Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Śāntiparva

Kapitel 266: yogopāyakathanam Die Mittel zur Erlösung: Überwindung der Fehler und Zügelung des Selbst

Auf Yudhiṣṭhiras Frage nach dem Weg zur Erlösung nennt Bhīṣma, welche Fehler (Zorn, Begierde, Schlaf, Furcht u. a.) durch welche Tugend und Übung zu überwinden sind.

yudhiṣṭhira uvāca; mokṣaḥ pitāmahenokta upāyān nānupāyataḥ; tam upāyaṃ yathānyāyaṃ śrotum icchāmi bhārata

Yudhiṣṭhira sprach: „Die Erlösung, so wurde vom Großvater gesagt, [gelangt man] durch Mittel, nicht ohne Mittel. Dieses Mittel möchte ich der Regel gemäß hören, Bhārata.“

Wort für Wort
yudhiṣṭhira uvāca
Yudhiṣṭhira sprach (Perf. 3.Sg.)
mokṣaḥ pitāmahena uktaḥ
die Erlösung wurde vom Großvater gesagt (Nom.Sg.m./Instr.Sg./PPP)
upāyāt na anupāyataḥ
durch ein Mittel, nicht ohne Mittel (Abl.Sg./Adv.)
tam upāyam yathānyāyam
dieses Mittel der Regel gemäß (Akk.Sg./Adv.)
śrotum icchāmi bhārata
zu hören wünsche ich, Bhārata (Inf./1.Sg.Präs./Vok.)

bhīṣma uvāca; tvayy evaitan mahāprājña yuktaṃ nipuṇadarśanam; yad upāyena sarvārthān nityaṃ mṛgayase 'nagha

Bhīṣma sprach: „Bei dir, o Hochweiser, ist dies angemessen, [bei dir] von scharfem Blick, dass du durch das [rechte] Mittel stets alle Ziele erstrebst, Makelloser.“

Wort für Wort
bhīṣma uvāca
Bhīṣma sprach (Perf. 3.Sg.)
tvayi eva etat mahāprājña
gerade bei dir ist dies, o Hochweiser (Lok./Nom.Sg.n./Vok.)
yuktam nipuṇadarśanam
angemessen, [du] von scharfem Blick (PPP Nom.n./Vok.-Apposition, Kompositum)
yat upāyena sarvārthān
dass du durch ein Mittel alle Ziele (Konj./Instr.Sg./Akk.Pl.)
nityam mṛgayase anagha
stets erstrebst (2.Sg.Präs.Med.), Makelloser (Vok.)

karaṇe ghaṭasya yā buddhir ghaṭotpattau na sānagha; evaṃ dharmābhyupāyeṣu nānyad dharmeṣu kāraṇam

„Die Einsicht beim Herstellen eines Kruges – [sie ist] nicht [von selbst] bei der Entstehung des Kruges [wirksam], Makelloser [?]; so gibt es bei den Mitteln zum Dharma und in den Dharmas keinen anderen Grund.“

Wort für Wort
karaṇe ghaṭasya
beim Herstellen des Kruges (Lok.Sg./Gen.Sg.)
yā buddhiḥ
welche Einsicht (Rel.Pron. Nom.Sg.f./Nom.Sg.f.)
ghaṭotpattau na sā anagha
bei der Krugentstehung nicht sie [?], Makelloser (Lok.Sg./Neg./Nom.Sg.f./Vok.)
evam dharmābhyupāyeṣu
ebenso bei den Mitteln zum Dharma (Lok.Pl., Kompositum)
na anyat dharmeṣu kāraṇam
kein anderer Grund in den Dharmas (Nom.Sg.n./Lok.Pl./Nom.Sg.n.)

Verse schwierig: „na sā“ könnte auch als rhetorische Frage („ist sie es nicht?“) gelesen werden; Sinn: Wie beim Krug zur Entstehung neben dem Wissen das rechte Verfahren nötig ist, so kommt es beim Dharma auf das Mittel an.

pūrve samudre yaḥ panthā na sa gacchati paścimam; ekaḥ panthā hi mokṣasya tan me vistarataḥ śṛṇu

„Der Weg, der zum östlichen Meer [führt], geht nicht zum westlichen. Einzig ist der Weg der Erlösung; den höre nun von mir ausführlich.“

Wort für Wort
pūrve samudre yaḥ panthāḥ
der Weg, der zum östlichen Meer (Lok./Dat.-Sinn, Nom.Sg.m.)
na sa gacchati paścimam
der geht nicht zum westlichen (3.Sg.Präs./Akk.Sg.m.)
ekaḥ panthāḥ hi mokṣasya
einzig ist ja der Weg der Erlösung (Nom.Sg.m./Gen.Sg.)
tam me vistarataḥ śṛṇu
den höre von mir ausführlich (Akk./Gen./Dat.-Sinn; Adv./Imp.2.Sg.)

kṣamayā krodham ucchindyāt kāmaṃ saṃkalpavarjanāt; sattvasaṃsevanād dhīro nidrām ucchetum arhati

Durch Nachsicht soll man den Zorn ausrotten, die Begierde durch Verzicht auf Vorsatzbildung; durch das Pflegen der Reinheit [sattva] vermag der Weise den Schlaf zu vertreiben.

Wort für Wort
kṣamayā krodham ucchindyāt
durch Nachsicht den Zorn soll man ausrotten (Instr./Akk./Opt.3.Sg.)
kāmam saṃkalpavarjanāt
die Begierde durch Meiden von Vorsätzen (Akk./Abl.Sg.)
sattvasaṃsevanāt
durch Pflege des Sattva (Abl.Sg., Kompositum)
dhīraḥ nidrām ucchetum arhati
der Weise Schlaf zu vertreiben vermag (Nom./Akk./Inf./3.Sg.Präs.)

apramādād bhayaṃ rakṣec chvāsaṃ kṣetrajñaśīlanāt; icchāṃ dveṣaṃ ca kāmaṃ ca dhairyeṇa vinivartayet

Durch Achtsamkeit soll man die Furcht hüten, den Atem [/die Atemnot?] durch Übung [des Erkennens] des Kṣetrajña; Wunsch, Hass und Begierde soll er durch Standhaftigkeit abwenden.

Wort für Wort
apramādāt bhayam rakṣet
durch Nichtnachlässigkeit die Furcht hüte man (Abl./Akk./Opt.3.Sg.)
śvāsam kṣetrajñaśīlanāt
den Atem(not) [?] durch Übung mit dem Kṣetrajña (Akk./Abl.Sg.)
icchām dveṣam ca kāmam ca
Wunsch, Hass und Begierde (Akk.Sg.)
dhairyeṇa vinivartayet
durch Standhaftigkeit soll er abwenden (Instr./Opt.Kaus.3.Sg.)

„śvāsa“ (Atem/Atemnot) und „kṣetrajñaśīlana“ knapp und mehrdeutig.

bhramaṃ pramoham āvartam abhyāsād vinivartayet; nidrāṃ ca pratibhāṃ caiva jñānābhyāsena tattvavit

Verwirrung, Betörung und Strudel soll er durch Übung abwenden; Schlaf und [ablenkenden] Einfall aber durch die Übung des Wissens, der Wahrheitskundige.

Wort für Wort
bhramam pramoham āvartam
Verirrung, Betörung, Strudel (Akk.Sg.)
abhyāsāt vinivartayet
durch Übung soll er abwenden (Abl.Sg./Opt.Kaus.)
nidrām ca pratibhām ca eva
Schlaf und auch Einfall (Akk.Sg.f.)
jñānābhyāsena tattvavit
durch Übung des Wissens, der Wahrheitskundige (Instr.Sg./Nom.Sg.m.)

upadravāṃs tathā rogān hitajīrṇamitāśanāt; lobhaṃ mohaṃ ca saṃtoṣād viṣayāṃs tattvadarśanāt

Beschwerden und Krankheiten [soll man abwenden] durch maßvolles Essen von Bekömmlichem und Verdaulichem; Gier und Betörung durch Zufriedenheit, die Sinnesobjekte durch die Schau der Wirklichkeit.

Wort für Wort
upadravān tathā rogān
Störungen und Krankheiten (Akk.Pl.m.)
hitajīrṇamitāśanāt
durch Essen von Bekömmlichem, Verdaulichem, Maßvollem (Abl.Sg., Kompositum)
lobham moham ca saṃtoṣāt
Gier und Betörung durch Zufriedenheit (Akk./Abl.Sg.)
viṣayān tattvadarśanāt
die Sinnesobjekte durch Wirklichkeitsschau (Akk.Pl./Abl.Sg.)

anukrośād adharmaṃ ca jayed dharmam upekṣayā; āyatyā ca jayed āśām arthaṃ saṅgavivarjanāt

Das Unrecht soll man durch Mitgefühl besiegen, das Recht [d. h. das Haften daran] durch Gleichmut; die Hoffnung durch Weitblick auf die Zukunft, den Besitz durch Meiden der Anhänglichkeit.

Wort für Wort
anukrośāt adharmam ca
durch Mitgefühl das Unrecht (Abl./Akk.Sg.)
jayet dharmam upekṣayā
soll besiegen das Recht [?] durch Gleichmut (Opt.3.Sg./Akk./Instr.)
āyatyā ca jayet āśām
durch Blick auf die Zukunft besiege die Hoffnung (Instr./Opt./Akk.)
artham saṅgavivarjanāt
den Besitz durch Meiden der Anhänglichkeit (Akk./Abl.Sg.)

„dharmam … upekṣayā“: Überwindung des Haftens am Dharma durch Gleichmut, ergänzt.

anityatvena ca snehaṃ kṣudhaṃ yogena paṇḍitaḥ; kāruṇyenātmano mānaṃ tṛṣṇāṃ ca paritoṣataḥ

Die Zuneigung [soll] der Weise durch das Bewusstsein der Vergänglichkeit [besiegen], den Hunger durch Yoga, den Stolz auf das Selbst durch Erbarmen, den Durst durch Genügsamkeit.

Wort für Wort
anityatvena ca sneham
durch Vergänglichkeit die Zuneigung (Instr./Akk.Sg.)
kṣudham yogena paṇḍitaḥ
den Hunger durch Yoga, der Gelehrte (Akk./Instr./Nom.)
kāruṇyena ātmanaḥ mānam
durch Erbarmen den Stolz des Selbst (Instr./Gen./Akk.)
tṛṣṇām ca paritoṣataḥ
und den Durst durch Genügsamkeit (Akk./Abl.-Adv.)

utthānena jayet tandrīṃ vitarkaṃ niścayāj jayet; maunena bahubhāṣyaṃ ca śauryeṇa ca bhayaṃ jayet

Durch Aufstehen [Tatkraft] soll er die Trägheit besiegen, den Zweifel durch Entschluss; durch Schweigen die Vielrederei, und durch Tapferkeit soll er die Furcht besiegen.

Wort für Wort
utthānena jayet tandrīm
durch Tatkraft besiege er die Trägheit (Instr./Opt./Akk.)
vitarkam niścayāt jayet
den Zweifel durch Entschluss (Akk./Abl.Sg./Opt.)
maunena bahubhāṣyam ca
durch Schweigen das Vielreden (Instr./Akk.)
śauryeṇa ca bhayam jayet
und durch Tapferkeit besiege er die Furcht (Instr./Akk./Opt.)

yacched vāṅmanasī buddhyā tāṃ yacchej jñānacakṣuṣā; jñānam ātmā mahān yacchet taṃ yacchec chāntir ātmanaḥ

Rede und Geist soll er durch die Einsicht zügeln, diese soll er durch das Auge des Wissens zügeln; das Wissen soll das große Selbst zügeln, dieses zügle der Friede des Selbst.

Wort für Wort
yacchet vāṅmanasī buddhyā
zügeln soll er Rede und Geist durch Einsicht (Opt./Akk.Du./Instr.)
tām yacchet jñānacakṣuṣā
diese zügle er durch das Wissensauge (Akk.Sg.f./Opt./Instr.)
jñānam ātmā mahān yacchet
das Wissen [zügle] das große Selbst (Akk./Nom./Opt.)
tam yacchet śāntiḥ ātmanaḥ
dieses zügle die Ruhe des Selbst (Akk./Opt./Nom./Gen.)

„mahān ātmā“ hier als der große Selbst-Grundsatz (Mahat); „śānti ātmanaḥ“: die Ruhe des Selbst.

jñānam ātmāvabodhena yacched ātmānam ātmanā

Das Wissen soll er durch Selbsterkenntnis zügeln, das Selbst durch das Selbst.

Wort für Wort
jñānam ātmāvabodhena
das Wissen durch Selbsterkenntnis (Akk./Instr.Sg.)
yacchet ātmānam ātmanā
zügle er das Selbst durch das Selbst (Opt./Akk./Instr.)

Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften).

tad etad upaśāntena boddhavyaṃ śucikarmaṇā; yogadoṣān samucchidya pañca yān kavayo viduḥ

Dies ist von dem Beruhigten, rein Handelnden zu erkennen, nachdem er die fünf Yoga-Fehler, die die Weisen kennen, ausgerottet hat.

Wort für Wort
tat etat upaśāntena
dies ist von dem Beruhigten (Nom.Sg.n./Instr.Sg.)
boddhavyam śucikarmaṇā
zu erkennen von dem rein Handelnden (Gerundiv/Instr.Sg.)
yogadoṣān samucchidya
die Yoga-Fehler ausgerottet habend (Akk.Pl./Abs.)
pañca yān kavayaḥ viduḥ
fünf, welche die Weisen kennen (Zahl/Rel.Akk./Nom.Pl./Perf.3.Pl.)

kāmaṃ krodhaṃ ca lobhaṃ ca bhayaṃ svapnaṃ ca pañcamam; parityajya niṣeveta tathemān yogasādhanān

Begierde, Zorn und Gier, Furcht und Schlaf als fünften: nachdem er [diese] aufgegeben hat, soll er so diese Mittel des Yoga pflegen.

Wort für Wort
kāmam krodham ca lobham ca
Begierde, Zorn und Gier (Akk.Sg.)
bhayam svapnam ca pañcamam
Furcht und Schlaf als fünften (Akk.Sg./Akk.Sg.m.)
parityajya niṣeveta
aufgegeben habend, soll er pflegen (Abs./Opt.Med.3.Sg.)
tathā imān yogasādhanān
ebenso diese Yoga-Mittel (Adv./Akk.Pl.m.)

dhyānam adhyayanaṃ dānaṃ satyaṃ hrīr ārjavaṃ kṣamā; śaucam āhārataḥ śuddhir indriyāṇāṃ ca saṃyamaḥ

Meditation, Studium, Geben, Wahrheit, Scham, Geradheit, Nachsicht, Reinheit, Lauterkeit durch [maßvolle] Nahrung und Zügelung der Sinne.

Wort für Wort
dhyānam adhyayanam dānam
Meditation, Studium, Geben (Nom.Sg.n.)
satyam hrīḥ ārjavam kṣamā
Wahrheit, Scham, Geradheit, Nachsicht (Nom.Sg.)
śaucam āhārataḥ śuddhiḥ
Reinheit, Lauterkeit aus Nahrung (Nom./Abl.-Adv./Nom.)
indriyāṇām ca saṃyamaḥ
und Zügelung der Sinne (Gen.Pl./Nom.Sg.)

etair vivardhate tejaḥ pāpmānam apahanti ca; sidhyanti cāsya saṃkalpā vijñānaṃ ca pravartate

Durch diese wächst [sein] Glanz und er vernichtet das Übel; seine Vorsätze gelingen, und die Erkenntnis entfaltet sich.

Wort für Wort
etaiḥ vivardhate tejaḥ
durch diese wächst der Glanz (Instr.Pl./3.Sg.Präs.Med./Nom.)
pāpmānam apahanti ca
und das Übel vernichtet er (Akk./3.Sg.Präs.)
sidhyanti ca asya saṃkalpāḥ
und ihm gelingen die Vorsätze (3.Pl./Gen.Sg./Nom.Pl.)
vijñānam ca pravartate
und die Erkenntnis entfaltet sich (Nom./3.Sg.Präs.Med.)

dhūtapāpaḥ sa tejasvī laghvāhāro jitendriyaḥ; kāmakrodhau vaśe kṛtvā ninīṣed brahmaṇaḥ padam

Das Übel abgeschüttelt, glanzvoll, mit geringer Nahrung, die Sinne besiegt, Begierde und Zorn in seine Gewalt gebracht, soll er zum Ort des Brahman [hin]führen wollen.

Wort für Wort
dhūtapāpaḥ sa tejasvī
der mit abgeschütteltem Übel, er, glanzvoll (Nom.Sg.m.)
laghvāhāraḥ jitendriyaḥ
leicht essend, sinnesbesiegt (Nom.Sg.m., Kompositum)
kāmakrodhau vaśe kṛtvā
Begierde und Zorn unter Gewalt gebracht habend (Akk.Du./Lok./Abs.)
ninīṣet brahmaṇaḥ padam
soll hinführen wollen [?] zum Ort des Brahman (Des.Opt.3.Sg./Gen./Akk.)

„ninīṣet“: Desiderativ; wörtlich „wünschen zu führen“, Objekt nicht ausgedrückt (wohl sich selbst).

amūḍhatvam asaṅgitvaṃ kāmakrodhavivarjanam; adainyam anudīrṇatvam anudvego vyavasthitiḥ

Nichtbetörtheit, Ungebundenheit, Meiden von Begierde und Zorn, Unverzagtheit, Nichtaufgewühltsein, Nichtaufregung, Festigkeit.

Wort für Wort
amūḍhatvam asaṅgitvam
Nichtbetörtheit, Ungebundenheit (Nom.Sg.n.)
kāmakrodhavivarjanam
Meiden von Begierde und Zorn (Nom.Sg.n.)
adainyam anudīrṇatvam
Unverzagtheit, Nichtaufgewühltheit (Nom.Sg.n.)
anudvegaḥ vyavasthitiḥ
Unaufgeregtheit, Festigkeit (Nom.Sg.m./f.)

eṣa mārgo hi mokṣasya prasanno vimalaḥ śuciḥ; tathā vākkāyamanasāṃ niyamaḥ kāmato 'nyathā

Dies ist der Weg der Erlösung: klar, makellos, rein; ebenso die Zügelung von Rede, Körper und Geist – [aus freiem Willen, sonst] anders [?].

Wort für Wort
eṣaḥ mārgaḥ hi mokṣasya
dies ist ja der Weg der Erlösung (Nom.Sg.m./Gen.Sg.)
prasannaḥ vimalaḥ śuciḥ
klar, makellos, rein (Nom.Sg.m.)
tathā vākkāyamanasām
ebenso von Rede, Körper, Geist (Gen.Pl.)
niyamaḥ kāmataḥ anyathā
Zügelung, willentlich, andernfalls anders [?] (Nom.Sg./Abl.-Adv./Adv.)

Schluss „kāmato ’nyathā“ unklar: etwa „aus freiem Willen [geschieht sie], sonst anders“; unsicher.

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