Kapitel 79: āpaddharme brāhmaṇavṛttiḥ kṣatrasya niyamanaṃ ca
Notlage der Brāhmaṇas, Zügelung des Kṣatra durch das Brahman, Waffenrecht und Pflicht zum Schutz
Bhīṣma erläutert, wie ein Brāhmaṇa in Not nach dem Vaiśya-Dharma leben darf und welche Waren er nie verkaufen soll. Danach behandelt das Kapitel den Schutz der Untertanen, wenn die Ordnung zerfällt: die Zügelung des Kṣatra durch das Brahman, das Recht der Stände zur Waffe und die Ehre für den, der schützt.
Yudhiṣṭhira sprach: „Die Lebensweise in Notlagen ist [bisher] nach dem Kṣatriya-Dharma erläutert worden, Bhārata. Wie aber kann ein Brāhmaṇa nach dem Vaiśya-Dharma leben – oder [kann er es] nicht?“
Wort für Wort
yudhiṣṭhira uvāca
Yudhiṣṭhira sprach (Perf.)
vyākhyātā kṣatradharmeṇa vṛttir āpatsu bhārata
erläutert ist nach dem Kṣatriya-Dharma die Lebensweise in Notlagen, Bhārata (Part. Pass. Fem./Instr./Lok. Pl./Vok.)
kathaṃ cid vaiśyadharmeṇa
wie nur nach dem Vaiśya-Dharma (Instr.)
jīved vā brāhmaṇo na vā
ob der Brāhmaṇa leben kann oder nicht (Opt. 3.Sg.)
Bhīṣma sprach: „Wer nach dem Kṣatriya-Dharma nicht [leben] kann, möge nach dem Vaiśya-Dharma seinen Unterhalt bestreiten, indem er sich in der Bedrängnis, beim Schwinden des Lebensunterhalts, Ackerbau und Rinderhut zuwendet.“
Wort für Wort
bhīṣma uvāca
Bhīṣma sprach
aśaktaḥ kṣatradharmeṇa
unfähig [zu leben] nach dem Kṣatriya-Dharma (Nom./Instr.)
vaiśyadharmeṇa vartayet
nach dem Vaiśya-Dharma möge er sich unterhalten (Opt. 3.Sg.)
kṛṣigorakṣam āsthāya
Ackerbau und Rinderhut ergreifend (Abs./Akk.)
vyasane vṛttisaṃkṣaye
in Not, beim Schwinden des Lebensunterhalts (Lok.)
Yudhiṣṭhira sprach: „Durch den Verkauf welcher Waren büßt ein Brāhmaṇa, der nach dem Vaiśya-Dharma lebt, die Himmelswelten nicht ein, Stier der Bharatas?“
Wort für Wort
yudhiṣṭhira uvāca
Yudhiṣṭhira sprach
kāni paṇyāni vikrīṇan
welche Waren verkaufend (Part. Präs./Akk. Pl.)
svargalokān na hīyate
der Himmelswelten wird er nicht verlustig (Akk. Pl.; Pass. 3.Sg.)
brāhmaṇo vaiśyadharmeṇa vartayan
der Brāhmaṇa, nach dem Vaiśya-Dharma lebend (Nom./Instr./Part.)
ajo 'gnir varuṇo meṣaḥ sūryo 'śvaḥ pṛthivī virāṭ; dhenur yajñaś ca somaś ca na vikreyāḥ kathaṃ cana
„Ziege, Agni, Varuṇa, Widder, Sūrya, Pferd, Erde, Virāj, Kuh, Opfer und Soma – [sie] dürfen auf keine Weise verkauft werden.“
Wort für Wort
ajo 'gnir varuṇo meṣaḥ
Ziege, Agni, Varuṇa, Widder (Nom.)
sūryo 'śvaḥ pṛthivī virāṭ
Sūrya, Pferd, Erde, Virāj (Nom.)
dhenur yajñaś ca somaś ca
Kuh, Opfer und Soma (Nom.)
na vikreyāḥ kathaṃ cana
nicht zu verkaufen, auf keine Weise (Gerundiv Nom. Pl.)
Die Aufzählung nennt Wesen und Dinge, die mit Göttern gleichgesetzt sind; aja, meṣa, aśva, pṛthivī, virāj, dhenu, yajña und soma als nicht verkäuflich.
Bhīṣma sprach: „Durch Gabe, Askese, Opfer, Gewaltlosigkeit und Selbstbezähmung sollen die Stände, die Brāhmaṇas an der Spitze, ihr [eigenes] Wohlergehen erstreben.
Wort für Wort
bhīṣma uvāca
Bhīṣma sprach
dānena tapasā yajñaiḥ
durch Gabe, Askese, Opfer (Instr.)
adroheṇa damena ca
durch Nicht-Schädigen und Selbstbezähmung (Instr.)
brāhmaṇapramukhā varṇāḥ
die Stände mit den Brāhmaṇas an der Spitze (Nom. Pl.)
kṣemam iccheyur ātmanaḥ
Wohlergehen sollen sie wünschen für sich (Opt. 3.Pl./Gen.)
teṣāṃ ye vedabalinas ta utthāya samantataḥ; rājño balaṃ vardhayeyur mahendrasyeva devatāḥ
Von ihnen sollen die, die die Kraft des Veda besitzen, sich von allen Seiten erheben und die Macht des Königs mehren, wie die Götter die des Mahendra.“
Wort für Wort
teṣāṃ ye vedabalinaḥ
von ihnen die, die Vedakraft haben (Gen. Pl./Nom. Pl.)
ta utthāya samantataḥ
sie, sich erhebend, ringsum (Abs./Adv.)
rājño balaṃ vardhayeyuḥ
des Königs Kraft sollen sie mehren (Gen./Opt. 3.Pl. Kaus.)
rājño hi kṣīyamāṇasya brahmaivāhuḥ parāyaṇam; tasmād brahmabalenaiva samuttheyaṃ vijānatā
„Denn für den König, der [an Macht] schwindet, nennen sie das Brahman als Zuflucht; darum soll der Wissende sich allein durch die Kraft des Brahman erheben.“
Wort für Wort
rājño hi kṣīyamāṇasya
denn des schwindenden Königs (Gen./Part. Pass.)
brahmaivāhuḥ parāyaṇam
das Brahman allein, sagen sie, ist die Zuflucht (Nom./Perf. 3.Pl.)
tasmād brahmabalenaiva
darum allein durch Brahmakraft (Abl./Instr.)
samuttheyaṃ vijānatā
es ist aufzustehen vom Wissenden (Gerundiv/Instr. Part.)
unmaryāde pravṛtte tu dasyubhiḥ saṃkare kṛte; sarve varṇā na duṣyeyuḥ śastravanto yudhiṣṭhira
„Wenn aber die Schranke [des Rechts] verletzt ist [und] Räuber Vermischung bewirkt haben, werden alle Stände, die Waffen tragen, nicht befleckt, Yudhiṣṭhira.“
Wort für Wort
unmaryāde pravṛtte tu
wenn aber die Grenzenlosigkeit eingetreten ist (Lok. abs.)
dasyubhiḥ saṃkare kṛte
[wenn] durch Räuber Vermischung bewirkt ist (Instr. Pl./Lok. abs.)
sarve varṇā na duṣyeyuḥ
alle Stände werden nicht befleckt (Nom. Pl./Opt. 3.Pl.)
śastravanto yudhiṣṭhira
Waffen tragend, Yudhiṣṭhira (Nom. Pl./Vok.)
unmaryāde: „bei Überschreitung der Schranke/Grenze“.
yudhiṣṭhira uvāca; atha cet sarvataḥ kṣatraṃ praduṣyed brāhmaṇān prati; kas tasya brāhmaṇas trātā ko dharmaḥ kiṃ parāyaṇam
Yudhiṣṭhira sprach: „Wenn aber das Kṣatra allseits gegen die Brāhmaṇas frevelt – wer ist dann der Retter des Brāhmaṇa, welcher Dharma, welche Zuflucht?“
Wort für Wort
yudhiṣṭhira uvāca
Yudhiṣṭhira sprach
atha cet sarvataḥ kṣatraṃ
wenn aber allseits das Kṣatra (Adv./Nom.)
praduṣyed brāhmaṇān prati
sich verfehlen sollte gegen Brāhmaṇas (Opt. 3.Sg./Akk. Pl.)
„Aus Wasser [ist] Feuer, aus dem Brahman das Kṣatra, aus Stein Eisen hervorgegangen; ihre alldurchdringende Glut kommt in ihren eigenen Mutterschößen zur Ruhe.“
Wort für Wort
adbhyo 'gnir brahmataḥ kṣatram
aus Wassern Feuer, aus Brahman Kṣatra (Abl. Pl./Nom./Abl.)
aśmano loham utthitam
aus Stein Eisen hervorgegangen (Abl./Nom. Part.)
teṣāṃ sarvatragaṃ tejaḥ
ihre alldurchdringende Glut (Gen. Pl./Nom.)
svāsu yoniṣu śāmyati
in den eigenen Mutterschößen kommt sie zur Ruhe (Lok. Pl./3.Sg.)
[sie] beschützen die Brāhmaṇas – welche Welten sind ihnen [bestimmt]?
Wort für Wort
brāhmaṇān parirakṣanti
die Brāhmaṇas beschützen sie (Akk. Pl./3.Pl.)
teṣāṃ lokā bhavanti ke
für sie welche Welten sind (Gen. Pl./Nom. Pl./3.Pl.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzzeile (Sternzeile) der kritischen Ausgabe; nur in einem Teil der Handschriften; Satzbau locker.
manasvino manyumantaḥ puṇyalokā bhavanti te; brāhmaṇārthaṃ hi sarveṣāṃ śastragrahaṇam iṣyate
[diese] Mutigen, Zornerfüllten werden zu Bewohnern verdienstvoller Welten. Denn um der Brāhmaṇas willen gilt das Ergreifen der Waffe bei allen als gebilligt.“
Wort für Wort
manasvino manyumantaḥ
die Mutigen, Zornerfüllten (Nom. Pl.)
puṇyalokā bhavanti te
sie werden Besitzer verdienstvoller Welten (Nom. Pl./3.Pl.)
brāhmaṇārthaṃ hi sarveṣāṃ
denn um der Brāhmaṇas willen für alle (Adv./Gen. Pl.)
śastragrahaṇam iṣyate
das Ergreifen der Waffe wird gebilligt (Nom./3.Sg. Pass.)
ati sviṣṭasvadhītānāṃ lokān ati tapasvinām; anāśakāgnyor viśatāṃ śūrā yānti parāṃ gatim; evam evātmanas tyāgān nānyaṃ dharmaṃ vidur janāḥ
„Über die Welten der gut Opfernden und gut Studierenden, über [die] der Asketen hinaus, [über die derer,] die ins Fasten und ins Feuer eintreten, gehen die Helden zum höchsten Ziel. Nur so, durch die Hingabe des eigenen Selbst, kennen die Menschen keinen anderen Dharma.“
Wort für Wort
ati sviṣṭasvadhītānāṃ
über die gut Geopferten und gut Studierten hinaus (Gen. Pl.)
lokān ati tapasvinām
über die Welten der Asketen hinaus (Akk. Pl./Gen. Pl.)
anāśakāgnyor viśatām
derer, die in Fasten und Feuer eintreten [?] (Lok. Du./Gen. Pl.)
śūrā yānti parāṃ gatim
die Helden gehen zum höchsten Ziel (Nom. Pl./3.Pl.)
evam evātmanas tyāgān
so eben durch die Hingabe des Selbst (Abl.)
nānyaṃ dharmaṃ vidur janāḥ
keinen anderen Dharma kennen die Menschen (Akk./Perf. 3.Pl.)
Konstruktion von anāśakāgnyor viśatām: „derer, die in Fasten und Feuer eintreten“ (Gen. Pl.); Deutung [?].
tebhyo namaś ca bhadraṃ ca ye śarīrāṇi juhvati; brahmadviṣo niyacchantas teṣāṃ no 'stu salokatā; brahmalokajitaḥ svargyān vīrāṃs tān manur abravīt
„Ihnen Verehrung und Heil, die ihre Leiber [als Opfer] darbringen, die Brahmanfeinde zügelnd; mit ihnen möge uns Weltgemeinschaft sein. [Diese] Helden, die die Brahmawelt gewonnen haben und himmelwürdig sind, nannte Manu so.“
Wort für Wort
tebhyo namaś ca bhadraṃ ca
ihnen Verehrung und Heil (Dat. Pl./Nom.)
ye śarīrāṇi juhvati
die die Leiber opfern (Nom. Pl./Akk. Pl./3.Pl.)
brahmadviṣo niyacchantaḥ
die Brahmanfeinde zügelnd (Akk. Pl./Part. Präs.)
teṣāṃ no 'stu salokatā
mit ihnen sei uns Weltgemeinschaft (Gen./Dat.-Gen./Imp. 3.Sg.)
„Wie beim Abschlussbad des Rosseopfers Gebadete rein werden, so [werden] der Übeltäter und der Gutes Tuende, im Kampf von der Waffe erschlagen, [rein].“
Wort für Wort
yathāśvamedhāvabhṛthe
wie beim Abschlussbad des Aśvamedha (Lok.)
snātāḥ pūtā bhavanty uta
Gebadete rein werden sie (Nom. Pl./3.Pl.)
duṣkṛtaḥ sukṛtaś caiva
der Übeltäter und der Gutes Tuende (Nom. Sg.)
tathā śastrahatā raṇe
so von der Waffe erschlagen im Kampf (Nom./Lok.)
Zweiter Vergleichsteil elliptisch: „rein werden“ ist zu ergänzen.
bhavaty adharmo dharmo hi dharmādharmāv ubhāv api; kāraṇād deśakālasya deśakālaḥ sa tādṛśaḥ
„Es wird Adharma zu Dharma [und umgekehrt]; Dharma und Adharma, beide, [hängen ab] von den Umständen von Ort und Zeit; Ort und Zeit ist [eben] von solcher Art.“
Wort für Wort
bhavaty adharmo dharmo hi
es wird Adharma zu Dharma (3.Sg./Nom.)
dharmādharmāv ubhāv api
Dharma und Adharma, beide auch (Nom. Du.)
kāraṇād deśakālasya
aus dem Grund/den Umständen von Ort und Zeit (Abl./Gen.)
deśakālaḥ sa tādṛśaḥ
Ort-und-Zeit ist so beschaffen (Nom.)
Verderbt oder elliptisch; Sinn: Dharma und Adharma sind von Ort und Zeit abhängig [?].
[nämlich,] wenn er sich selbst schützt und andere vor Räubern,
Wort für Wort
ātmatrāṇaṃ ca kurvāṇaḥ
und Selbstschutz übend (Akk./Part. Med.)
parān dasyubhya eva ca
und andere vor Räubern eben (Akk. Pl./Abl. Pl.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzzeile (Sternzeile) der kritischen Ausgabe; nur in einem Teil der Handschriften.
Yudhiṣṭhira sprach: „Wenn die Räubermacht sich erhoben hat, Kṣatra-Aufgabe [ungetan ist], Standesvermischung [herrscht] und die Stände verwirrt sind, wenn [dann] ein anderer, ein Mächtiger, [sie] überwältigt,
Wort für Wort
yudhiṣṭhira uvāca
Yudhiṣṭhira sprach
abhyutthite dasyubale
wenn die Räubermacht aufgestanden ist (Lok. abs.)
kṣatrārthe varṇasaṃkare
wo es um Kṣatra-Sache geht, bei Standesvermischung (Lok.) [?]
saṃpramūḍheṣu varṇeṣu
wenn die Stände verwirrt sind (Lok. abs.)
yady anyo 'bhibhaved balī
wenn ein anderer, Mächtiger, überwältigt (Nom./Opt. 3.Sg.)
[etwa] ein Brāhmaṇa oder ein Vaiśya oder ein Śūdra, bester der Könige, und die Untertanen vor Räubern schützt, indem er die Strafgewalt dem Dharma gemäß führt –
Wort für Wort
brāhmaṇo yadi vā vaiśyaḥ
ein Brāhmaṇa oder ein Vaiśya (Nom.)
śūdro vā rājasattama
oder ein Śūdra, bester der Könige (Nom./Vok.)
dasyubhyo 'tha prajā rakṣet
vor Räubern dann die Untertanen schützte (Abl. Pl./Akk. Pl./Opt. 3.Sg.)
daṇḍaṃ dharmeṇa dhārayan
die Strafgewalt dem Dharma gemäß führend (Akk./Instr./Part.)
kāryaṃ kuryān na vā kuryāt saṃvāryo vā bhaven na vā; na sma śastraṃ grahītavyam anyatra kṣatrabandhutaḥ
[darf] er die Aufgabe ausführen oder nicht, ist er zu hindern oder nicht? Denn die Waffe darf nicht ergriffen werden, außer von einem Kṣatriya-Verwandten.“
Wort für Wort
kāryaṃ kuryān na vā kuryāt
die Aufgabe soll er tun oder nicht tun (Akk./Opt. 3.Sg.)
saṃvāryo vā bhaven na vā
oder soll er gehindert werden oder nicht (Gerundiv/Opt. 3.Sg.)
na sma śastraṃ grahītavyam
nicht ist die Waffe zu ergreifen (Gerundiv)
anyatra kṣatrabandhutaḥ
außer durch einen Kṣatriya-Verwandten (Abl.)
Der Schlusssatz („Waffe … nicht ergreifen“) steht als Prämisse der Frage; Satzbau knapp [?].
Bhīṣma sprach: „Wer für den Uferlosen [ein] Ufer wird, wer für den Floßlosen ein Floß wird, sei er ein Śūdra oder auch ein anderer – er verdient auf jede Weise Ehre.“
Wort für Wort
bhīṣma uvāca
Bhīṣma sprach
apāre yo bhavet pāram
wer für den Uferlosen Ufer würde (Lok./Opt. 3.Sg.)
aplave yaḥ plavo bhavet
wer für den Floßlosen Floß würde (Lok./Opt. 3.Sg.)
kim ukṣṇāvahatā kṛtyaṃ kiṃ dhenvā cāpy adugdhayā; vandhyayā bhāryayā ko 'rthaḥ ko 'rtho rājñāpy arakṣatā
„Was nützt ein Stier, der [nichts] zieht, was eine Kuh, die nicht gemolken wird? Was [nützt] eine unfruchtbare Gattin? Was [nützt] ein König, der nicht schützt?“
Wort für Wort
kim ukṣṇāvahatā kṛtyaṃ
was ist Aufgabe/Nutzen mit dem nicht ziehenden Stier (Instr./Part.) [?]
kiṃ dhenvā cāpy adugdhayā
was mit einer Kuh, die nicht gemolken ist (Instr.)
vandhyayā bhāryayā ko 'rthaḥ
was ist der Zweck mit einer unfruchtbaren Gattin (Instr./Nom.)
ko 'rtho rājñāpy arakṣatā
welcher Zweck mit einem König, der nicht schützt (Nom./Instr./Part.)