Kapitel 331: nāradabadarīgamanam
Janamejayas Frage und Nāradas Ankunft bei Nara und Nārāyaṇa
Das Kapitel eröffnet den Rückblick auf Nāradas Reise: Janamejaya erfragt von Vyāsa bzw. Vaiśaṃpāyana die Umstände, unter denen der Seher Nārada nach seiner Vision Nārāyaṇas auf Śvetadvīpa zum Āśrama Badarī zurückkehrte, um dort Nara und Nārāyaṇa aufzusuchen. Der Abschnitt gehört zum sogenannten Nārāyaṇīya innerhalb des Mokṣadharma-Teils des Śāntiparvan.
„Der Besuch aller Einsiedeleien und das Untertauchen in allen Pilgerstätten – das trägt nicht so viel Frucht, o Sohn des Sūta, wie die Erzählung von Nārāyaṇa. Geläutert am Leibe sind wir geworden, da wir diese Erzählung von Anfang an gehört haben, die sich auf Nārāyaṇa gründet, heilig ist und von aller Sünde befreit. Schwer zu erblicken ist der erhabene Gott, von aller Welt verehrt – von den Göttern samt Brahmā, allen, und auch von anderen großen Sehern –; [dort] sah Nārada den Gott Nārāyaṇa Hari. Gewiss ist wahrlich dies von jenem Gott gebilligt worden, o Sohn des Sūta: dass er den Herrn der Welt sah, der in Aniruddhas Leib weilte, und dass Nārada wieder zu den beiden höchsten Göttern eilte.“ Sūta sprach: [Da sprach Janamejaya zu Vyāsa:] „Sage mir den Grund dafür, Nara und Nārāyaṇa zu sehen.“ Während jenes Opfer des Königs, des Sohnes Parikṣits, im Gange war, als die Zwischenhandlungen vorschriftsgemäß vollzogen wurden, o Śaunaka, [befragte er] den Kṛṣṇadvaipāyana Vyāsa, den Seher, den Schatz der Veden, den Herrn. Janamejaya sprach so: Der König der Könige befragte den Großvater des Großvaters über Nārada, den Götterweisen, der aus Śvetadvīpa zurückgekehrt war und über das Wort des Erhabenen nachsann: „Was geschah danach weiter? Nachdem er zum Āśrama Badarī gekommen war und mit jenen beiden Sehern zusammengetroffen war – wie lange Zeit verweilte er, und welche Geschichte erfragte er?“
Wort für Wort
sarvāśramābhigamanaṃ sarvatīrthāvagāhanam
der Besuch aller Einsiedeleien, das Untertauchen in allen Pilgerstätten (Nom. Sg., Subjekt)
na tathā phaladaṃ saute
trägt nicht so viel Frucht, o Sohn des Sūta (Vok.)
nārāyaṇakathā yathā
wie die Erzählung von Nārāyaṇa (Nom.)
pāvitāṅgāḥ sma saṃvṛttāḥ
wir sind geläuterten Leibes geworden (Nom. Pl., Perf.periphr.)
śrutvemam āditaḥ kathām
da wir diese Geschichte von Anfang an gehört haben (Absolutiv + Akk.)
nārāyaṇāśrayāṃ puṇyāṃ
die sich auf Nārāyaṇa gründet, heilig (Akk. Sg. fem., attr.)
sarvapāpapramocanīm
die von aller Sünde befreit (Akk. Sg. fem., attr.)
durdarśo bhagavān devaḥ
der erhabene Gott ist schwer zu erblicken (Nom. Sg.)
sarvalokanamaskṛtaḥ
von aller Welt verehrt (Nom. Sg., PPP)
devaiḥ sabrahmakaiḥ kṛtsnair
von den Göttern samt Brahmā, allen (Instr. Pl.)
anyaiś caiva maharṣibhiḥ
und auch von anderen großen Sehern (Instr. Pl.)
dṛṣṭavān nārado yatra
wo Nārada sah (3.Sg.Perf.periphr., Nom.)
devaṃ nārāyaṇaṃ harim
den Gott Nārāyaṇa Hari (Akk.)
nūnam etad dhy anumataṃ
gewiss ist dies wahrlich gebilligt (Nom. Sg., PPP)
tasya devasya sūtaja
von jenem Gott, o Sohn des Sūta (Gen./Vok.)
yad dṛṣṭavāñ jagannātham
dass er den Herrn der Welt sah (Akk.)
aniruddhatanau sthitam
der in Aniruddhas Leib weilte (Lok. + Akk. PPP)
yat prādravat punar bhūyo
dass er wieder erneut eilte (3.Sg.Impf.)
nārado devasattamau
Nārada zu den beiden höchsten Göttern (Nom., Akk. Dual)
sūta uvāca
Sūta sprach (3.Sg.Perf.)
naranārāyaṇau draṣṭuṃ
Nara und Nārāyaṇa zu sehen (Akk. Dual + Inf.)
kāraṇaṃ tad bravīhi me
sage mir diesen Grund (Akk. + Imp. 2.Sg.)
tasmin yajñe vartamāne
während jenes Opfer im Gange war (Lok.Absolutus)
rājñaḥ pārikṣitasya vai
des Königs, des Sohnes Parikṣits (Gen.)
karmāntareṣu vidhivad vartamāneṣu śaunaka
als die Zwischenhandlungen vorschriftsgemäß im Gange waren, o Śaunaka (Lok.Abs. + Vok.)
kṛṣṇadvaipāyanaṃ vyāsam ṛṣiṃ vedanidhiṃ prabhum
den Kṛṣṇadvaipāyana Vyāsa, den Seher, den Schatz der Veden, den Herrn (Akk.)
janamejaya uvāca
Janamejaya sprach (3.Sg.Perf.)
paripapraccha rājendraḥ
der König der Könige befragte (3.Sg.Perf.)
pitāmahapitāmaham
den Großvater des Großvaters [Vyāsa] (Akk.)
śvetadvīpān nivṛttena nāradena surarṣiṇā
über Nārada, den Götterweisen, der von Śvetadvīpa zurückgekehrt war (Instr.)
dhyāyatā bhagavadvākyaṃ
der über das Wort des Erhabenen nachsann (Instr.Part. + Akk.)
ceṣṭitaṃ kim ataḥ param
was für ein Handeln gab es weiter danach (Nom./Interrog.)
badaryāśramam āgamya
nachdem er zum Āśrama Badarī gekommen war (Akk./Absolutiv)
samāgamya ca tāv ṛṣī
und mit jenen beiden Sehern zusammengetroffen war (Absolutiv + Akk. Dual)
kiyantaṃ kālam avasat
wie lange Zeit er verweilte (Akk. + 3.Sg.Impf.)
kāṃ kathāṃ pṛṣṭavāṃś ca saḥ
und welche Geschichte er erfragte (Akk. + Perf.Part. Nom.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzpassage (nur in Teil der Handschriften), stark verschachtelte Rahmenerzählung; die genaue Sprecherfolge (Śaunaka/Sūta/Janamejaya) ist im Text nicht restlos eindeutig und wurde nach dem wahrscheinlichsten Bezug wiedergegeben [?].
Dies, indem [du es] aus der weitläufigen Erzählung des Bhārata von hunderttausend [Versen] mit dem Rührstab des Verstandes herausgequirlt hast, [diesen] unübertrefflichen Ozean des Wissens –
Wort für Wort
idaṃ
dies (Akk., Objekt, vorausweisend)
śatasahasrād dhi bhāratākhyānavistarāt
aus der weitläufigen Bhārata-Erzählung von hunderttausend [Versen] (Abl.)
wie die frische Butter aus der Dickmilch, wie das Sandelholz aus dem Malaya-Gebirge, und wie das Āraṇyaka aus den Veden, wie der Nektar aus den Kräutern –
Wort für Wort
navanītaṃ yathā dadhno
wie die frische Butter aus der Dickmilch (Nom./Abl.)
malayāc candanaṃ yathā
wie das Sandelholz aus dem Malaya-Gebirge (Abl./Nom.)
samuddhṛtam idaṃ brahman kathāmṛtam anuttamam; taponidhe tvayoktaṃ hi nārāyaṇakathāśrayam
so ist dies hier herausgehoben worden, o Brahmane, dieser unübertreffliche Nektar der Erzählung, von dir gesprochen, o Schatz der Askese, der sich auf die Erzählung von Nārāyaṇa gründet.
Wort für Wort
samuddhṛtam idaṃ
herausgehoben ist dies (Nom. PPP)
brahman
o Brahmane (Vok.)
kathāmṛtam anuttamam
dieser unübertreffliche Erzählungs-Nektar (Nom.)
taponidhe
o Schatz der Askese (Vok.)
tvayoktaṃ hi
von dir gesprochen, wahrlich (Instr. + PPP)
nārāyaṇakathāśrayam
der sich auf die Nārāyaṇa-Erzählung gründet (Nom., attr.)
sa hīśo bhagavān devaḥ sarvabhūtātmabhāvanaḥ; aho nārāyaṇaṃ tejo durdarśaṃ dvijasattama
Er ist ja der Herr, der erhabene Gott, der das Selbst aller Wesen hervorbringt; ach, der Glanz Nārāyaṇas ist schwer zu erblicken, o Bester der Zweifachgeborenen!
Wort für Wort
sa hīśo bhagavān devaḥ
er ist ja der Herr, der erhabene Gott (Nom.)
sarvabhūtātmabhāvanaḥ
der das Selbst aller Wesen hervorbringt (Nom., attr.)
aho
ach! (Interjektion)
nārāyaṇaṃ tejo durdarśaṃ
der Glanz Nārāyaṇas ist schwer zu erblicken (Nom.)
yatrāviśanti kalpānte sarve brahmādayaḥ surāḥ; ṛṣayaś ca sagandharvā yac ca kiṃ cic carācaram; na tato 'sti paraṃ manye pāvanaṃ divi ceha ca
In den alle Götter, angefangen mit Brahmā, am Ende des Weltzeitalters eingehen, und die Seher samt den Gandharvas, und was auch immer an Beweglichem und Unbeweglichem existiert – darüber hinaus, meine ich, gibt es nichts Reineres, weder im Himmel noch hier.
Wort für Wort
yatrāviśanti kalpānte
worin sie eingehen am Ende des Weltzeitalters (Lok./3.Pl.Präs.)
sarve brahmādayaḥ surāḥ
alle Götter, angefangen mit Brahmā (Nom. Pl.)
ṛṣayaś ca sagandharvā
und die Seher samt den Gandharvas (Nom. Pl.)
yac ca kiṃ cic carācaram
und was auch immer Bewegliches und Unbewegliches (Nom./Akk. neutr.)
na tato 'sti paraṃ manye
darüber hinaus, meine ich, gibt es nichts (3.Sg.Präs./1.Sg.Präs.)
Auf jede Weise sind wir hier geläutert worden, da wir diese Erzählung von Anfang an gehört haben – die Erzählung von Hari, dem Herrn des Universums, die hier alle Sünde vernichtet.
Wort für Wort
sarvathā pāvitāḥ smeha
auf jede Weise sind wir hier geläutert (Nom. Pl., Perf.periphr.)
śrutvemām āditaḥ kathām
da wir diese Erzählung von Anfang an gehört haben (Absolutiv + Akk.)
na cāsya kiṃ cid aprāpyaṃ manye lokeṣv api triṣu; trailokyanātho viṣṇuḥ sa yasyāsīt sāhyakṛt sakhā
Und für ihn, meine ich, gibt es nichts Unerreichbares, selbst in den drei Welten, für ihn, dessen Freund und Helfer jener Viṣṇu war, der Herr der drei Welten.
Wort für Wort
na cāsya kiṃ cid aprāpyaṃ
und für ihn gibt es nichts Unerreichbares (Gen./Nom.)
manye lokeṣv api triṣu
meine ich, selbst in den drei Welten (1.Sg.Präs./Lok.)
trailokyanātho viṣṇuḥ sa
jener Viṣṇu, der Herr der drei Welten (Nom.)
yasyāsīt sāhyakṛt sakhā
dessen Helfer-Freund er war (Gen./3.Sg.Impf./Nom.)
tapasāpi na dṛśyo hi bhagavāṃl lokapūjitaḥ; yaṃ dṛṣṭavantas te sākṣāc chrīvatsāṅkavibhūṣaṇam
Denn selbst durch Askese ist der erhabene, von der Welt verehrte Gott nicht zu erblicken – ihn, den mit dem Śrīvatsa-Zeichen geschmückten, haben jene mit eigenen Augen gesehen.
Wort für Wort
tapasāpi na dṛśyo hi
denn selbst durch Askese nicht sichtbar (Instr./Nom.)
bhagavāṃl lokapūjitaḥ
der erhabene, von der Welt verehrte (Nom.)
yaṃ dṛṣṭavantas te sākṣāt
den jene mit eigenen Augen gesehen haben (Akk./Perf.Part.Nom.Pl./Adv.)
śrīvatsāṅkavibhūṣaṇam
den mit dem Śrīvatsa-Zeichen geschmückten (Akk., attr.)
Und noch glückseliger als sie ist Nārada, der Sohn des Höchsten [Brahmā]; und ich halte den unvergänglichen Seher Nārada nicht für einen von geringer Macht.
Wort für Wort
tebhyo dhanyataraś caiva
und noch glückseliger als sie (Abl.compar./Nom.)
nāradaḥ parameṣṭhijaḥ
Nārada, der Sohn des Höchsten [Brahmā] (Nom.)
na cālpatejasam ṛṣiṃ
und nicht für einen Seher von geringer Macht (Akk.)
vedmi nāradam avyayam
halte ich den unvergänglichen Nārada (1.Sg.Präs./Akk.)
śvetadvīpān nivṛttaś ca nāradaḥ parameṣṭhijaḥ; badarīm āśramaṃ prāpya samāgamya ca tāv ṛṣī
Und Nārada, der Sohn des Höchsten, von Śvetadvīpa zurückgekehrt, nachdem er den Āśrama Badarī erreicht und mit jenen beiden Sehern zusammengetroffen war –
Wort für Wort
śvetadvīpān nivṛttaś ca
und von Śvetadvīpa zurückgekehrt (Abl./Nom.PPP)
nāradaḥ parameṣṭhijaḥ
Nārada, der Sohn des Höchsten (Nom.)
badarīm āśramaṃ prāpya
nachdem er den Āśrama Badarī erreicht hatte (Akk./Absolutiv)
samāgamya ca tāv ṛṣī
und mit jenen beiden Sehern zusammengetroffen war (Absolutiv/Akk.Dual)
sūta uvāca; evaṃ pṛṣṭas tadā rājñā parāśaryo mahāmuniḥ; samīpasthaṃ tataḥ śiṣyaṃ vaiśaṃpāyanam abravīt; brūhy asmai sarvam akhilaṃ yad vṛttaṃ nāradasya ha; tayoḥ sakāśaṃ gatvā ca yathā sa kṛtavān punaḥ
Sūta sprach: So vom König befragt, sprach damals der große Weise, der Sohn des Parāśara, zu seinem in der Nähe sitzenden Schüler Vaiśaṃpāyana: „Erzähle ihm alles vollständig, was mit Nārada geschah, und wie er, nachdem er zu jenen beiden gegangen war, wieder gehandelt hat.“
Wort für Wort
sūta uvāca
Sūta sprach (3.Sg.Perf.)
evaṃ pṛṣṭas tadā rājñā
so vom König befragt, damals (Nom.PPP/Instr.)
parāśaryo mahāmuniḥ
der Sohn Parāśaras, der große Weise (Nom.)
samīpasthaṃ tataḥ śiṣyaṃ vaiśaṃpāyanam abravīt
sprach dann zu seinem nahestehenden Schüler Vaiśaṃpāyana (Akk./3.Sg.Impf.)
brūhy asmai sarvam akhilaṃ
erzähle ihm alles vollständig (Imp.2.Sg./Dat./Akk.)
yad vṛttaṃ nāradasya ha
was mit Nārada geschah (Nom.Rel./Gen.)
tayoḥ sakāśaṃ gatvā ca
und nachdem er zu jenen beiden gegangen war (Gen.Dual/Akk./Absolutiv)
yathā sa kṛtavān punaḥ
wie er wieder gehandelt hat (Adv./Perf.Part.Nom.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert).
sūta uvāca; tasya tad vacanaṃ śrutvā kṛṣṇadvaipāyanas tadā; śaśāsa śiṣyam āsīnaṃ vaiśaṃpāyanam antike; tad asmai sarvam ācakṣva yan mattaḥ śrutavān asi; guror vacanam ājñāya sa tu viprarṣabhas tadā; ācacakṣe tataḥ sarvam itihāsaṃ purātanam
Sūta sprach: Nachdem er jenes Wort von ihm gehört hatte, befahl Kṛṣṇadvaipāyana daraufhin seinem nahe sitzenden Schüler Vaiśaṃpāyana: „Erzähle ihm dies alles, was du von mir gehört hast.“ Nachdem er das Wort des Lehrers verstanden hatte, erzählte jener Beste der Brahmanen daraufhin die ganze alte Geschichte.
Wort für Wort
sūta uvāca
Sūta sprach (3.Sg.Perf.)
tasya tad vacanaṃ śrutvā
nachdem er jenes Wort von ihm gehört hatte (Gen./Akk./Absolutiv)
kṛṣṇadvaipāyanas tadā
Kṛṣṇadvaipāyana daraufhin (Nom.)
śaśāsa śiṣyam āsīnaṃ
befahl dem nahesitzenden Schüler (3.Sg.Perf./Akk.)
vaiśaṃpāyanam antike
dem Vaiśaṃpāyana in der Nähe (Akk.)
tad asmai sarvam ācakṣva
erzähle ihm dies alles (Akk./Dat./Imp.2.Sg.)
yan mattaḥ śrutavān asi
was du von mir gehört hast (Akk.Rel./Abl./Perf.2.Sg.)
guror vacanam ājñāya
nachdem er das Wort des Lehrers verstanden hatte (Gen./Akk./Absolutiv)
sa tu viprarṣabhas tadā
er aber, der Bulle der Brahmanen, daraufhin (Nom.)
ācacakṣe tataḥ sarvam itihāsaṃ purātanam
erzählte darauf die ganze alte Geschichte (3.Sg.Perf./Akk.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert).
Vaiśaṃpāyana sprach: Verehrung sei jenem erhabenen Vyāsa von unermesslichem Glanz, durch dessen Gnade ich diese Erzählung von Nārāyaṇa vortragen werde.
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca
Vaiśaṃpāyana sprach (3.Sg.Perf.)
namo bhagavate tasmai
Verehrung sei jenem Erhabenen (Nom./Dat.)
vyāsāyāmitatejase
dem Vyāsa von unermesslichem Glanz (Dat.)
yasya prasādād
durch dessen Gnade (Gen./Abl.)
vakṣyāmi nārāyaṇakathām imām
werde ich diese Erzählung von Nārāyaṇa vortragen (1.Sg.Fut./Akk.)
nāsti nārāyaṇasamaṃ na bhūtaṃ na bhaviṣyati; etena satyavākyena sarvārthān sādhayāmy aham; nāradena purā yā me gurave viniveditā; ṛṣīṇāṃ pāṇḍavānāṃ ca śṛṇvatoḥ kṛṣṇabhīṣmayoḥ
Es gibt nichts, das Nārāyaṇa gleicht, gab es nicht und wird es nicht geben; mit dieser Wahrheitsaussage erreiche ich alle Ziele – [die Erzählung,] die einst von Nārada meinem Lehrer mitgeteilt wurde, während die Seher, die Pāṇḍavas und Kṛṣṇa und Bhīṣma zuhörten.
Wort für Wort
nāsti nārāyaṇasamaṃ
es gibt nichts, das Nārāyaṇa gleicht (3.Sg.Präs./Nom.)
na bhūtaṃ na bhaviṣyati
gab es nicht und wird es nicht geben (Nom./3.Sg.Fut.)
etena satyavākyena
mit dieser Wahrheitsaussage (Instr.)
sarvārthān sādhayāmy aham
erreiche ich alle Ziele (Akk./1.Sg.Präs.)
nāradena purā yā me gurave viniveditā
die einst von Nārada meinem Lehrer mitgeteilt wurde (Instr./Adv./Nom.fem./Dat./PPP)
ṛṣīṇāṃ pāṇḍavānāṃ ca
der Seher und der Pāṇḍavas (Gen.Pl.)
śṛṇvatoḥ kṛṣṇabhīṣmayoḥ
während Kṛṣṇa und Bhīṣma zuhörten (Gen.Dual/Part.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert).
prāpya śvetaṃ mahādvīpaṃ dṛṣṭvā ca harim avyayam; nivṛtto nārado rājaṃs tarasā merum āgamat; hṛdayenodvahan bhāraṃ yad uktaṃ paramātmanā
Nachdem er die große weiße Insel erreicht und den unvergänglichen Hari gesehen hatte, kehrte Nārada zurück, o König, und gelangte rasch zum Meru, im Herzen die Last tragend, die vom höchsten Selbst gesprochen worden war.
Wort für Wort
prāpya śvetaṃ mahādvīpaṃ
nachdem er die große weiße Insel erreicht hatte (Absolutiv/Akk.)
dṛṣṭvā ca harim avyayam
und den unvergänglichen Hari gesehen hatte (Absolutiv/Akk.)
nivṛtto nārado rājaṃs
kehrte Nārada zurück, o König (Nom./Vok.)
tarasā merum āgamat
gelangte rasch zum Meru (Instr./Akk./3.Sg.Impf.)
hṛdayenodvahan bhāraṃ
im Herzen die Last tragend (Instr./Part.Präs./Akk.)
yad uktaṃ paramātmanā
was vom höchsten Selbst gesprochen worden war (Nom./PPP/Instr.)
ṣaṣṭidantāv aṣṭadaṃṣṭrau meghaughasadṛśasvanau; svāsyau pṛthulalāṭau ca suhanū subhrunāsikau
Sie hatten sechzig Zähne, acht Eckzähne, eine Stimme gleich dem Grollen der Wolkenmassen; ein schönes Antlitz, eine breite Stirn, ein wohlgeformtes Kinn und schöne Brauen und Nasen.
Wort für Wort
ṣaṣṭidantāv
mit sechzig Zähnen (Nom.Du.)
aṣṭadaṃṣṭrau
mit acht Eckzähnen (Nom.Du.)
meghaughasadṛśasvanau
mit einer Stimme gleich dem Grollen der Wolkenmassen (Nom.Du.)
svāsyau pṛthulalāṭau ca
mit schönem Antlitz und breiter Stirn (Nom.Du.)
suhanū subhrunāsikau
mit gutem Kinn und schönen Brauen und Nasen (Nom.Du.)
tau dṛṣṭvā nārado hṛṣṭas tābhyāṃ ca pratipūjitaḥ; svāgatenābhibhāṣyātha pṛṣṭaś cānāmayaṃ tadā
Beim Anblick der beiden wurde Nārada froh, und er wurde von ihnen ehrfurchtsvoll begrüßt; sie sprachen ihn mit einem Willkommensgruß an und fragten ihn dann nach seinem Wohlergehen.
Wort für Wort
tau dṛṣṭvā
die beiden erblickend (Absol.)
nārado hṛṣṭas
Nārada wurde froh (Nom.Sg.)
tābhyāṃ ca pratipūjitaḥ
und von den beiden geehrt (Instr.Du./Nom.Sg.)
svāgatenābhibhāṣya
mit einem Willkommensgruß angesprochen (Absol.)
atha pṛṣṭaś cānāmayaṃ tadā
und dann nach dem Wohlergehen gefragt (Nom.Sg./Akk.)
babhūvāntargatamatir nirīkṣya puruṣottamau; sadogatās tatra ye vai sarvabhūtanamaskṛtāḥ
Er wurde innerlich nachdenklich, als er die beiden höchsten Männer betrachtete: die, welche dort der [göttlichen] Versammlung angehören und von allen Wesen verehrt werden,
Wort für Wort
babhūvāntargatamatir
er wurde innerlich nachdenklich (3.Sg.Perf./Nom.)
nirīkṣya puruṣottamau
die beiden höchsten Männer betrachtend (Absol./Akk.Du.)
sadogatās tatra ye
die, welche dort der Versammlung angehören (Nom.Pl.)
solche wie diese beiden besten Seher hatte ich auf Śvetadvīpa gesehen! So bei sich überlegend, umschritt er sie ehrfurchtsvoll und setzte sich dann dort auf einen schönen Sitz aus Kuśagras.
Wort für Wort
śvetadvīpe mayā dṛṣṭās
auf Śvetadvīpa von mir gesehen (Lok./Instr./Nom.Pl.)
tādṛśāv ṛṣisattamau
solche besten Seher (Akk.Du.)
iti saṃcintya manasā
so im Geist überlegend (Absol./Instr.)
kṛtvā cābhipradakṣiṇam
und die Umschreitung vollzogen habend (Absol./Akk.)
Danach vollzogen die beiden Seher, die Wohnstätten der Askese, des Ruhmes und ebenso der Glut waren und mit Gelassenheit und Selbstbeherrschung ausgestattet waren, die Morgenriten,
Wort für Wort
tatas tau
danach die beiden (Nom.Du.)
tapasāṃ vāsau
Wohnstätten der Askese (Nom.Du./Gen.Pl.)
yaśasāṃ tejasām api
auch des Ruhmes und der Glut (Gen.Pl.)
ṛṣī śamadamopetau
die beiden Seher, mit Gelassenheit und Selbstbeherrschung ausgestattet (Nom.Du.)
und ehrten danach, gelassen, Nārada mit Wasser für die Füße und mit der Ehrengabe, oh König; dann setzten sich die beiden, nachdem sie die Gastpflicht und ihre Tagesriten vollzogen hatten, auf ihre Sitze.
Wort für Wort
paścān nāradam avyagrau
danach Nārada, die beiden Gelassenen (Akk./Nom.Du.)
pādyārghyābhyāṃ prapūjya ca
mit Fußwasser und Ehrengabe geehrt habend (Instr.Du./Absol.)
pīṭhayoś copaviṣṭau tau
und die beiden auf ihre Sitze gesetzt (Lok.Du./Nom.Du.)
kṛtātithyāhnikau nṛpa
die die Gastpflicht und die Tagesriten vollzogen hatten, oh König (Nom.Du./Vok.)
Nārada sprach: „Ich sah den glanzvollen Puruṣa, den Unvergänglichen, der die Gestalt des Alls trägt; denn dort waren alle Welten gegenwärtig, ebenso die Götter mit den Sehern. Noch heute sehe ich ihn, wenn ich euch beide, die Ewigen, betrachte.
Wort für Wort
nārada uvāca
Nārada sprach
dṛṣṭo me puruṣaḥ śrīmān
von mir gesehen wurde der glanzvolle Puruṣa (Nom.Sg./Instr.)
viśvarūpadharo 'vyayaḥ
der die Weltgestalt trägt, der Unvergängliche (Nom.)
sarve hi lokās tatrasthās
denn alle Welten waren dort gegenwärtig (Nom.Pl.)
tathā devāḥ saharṣibhiḥ
ebenso die Götter mit den Sehern (Nom.Pl./Instr.Pl.)
adyāpi cainaṃ paśyāmi
noch heute sehe ich ihn (1.Sg.Präs.)
yuvāṃ paśyan sanātanau
wenn ich euch beide, die Ewigen, betrachte (Akk.Du./Part.)
yair lakṣaṇair upetaḥ sa harir avyaktarūpadhṛk; tair lakṣaṇair upetau hi vyaktarūpadharau yuvām
Mit denselben Merkmalen, mit denen jener Hari, der eine unoffenbarte Gestalt trägt, ausgestattet ist, seid auch ihr beide, die ihr eine offenbarte Gestalt tragt, ausgestattet.
Wort für Wort
yair lakṣaṇair upetaḥ
mit welchen Merkmalen ausgestattet (Instr.Pl./Nom.)
sa harir avyaktarūpadhṛk
jener Hari, der eine unoffenbarte Gestalt trägt (Nom.)
tair lakṣaṇair upetau hi
mit ebendiesen Merkmalen ausgestattet (Instr.Pl./Nom.Du.)
vyaktarūpadharau yuvām
seid ihr beide, die die offenbarte Gestalt tragt (Nom.Du.)
tena me kathitaṃ pūrvaṃ nāma kṣetrajñasaṃjñitam; prādurbhāvāś ca kathitā bhaviṣyanti hi ye yathā
Er hat mir zuvor auch den Namen genannt, der ‚Kṣetrajña‘ [Kenner des Feldes] heißt, und er hat mir die Erscheinungsformen verkündet, welche und wie sie künftig sein werden.
Wort für Wort
tena me kathitaṃ pūrvaṃ
von ihm wurde mir zuvor gesagt (Instr./Nom./Akk.)
nāma kṣetrajñasaṃjñitam
der Name ‚Kṣetrajña‘ (Nom./Akk.)
prādurbhāvāś ca kathitā
und die Erscheinungsformen wurden genannt (Nom.Pl.)
te 'rcayanti sadā devaṃ taiḥ sārdhaṃ ramate ca saḥ; priyabhakto hi bhagavān paramātmā dvijapriyaḥ
Sie verehren den Gott beständig, und er ergötzt sich zusammen mit ihnen; denn der Erhabene, der höchste Geist, liebt seine Verehrer und ist den Zweifachgeborenen zugetan.
Wort für Wort
te 'rcayanti sadā devaṃ
sie verehren den Gott stets (Nom.Pl./3.Pl.Präs./Akk.)
taiḥ sārdhaṃ ramate ca saḥ
und er ergötzt sich mit ihnen (Instr.Pl./3.Sg.Präs.)
priyabhakto hi bhagavān
denn der Erhabene liebt seine Verehrer (Nom.)
paramātmā dvijapriyaḥ
der höchste Geist, den Zweifachgeborenen zugetan (Nom.)
ramate so 'rcyamāno hi sadā bhāgavatapriyaḥ; viśvabhuk sarvago devo bāndhavo bhaktavatsalaḥ; sa kartā kāraṇaṃ caiva kāryaṃ cātibaladyutiḥ
Er freut sich, wenn er verehrt wird, stets, denn er liebt seine Anhänger; der Allverzehrer, der überallhin gehende Gott, der Verwandte, der seinen Verehrern zärtlich zugetan ist – er ist der Handelnde und ebenso die Ursache und die Wirkung, und von überaus großer Kraft und Glut,
Wort für Wort
ramate so 'rcyamāno hi sadā
er freut sich, wenn verehrt, stets (3.Sg.Präs./Nom./Part.)
bhāgavatapriyaḥ viśvabhuk
der seinen Anhängern zugetan, der Allverzehrer (Nom.)
sarvago devo bāndhavo
der überallhin gehende Gott, der Verwandte (Nom.)
bhaktavatsalaḥ sa kartā
der seinen Verehrern zärtlich zugetan, der Handelnde (Nom.)
kāraṇaṃ caiva kāryaṃ
und ebenso die Ursache und die Wirkung (Nom. als Prädikatsnomen)
tapasā yojya so ''tmānaṃ śvetadvīpāt paraṃ hi yat; teja ity abhivikhyātaṃ svayaṃbhāsāvabhāsitam
Er, der sich selbst durch Askese [mit dem Höchsten] verbindet [?] – das, was jenseits von Śvetadvīpa liegt, ist als ‚Tejas‘ [Glanz] bekannt, durch sein eigenes Licht erstrahlend.
Wort für Wort
tapasā yojya so 'tmānaṃ
er, sich selbst durch Askese verbindend [?] (Instr./Absol./Nom./Akk.)
śvetadvīpāt paraṃ hi yat
das, was jenseits von Śvetadvīpa liegt (Abl./Nom.)
teja ity abhivikhyātaṃ
als ‚Tejas‘ [Glanz] bekannt (Nom./Nom.)
svayaṃbhāsāvabhāsitam
durch sein eigenes Licht erstrahlend (Instr./Part.)
Bezug der Absolutivkonstruktion 'tapasā yojya so 'tmānam' unsicher; hier als Selbstverbindung durch Askese gedeutet.
vedīm aṣṭatalotsedhāṃ bhūmāv āsthāya viśvabhuk; ekapādasthito deva ūrdhvabāhur udaṅmukhaḥ; sāṅgān āvartayan vedāṃs tapas tepe suduścaram
Auf einem Altar von acht Handbreiten Höhe auf der Erde stehend, stand der Allverzehrer auf einem Fuß, mit erhobenen Armen, nach Norden gewandt; die Veden mit ihren Hilfstexten rezitierend, übte der Gott eine überaus schwer auszuführende Askese.
Wort für Wort
vedīm aṣṭatalotsedhāṃ
einen Altar von acht Handbreiten Höhe (Akk.)
bhūmāv āsthāya viśvabhuk
auf der Erde stehend, der Allverzehrer (Absol./Nom.)
ekapādasthito deva
auf einem Fuß stehend, der Gott (Nom.)
ūrdhvabāhur udaṅmukhaḥ
mit erhobenen Armen, nach Norden gewandt (Nom.)
sāṅgān āvartayan vedāṃs
die Veden mit ihren Hilfstexten rezitierend (Akk.Pl./Part./Akk.Pl.)
tapas tepe suduścaram
übte eine überaus schwer auszuführende Askese (Akk./3.Sg.Perf.)
nāgāḥ suparṇā gandharvāḥ siddhā rājarṣayaś ca ye; havyaṃ kavyaṃ ca satataṃ vidhipūrvaṃ prayuñjate; kṛtsnaṃ tat tasya devasya caraṇāv upatiṣṭhati
die Nāgas, die Suparṇas, die Gandharvas, die Siddhas und die königlichen Seher, wer immer sie seien, was sie alle beständig als Havya- und Kavya-Opfer vorschriftsgemäß darbringen – das alles gelangt gänzlich zu den Füßen jenes Gottes.
Wort für Wort
nāgāḥ suparṇā gandharvāḥ
die Nāgas, Suparṇas, Gandharvas (Nom.Pl.)
siddhā rājarṣayaś ca ye
die Siddhas und königlichen Seher, welche (Nom.Pl.)
na tasyānyaḥ priyataraḥ pratibuddhair mahātmabhiḥ; vidyate triṣu lokeṣu tato 'smy aikāntikaṃ gataḥ; iha caivāgatas tena visṛṣṭaḥ paramātmanā
Niemand ist ihm lieber als die erwachten großen Seelen – so jemanden gibt es nicht in den drei Welten; darum bin ich zu unbedingter Hingabe [an ihn] gelangt, und ich bin hierher gekommen, von jenem höchsten Geist entsandt.
Wort für Wort
na tasyānyaḥ priyataraḥ
niemand ist ihm lieber (Nom.)
pratibuddhair mahātmabhiḥ
als die erwachten großen Seelen (Instr.Pl.)
vidyate triṣu lokeṣu
existiert in den drei Welten (3.Sg.Präs.Pass./Lok.Pl.)
tato 'smy aikāntikaṃ gataḥ
darum bin ich zur ausschließlichen Hingabe gelangt (1.Sg.Präs./Nom.)
iha caivāgatas tena
und ich bin hierher gekommen, von jenem (Nom./Instr.)
ananyadevatābhaktir ananyamanutā hareḥ; ananyasevyatā viṣṇor ananyārcyatvam eva ca; brahmarudrādisāmyatvaṃ buddhirāhityam eva ca; ananyadevālayagatir ananyabhaktādyavīkṣaṇam; tathā karmaphalāsaṅgo hy ekāntitvam idaṃ matam
Hingabe an keine andere Gottheit, kein Denken an einen anderen als Hari, kein Dienen an einen anderen als Viṣṇu, und ebenso keine Verehrung eines anderen; das Fehlen der Vorstellung von Gleichrangigkeit mit Brahmā, Rudra und den übrigen; kein Aufsuchen der Tempel anderer Götter, kein Übersehen der vorzüglichsten ausschließlichen Verehrer [?]; ebenso die Nichtanhaftung an die Früchte des Handelns – dies gilt als diese ‚Ekāntitva‘ [ausschließliche Hingabe].
Wort für Wort
ananyadevatābhaktir
Hingabe an keine andere Gottheit (Nom.)
ananyamanutā hareḥ
kein Denken an einen anderen als Hari (Nom./Gen.)
ananyasevyatā viṣṇor
kein Dienen an einen anderen als Viṣṇu (Nom./Gen.)
ananyārcyatvam eva ca
und keine Verehrung eines anderen (Nom.)
brahmarudrādisāmyatvaṃ buddhirāhityam eva ca
das Fehlen der Vorstellung von Gleichrangigkeit mit Brahmā, Rudra u.a. (Nom.)
ananyadevālayagatir
kein Aufsuchen der Tempel anderer Götter (Nom.)
ananyabhaktādyavīkṣaṇam
kein Übersehen der vorzüglichsten ausschließlichen Verehrer [?] (Nom.)
tathā karmaphalāsaṅgo hy ekāntitvam idaṃ matam
und die Nichtanhaftung an die Handlungsfrüchte – das gilt als diese ‚Ekāntitva‘ (Nom.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). 'ananyabhaktādyavīkṣaṇam' unsicher gedeutet (Kompositum mehrdeutig); hier als 'kein Übersehen der vorzüglichsten ausschließlichen Verehrer' wiedergegeben.