Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Śāntiparva

Kapitel 188: dhyānayogaḥ Die vierfache Meditationsübung: der erste Pfad, die Sammlung der Sinne und des Geistes

Bhīṣma beginnt die Darlegung der vierfachen Meditation (dhyāna-yoga); dieser Abschnitt behandelt den ersten Pfad: Rückzug der Sinne, Sammlung des unsteten Geistes und das dabei entstehende Glück.

bhīṣma uvāca; hanta vakṣyāmi te pārtha dhyānayogaṃ caturvidham; yaṃ jñātvā śāśvatīṃ siddhiṃ gacchanti paramarṣayaḥ

Bhīṣma sprach: Wohlan, ich will dir, Sohn der Pṛthā, die vierfache Meditationsübung (dhyāna-yoga) darlegen, durch deren Kenntnis die höchsten Weisen die ewige Vollendung erlangen.

Wort für Wort
bhīṣma uvāca
Bhīṣma sprach (Perf.)
hanta vakṣyāmi te pārtha
wohlan, ich werde dir sagen, Pārtha (Interj./1.Sg.Fut./Dat./Vok.)
dhyānayogaṃ caturvidham
die Meditationsübung, die vierfache (Akk.Sg.m.)
yaṃ jñātvā śāśvatīṃ siddhiṃ
die man erkannt habend, die ewige Vollendung (Ger./Akk.Sg.f.)
gacchanti paramarṣayaḥ
gehen [zu], die höchsten Seher (3.Pl.Präs./Nom.Pl.)

yathā svanuṣṭhitaṃ dhyānaṃ tathā kurvanti yoginaḥ; maharṣayo jñānatṛptā nirvāṇagatamānasāḥ

So wie die Meditation gut ausgeübt ist, so vollziehen sie die Yogins; die großen Seher, durch Erkenntnis gesättigt, den Sinn auf das Verlöschen (nirvāṇa) gerichtet.

Wort für Wort
yathā svanuṣṭhitaṃ dhyānaṃ
wie die gut ausgeübte Meditation (Nom.Sg.n.)
tathā kurvanti yoginaḥ
so tun [sie], die Yogins (3.Pl.Präs./Nom.Pl.)
maharṣayo jñānatṛptāḥ
die großen Seher, durch Erkenntnis gesättigt (Nom.Pl./Kompos.)
nirvāṇagatamānasāḥ
deren Geist zum Verlöschen gelangt ist (Bahuvrīhi, Nom.Pl.)

nāvartante punaḥ pārtha muktāḥ saṃsāradoṣataḥ; janmadoṣaparikṣīṇāḥ svabhāve paryavasthitāḥ

Sie kehren nicht wieder zurück, Sohn der Pṛthā, befreit vom Makel des Kreislaufs (saṃsāra), durch Vernichtung des Makels der Geburt völlig zerstört, im eigenen Wesen fest gegründet.

Wort für Wort
nāvartante punaḥ pārtha
sie kehren nicht wieder zurück, Pārtha (3.Pl.Präs.Med./Vok.)
muktāḥ saṃsāradoṣataḥ
befreit vom Makel des Saṃsāra (Part./Abl.)
janmadoṣaparikṣīṇāḥ
vom Makel der Geburt völlig aufgezehrt (Kompos./Nom.Pl.)
svabhāve paryavasthitāḥ
im eigenen Wesen fest gegründet (Lok./Part.Nom.Pl.)

pāda a-b: Subjekt sind die Weisen von V. 2.

nirdvaṃdvā nityasattvasthā vimuktā nityam āśritāḥ; asaṅgīny avivādīni manaḥśāntikarāṇi ca

[Sie sind] frei von den Gegensatzpaaren, stets im Sattva gegründet, befreit, [und] halten sich ständig an [Dinge/Übungen], die ohne Anhaften, ohne Streit und den Geist beruhigend sind.

Wort für Wort
nirdvaṃdvā nityasattvasthā
frei von Gegensatzpaaren, stets im Sattva stehend (Nom.Pl.)
vimuktā nityam āśritāḥ
befreit, stets [sich] stützend auf/zugewandt (Part.Nom.Pl./Adv.)
asaṅgīni avivādīni
ohne Anhaften, ohne Streit (Akk.Pl.n.)
manaḥśāntikarāṇi ca
und den Geist beruhigend (Akk.Pl.n.)

Die Konstruktion von nityam āśritāḥ ist knapp; das Objekt (asaṅgīni …) ist wohl ein zu ergänzendes Nomen (etwa Übungen/Mittel). Lesart unsicher.

tatra svādhyāyasaṃśliṣṭam ekāgraṃ dhārayen manaḥ; piṇḍīkṛtyendriyagrāmam āsīnaḥ kāṣṭhavan muniḥ

Dabei soll der Weise, wenn er wie ein Holzklotz dasitzt, den einspitzigen, mit dem Selbststudium verbundenen Geist halten, indem er die Schar der Sinne zu einem Klumpen zusammenballt.

Wort für Wort
tatra svādhyāyasaṃśliṣṭam
dabei, mit dem Selbststudium verbunden (Adv./Akk.Sg.n.)
ekāgraṃ dhārayen manaḥ
einspitzig soll er halten den Geist (3.Sg.Opt./Akk.)
piṇḍīkṛtya indriyagrāmam
zu einem Klumpen gemacht habend die Sinnesschar (Ger./Akk.Sg.)
āsīnaḥ kāṣṭhavan muniḥ
sitzend, holzgleich, der Weise (Part./Adv./Nom.)

śabdaṃ na vindec chrotreṇa sparśaṃ tvacā na vedayet; rūpaṃ na cakṣuṣā vidyāj jihvayā na rasāṃs tathā

Ein Geräusch soll er mit dem Ohr nicht wahrnehmen, Berührung mit der Haut nicht empfinden, Gestalt mit dem Auge nicht erkennen und ebenso nicht Geschmäcke mit der Zunge.

Wort für Wort
śabdaṃ na vindet śrotreṇa
Ton soll er nicht finden mit dem Ohr (Akk./3.Sg.Opt./Instr.)
sparśaṃ tvacā na vedayet
Berührung mit der Haut soll er nicht empfinden (Akk./Instr./Opt.Kaus.)
rūpaṃ na cakṣuṣā vidyāt
Gestalt mit dem Auge soll er nicht erkennen (Akk./Instr./Opt.)
jihvayā na rasān tathā
mit der Zunge nicht Geschmäcke, ebenso (Instr./Akk.Pl.)

ghreyāṇy api ca sarvāṇi jahyād dhyānena yogavit; pañcavargapramāthīni necchec caitāni vīryavān

Auch alle Düfte soll der Yoga-Kundige durch Meditation aufgeben, und diese [Sinnesobjekte], die die Fünfergruppe aufwühlen, soll der Tatkräftige nicht begehren.

Wort für Wort
ghreyāṇi api ca sarvāṇi
und auch alle Riechbaren [Düfte] (Akk.Pl.n.)
jahyād dhyānena yogavit
soll aufgeben durch Meditation, der Yoga-Kundige (Opt./Instr./Nom.)
pañcavargapramāthīni
die Fünfergruppe aufwühlend (Akk.Pl.n.)
na icchet ca etāni vīryavān
nicht soll er wünschen diese, der Tatkräftige (Opt./Akk./Nom.)

tato manasi saṃsajya pañcavargaṃ vicakṣaṇaḥ; samādadhyān mano bhrāntam indriyaiḥ saha pañcabhiḥ

Dann soll der Umsichtige die Fünfergruppe im Denken (manas) festbinden und den umherirrenden Geist zusammen mit den fünf Sinnen sammeln.

Wort für Wort
tato manasi saṃsajya
dann im Geist verbunden habend (Adv./Lok./Ger.)
pañcavargaṃ vicakṣaṇaḥ
die Fünfergruppe, der Umsichtige (Akk./Nom.)
samādadhyān mano bhrāntam
soll sammeln den Geist, den umherirrenden (Opt./Akk.Part.)
indriyaiḥ saha pañcabhiḥ
zusammen mit den fünf Sinnen (Instr.Pl.)

visaṃcāri nirālambaṃ pañcadvāraṃ calācalam; pūrve dhyānapathe dhīraḥ samādadhyān mano 'ntaram

Den unstet Umherziehenden, halt- und stützelosen, fünftorigen, hin und her schwankenden Geist soll der Standhafte auf dem ersten Pfad der Meditation im Inneren sammeln.

Wort für Wort
visaṃcāri nirālambaṃ
umherschweifend, ohne Stütze (Akk.Sg.n.)
pañcadvāraṃ calācalam
fünftorig, schwankend-unstet (Akk.Sg.n.)
pūrve dhyānapathe dhīraḥ
auf dem ersten Meditationspfad, der Standhafte (Lok./Nom.)
samādadhyān manaḥ antaram
soll sammeln den Geist nach innen (Opt./Akk./Adv.)

antaram: hier als „im Inneren“ gedeutet; Lesart nicht ganz sicher.

indriyāṇi manaś caiva yadā piṇḍīkaroty ayam; eṣa dhyānapathaḥ pūrvo mayā samanuvarṇitaḥ

Wenn dieser [Übende] die Sinne und den Geist zu einem Klumpen zusammenballt, das ist der erste, von mir dargelegte Pfad der Meditation.

Wort für Wort
indriyāṇi manaḥ ca eva
die Sinne und den Geist (Akk.Pl./Akk.Sg.)
yadā piṇḍīkaroti ayam
wenn er zusammenballt, dieser (3.Sg.Präs./Nom.)
eṣa dhyānapathaḥ pūrvaḥ
das ist der Meditationspfad, der erste (Nom.Sg.m.)
mayā samanuvarṇitaḥ
von mir dargelegt (Instr./Part.Pass.)

tasya tat pūrvasaṃruddhaṃ manaḥṣaṣṭham anantaram; sphuriṣyati samudbhrāntaṃ vidyud ambudhare yathā

Bei ihm wird jener zuvor gebändigte Geist, der sechste [nach den fünf Sinnen], unmittelbar darauf hervorzucken und aufgescheucht sein wie ein Blitz in der Wolke.

Wort für Wort
tasya tat pūrvasaṃruddhaṃ
bei ihm jener zuvor gebändigte (Gen./Nom.Sg.n.)
manaḥṣaṣṭham anantaram
der Geist als sechster, unmittelbar darauf (Nom./Adv.)
sphuriṣyati samudbhrāntam
wird zucken, aufgescheucht (3.Sg.Fut./Part.)
vidyud ambudhare yathā
wie ein Blitz in der Wolke (Nom./Lok./Adv.)

jalabindur yathā lolaḥ parṇasthaḥ sarvataś calaḥ; evam evāsya tac cittaṃ bhavati dhyānavartmani

Wie ein zitternder Wassertropfen, der auf einem Blatt liegt und nach allen Seiten schwankt, so wird auch sein Denken (citta) auf dem Pfad der Meditation.

Wort für Wort
jalabindur yathā lolaḥ
wie ein Wassertropfen zitternd (Nom.Sg.m.)
parṇasthaḥ sarvataś calaḥ
auf einem Blatt befindlich, nach allen Seiten beweglich (Nom.)
evam eva asya tat cittam
ebenso ist bei ihm jenes Denken (Adv./Gen./Nom.)
bhavati dhyānavartmani
es wird auf dem Meditationsweg (3.Sg.Präs./Lok.)

samāhitaṃ kṣaṇaṃ kiṃ cid dhyānavartmani tiṣṭhati; punar vāyupathaṃ bhrāntaṃ mano bhavati vāyuvat

Für einen Augenblick bleibt es ein wenig gesammelt auf dem Pfad der Meditation; dann wird der Geist wieder umhergetrieben und wie der Wind auf der Bahn des Windes.

Wort für Wort
samāhitaṃ kṣaṇaṃ kiṃ cit
gesammelt, einen Augenblick, ein wenig (Part./Akk./Adv.)
dhyānavartmani tiṣṭhati
auf dem Meditationsweg steht es (Lok./3.Sg.Präs.)
punar vāyupathaṃ bhrāntam
wieder auf die Windbahn, umhergetrieben (Adv./Akk./Part.)
mano bhavati vāyuvat
der Geist wird windgleich (Nom./3.Sg.Präs./Adv.)

vāyupatham als Akkusativ der Richtung/Ort gefasst; Lesart leicht unsicher.

anirvedo gatakleśo gatatandrīr amatsaraḥ; samādadhyāt punaś ceto dhyānena dhyānayogavit

Ohne Verdruss, frei von Mühsal, ohne Trägheit, ohne Missgunst soll der Yoga-Kundige den Geist durch Meditation erneut sammeln.

Wort für Wort
anirvedo gatakleśaḥ
ohne Überdruss, von Mühsal befreit (Nom.Sg.m.)
gatatandrīr amatsaraḥ
ohne Trägheit, ohne Neid (Nom.Sg.m.)
samādadhyāt punaḥ cetaḥ
soll sammeln wieder den Geist (Opt./Adv./Akk.)
dhyānena dhyānayogavit
durch Meditation, der Meditationsyoga-Kundige (Instr./Nom.)

vicāraś ca vitarkaś ca vivekaś copajāyate; muneḥ samādadhānasya prathamaṃ dhyānam āditaḥ

Überlegung, Erwägung und Unterscheidung (vicāra, vitarka, viveka) entstehen bei dem Weisen, der sich sammelt, als erste Meditation von Anfang an.

Wort für Wort
vicāraḥ ca vitarkaḥ ca
Überlegung und Erwägung (Nom.Sg.m.)
vivekaḥ ca upajāyate
und Unterscheidung entsteht (Nom./3.Sg.Präs.Med.)
muneḥ samādadhānasya
beim Weisen, der sich sammelt (Gen./Part.Gen.)
prathamaṃ dhyānam āditaḥ
die erste Meditation, von Anfang an (Nom.Sg.n./Adv.)

manasā kliśyamānas tu samādhānaṃ ca kārayet; na nirvedaṃ munir gacchet kuryād evātmano hitam

Wird er aber im Geist geplagt, soll er die Sammlung dennoch bewirken; der Weise soll nicht verzagen, sondern nur das tun, was seinem Selbst zuträglich ist.

Wort für Wort
manasā kliśyamānaḥ tu
vom Geist geplagt aber (Instr./Part.Pass.)
samādhānaṃ ca kārayet
und die Sammlung soll er bewirken (Akk./Opt.Kaus.)
na nirvedaṃ muniḥ gacchet
nicht Verzagen soll der Weise verfallen (Akk./Nom./Opt.)
kuryād eva ātmanaḥ hitam
tun soll er nur das dem Selbst Zuträgliche (Opt./Gen./Akk.)

pāṃsubhasmakarīṣāṇāṃ yathā vai rāśayaś citāḥ; sahasā vāriṇā siktā na yānti paribhāvanām

Wie aufgehäufte Haufen von Staub, Asche und Dung, wenn sie plötzlich mit Wasser begossen werden, nicht durchtränkt werden,

Wort für Wort
pāṃsubhasmakarīṣāṇām
von Staub, Asche und Dung (Gen.Pl.)
yathā vai rāśayaḥ citāḥ
wie ja Haufen, aufgeschichtete (Nom.Pl./Part.)
sahasā vāriṇā siktāḥ
plötzlich mit Wasser begossen (Adv./Instr./Part.)
na yānti paribhāvanām
gehen nicht in Durchtränkung (3.Pl.Präs./Akk.)

kiṃ cit snigdhaṃ yathā ca syāc chuṣkacūrṇam abhāvitam; kramaśas tu śanair gacchet sarvaṃ tat paribhāvanam

und wie trockenes Pulver, [das] nicht durchfeuchtet [ist], erst ein wenig feucht sein mag, [dann] aber allmählich und langsam ganz durchtränkt wird,

Wort für Wort
kiṃ cit snigdhaṃ yathā ca syāt
ein wenig feucht mag es sein, wie (Nom./Opt.)
śuṣkacūrṇam abhāvitam
trockenes Pulver, nicht durchtränkt (Nom.Sg.n.)
kramaśaḥ tu śanaiḥ gacchet
schrittweise aber langsam gelangt es (Adv./Opt.)
sarvaṃ tat paribhāvanam
ganz jene Durchtränkung (Akk.Sg.n.)

Die Konstruktion der Strophe ist elliptisch; die Sätze gehören mit V. 17 und 19 zu einem Vergleich.

evam evendriyagrāmaṃ śanaiḥ saṃparibhāvayet; saṃharet kramaśaś caiva sa samyak praśamiṣyati

ebenso soll er die Schar der Sinne langsam ganz durchdringen [und] schrittweise zurückziehen; dann wird er recht zur Ruhe kommen.

Wort für Wort
evam eva indriyagrāmam
ebenso die Sinnesschar (Adv./Akk.)
śanaiḥ saṃparibhāvayet
langsam soll er durchdringen (Adv./Opt.)
saṃharet kramaśaḥ ca eva
zurückziehen soll er schrittweise (Opt./Adv.)
sa samyak praśamiṣyati
er wird recht zur Ruhe kommen (Nom./Adv./3.Sg.Fut.)

svayam eva manaś caiva pañcavargaś ca bhārata; pūrvaṃ dhyānapathaṃ prāpya nityayogena śāmyati

Von selbst, Bhārata, kommen der Geist und die Fünfergruppe, wenn sie den ersten Pfad der Meditation erreicht haben, durch beständige Übung zur Ruhe.

Wort für Wort
svayam eva manaḥ ca eva
von selbst der Geist (Adv./Nom.)
pañcavargaḥ ca bhārata
und die Fünfergruppe, Bhārata (Nom./Vok.)
pūrvaṃ dhyānapathaṃ prāpya
den ersten Meditationspfad erreicht habend (Akk./Ger.)
nityayogena śāmyati
durch beständigen Yoga kommt zur Ruhe (Instr./3.Sg.Präs.)

na tat puruṣakāreṇa na ca daivena kena cit; sukham eṣyati tat tasya yad evaṃ saṃyatātmanaḥ

Weder durch Menschentat noch durch das Schicksal noch durch irgendetwas [sonst] entsteht ihm dieses Glück, das dem zuteilwird, dessen Selbst so gezügelt ist.

Wort für Wort
na tat puruṣakāreṇa
nicht jenes durch Menschentat (Instr.)
na ca daivena kena cit
und nicht durch Schicksal, durch irgendetwas (Instr.)
sukham eṣyati tat tasya
Glück wird kommen, jenes ihm (Nom./3.Sg.Fut./Gen.)
yad evaṃ saṃyatātmanaḥ
das so [bei einem] mit gezügeltem Selbst (Nom./Adv./Gen.)

Der Vers ist syntaktisch knapp; Sinn: das Glück stellt sich nicht durch äußere Faktoren, sondern durch die Zügelung ein. Lesart nicht ganz sicher.

sukhena tena saṃyukto raṃsyate dhyānakarmaṇi; gacchanti yogino hy evaṃ nirvāṇaṃ tan nirāmayam

Mit diesem Glück verbunden, wird er sich an der Meditationsübung erfreuen; so gelangen die Yogins zum Verlöschen (nirvāṇa), zu jenem leidfreien.

Wort für Wort
sukhena tena saṃyuktaḥ
mit jenem Glück verbunden (Instr./Part.)
raṃsyate dhyānakarmaṇi
er wird sich erfreuen an der Meditationsübung (3.Sg.Fut.Med./Lok.)
gacchanti yoginaḥ hi evam
gehen die Yogins ja so (3.Pl.Präs./Nom.Pl.)
nirvāṇaṃ tat nirāmayam
zum Verlöschen, zu jenem leidfreien (Akk./Akk.Sg.n.)

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