Kapitel 200: keśavamāhātmyaṃ sṛṣṭikramaś ca
Die Größe Keśavas: Weltschöpfung, Ordnung der Stände und Zeitalter
Auf Yudhiṣṭhiras Bitte, das Wesen Nārāyaṇas zu erfahren, berichtet Bhīṣma von Viṣṇus Schöpfertum: Elemente, Brahmā aus dem Lotos, Madhus Tötung, die Genealogie der Prajāpatis, die Erschaffung der Stände und das Wandeln der Zeitalter.
Yudhiṣṭhira sprach: „Großvater, hochweiser [Bhīṣma], [von] dem lotosäugigen Acyuta, dem Schöpfer, der selbst nicht geschaffen ist, [von] Viṣṇu, dem Ursprung und Untergang der Wesen –
Wort für Wort
yudhiṣṭhira uvāca
Yudhiṣṭhira sprach (Perf. 3.Sg.)
pitāmaha mahāprājña
Großvater, hochweiser (Vok.)
puṇḍarīkākṣam acyutam
den lotosäugigen Acyuta (Akk.)
kartāram akṛtaṃ viṣṇum
den Schöpfer, den Ungeschaffenen, Viṣṇu (Akk.)
bhūtānāṃ prabhavāpyayam
der Wesen Ursprung und Untergang (Gen.Pl. / Akk.Sg., Kompositum prabhava-apyaya)
Der Satz setzt sich in Vers 2 fort („möchte ich hören“).
„Keśavas Eigenschaften, König, kann ich nicht beschreiben; so ist dieser Hṛṣīkeśa, Vāsudeva, höher als das Höchste.“
Wort für Wort
keśavasya mayā rājan
Keśavas, von mir, König (Gen.; Instr.; Vok.)
na śakyā varṇituṃ guṇāḥ
nicht können beschrieben werden die Eigenschaften (Gerundiv Nom.Pl.f.; Inf.; Nom.Pl.)
īdṛśo 'sau hṛṣīkeśo
so beschaffen ist dieser Hṛṣīkeśa (Nom.)
vāsudevaḥ parāt paraḥ
Vāsudeva, höher als das Höchste (Nom.; Abl.; Nom.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzvers (nur in einem Teil der Handschriften). Der Numerus des Verbs in Vers 4 („erzählt“) ist im Text singularisch.
Keśava, bester der Bharatas, ist der Erhabene, der Herr, der Gebieter; „der Puruṣa ist alles“ – so heißt es von dem Allgegenwärtigen auf vielfache Weise.
Wort für Wort
keśavo bharataśreṣṭha
Keśava; bester der Bharatas (Nom.; Vok.)
bhagavān īśvaraḥ prabhuḥ
der Erhabene, Herr, Gebieter (Nom.)
puruṣaḥ sarvam ity eva
der Puruṣa [ist] alles, so eben (Nom.; Nom.Sg.n.; Partikel)
śrūyate bahudhā vibhuḥ
wird gehört/gesagt, vielfach, der Allgegenwärtige (3.Sg.Präs.Pass.; Adv.; Nom.)
Die großen Elemente – Wind, Licht, ebenso Wasser, Äther und Erde – ordnete er, das Selbst der Wesen, der Hochgesinnte, der beste der Puruṣas, [zur Schöpfung] an.
Wort für Wort
mahābhūtāni
die großen Elemente (Akk.Pl.)
bhūtātmā mahātmā puruṣottamaḥ
das Selbst der Wesen, der Hochgesinnte, der beste Puruṣa (Nom.)
āśrayaṃ sarvabhūtānāṃ manaseti viśuśruma; sa dhārayati bhūtātmā ubhe bhūtabhaviṣyatī
[Ihn], die Stütze aller Wesen, [dachte er] mit dem Geist – so haben wir gehört. Er, das Selbst der Wesen, trägt beide: das Vergangene und das Zukünftige.
Wort für Wort
āśrayaṃ sarvabhūtānāṃ
die Stütze aller Wesen (Akk.; Gen.Pl.)
manaseti viśuśruma
mit dem Geist [dachte er], so haben wir gehört (Instr.; 1.Pl.Perf.)
sa dhārayati bhūtātmā
er trägt, das Selbst der Wesen (Nom.; 3.Sg.Präs.; Nom.)
ubhe bhūtabhaviṣyatī
beide, das Gewesene und das Künftige (Akk.Du.n.)
Die Konstruktion von „manaseti viśuśruma“ ist elliptisch; „mit dem Geist“ und „so haben wir gehört“ sind wörtlich wiedergegeben.
Aus ihm schuf er Pradyumna, den Erleuchter alles Glanzes; darauf wurde Aniruddha geboren, allmächtig, von großem Glanz; im Wasser, den Himmel durchwandernd, herrlich, ging er in den Yoga-Schlaf ein. Aus ihm wurden die Götter geboren, Brahmā, Viṣṇu und Maheśvara – die drei, deren Werke Auflösung, Bestand und Ende sind, von überaus großer Kraft.
Wort für Wort
pradyumnam asṛjat tasmāt
Pradyumna schuf er daraus/aus ihm (Akk.; Impf. 3.Sg.; Abl.)
sarvatejaḥprakāśakam
den Erleuchter alles Glanzes (Akk.)
aniruddhas tato jajñe
Aniruddha wurde darauf geboren (Nom.; Adv.; Perf. 3.Sg. Med.)
sarvaśaktir mahādyutiḥ
allmächtig, von großem Glanz (Nom.)
apsu vyomagamaḥ śrīmān
im Wasser, den Himmel durchwandernd, herrlich (Lok.Pl.; Nom.)
yoganidrām upeyivān
in den Yoga-Schlaf eingegangen (Akk.; Part.Perf. Nom.)
tasmāt saṃjajñire devā
aus ihm wurden geboren die Götter (Abl.; Perf. 3.Pl.; Nom.Pl.)
brahmaviṣṇumaheśvarāḥ
Brahmā, Viṣṇu, Maheśvara (Nom.Pl.)
layasthityantakarmāṇas trayas te sumahaujasaḥ
deren Werke Auflösung, Bestand und Ende sind, diese drei, überaus kraftvoll (Nom.Pl.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzpassage (nur in einem Teil der Handschriften); die Zuordnung von „Werke Auflösung, Bestand, Ende“ zu den drei Göttern ist wörtlich, die Reihenfolge der Funktionen nicht auf die Namen bezogen.
Aditi gebar die Ādityas, die vorzüglichsten der Götter, die großmächtigen; unter ihnen wurde Viṣṇu der Zwerg (Vāmana), und Govinda, der Herr, wurde [es] ebenfalls.
Wort für Wort
ādityān aditir jajñe
die Ādityas gebar Aditi (Akk.Pl.; Nom.Sg.; 3.Sg.Perf.Med.)
devaśreṣṭhān mahābalān
die Besten der Götter, die Großmächtigen (Akk.Pl.)
teṣāṃ viṣṇur vāmano 'bhūd
unter ihnen wurde Viṣṇu zum Zwerg (Gen.Pl.; Nom.Sg.; 3.Sg.Aor.)
govindaś cābhavat prabhuḥ
und Govinda wurde [es], der Herr (Nom.Sg.; 3.Sg.Impf.)
buddyāpaḥ so 'sṛjan meghāṃs tathā sthāvarajaṅgamān; pṛthivīṃ so 'sṛjad viśvāṃ sahitāṃ bhūritejasā
Mit [seinem] Geist schuf er die Wasser, die Wolken, ebenso das Unbewegliche und das Bewegliche; die Erde, die ganze, schuf er, ausgestattet mit großer Glut.
Wort für Wort
buddyāpaḥ so 'sṛjan
mit dem Geist [schuf] er die Wasser (Instr.Sg.; Akk.Pl.; 3.Sg.Impf.)
meghāṃs tathā
die Wolken, ebenso (Akk.Pl.)
sthāvarajaṅgamān
Unbewegliches und Bewegliches (Akk.Pl.)
pṛthivīṃ so 'sṛjad viśvāṃ
die Erde schuf er, die ganze (Akk.Sg.f.)
sahitāṃ bhūritejasā
versehen mit großer Glut (Part.Akk.Sg.f.; Instr.Sg.)
vedavidyāvidhātāraṃ brahmāṇam amitadyutim; bhūtamātṛgaṇādhyakṣaṃ virūpākṣaṃ ca so 'sṛjat; śāsitāraṃ ca pāpānāṃ pitṝṇāṃ samavartinam; asṛjat sarvabhūtātmā nidhipaṃ ca dhaneśvaram; yādasām asṛjan nāthaṃ varuṇaṃ ca jaleśvaram; vāsavaṃ sarvadevānām adhyakṣam akarot prabhuḥ
Brahmā, den Ordner der Veda-Wissenschaft, den von unermesslichem Glanz, und Virūpākṣa, den Aufseher über die Schar der Mutter-Wesen, schuf er; den Lenker der Bösen, den Yama (Samavartin) der Väter, und den Schatzhüter, den Herrn des Reichtums, schuf [er], das Selbst aller Wesen; ferner Varuṇa, den Herrn der Wasserwesen, den Gebieter der Gewässer; Vāsava [Indra] aber setzte der Herr als Aufseher über alle Götter ein.
Wort für Wort
vedavidyāvidhātāraṃ brahmāṇam amitadyutim
Brahmā, den Ordner der Veda-Wissenschaft, den unermesslich Glänzenden (Akk.Sg.)
bhūtamātṛgaṇādhyakṣaṃ virūpākṣaṃ ca so 'sṛjat
den Aufseher der Scharen der Wesen-Mütter, und Virūpākṣa schuf er (Akk.Sg.; 3.Sg.Impf.)
śāsitāraṃ ca pāpānāṃ pitṝṇāṃ samavartinam
und den Bändiger der Bösen, den gleichmäßig Richtenden der Väter (Akk.Sg.; Gen.Pl.)
asṛjat sarvabhūtātmā
schuf [er], das Selbst aller Wesen (3.Sg.Impf.; Nom.Sg.)
nidhipaṃ ca dhaneśvaram
und den Schatzhüter, den Herrn des Reichtums (Akk.Sg.)
yādasām asṛjan nāthaṃ varuṇaṃ ca jaleśvaram
der Wasserwesen Herrn schuf er und Varuṇa, den Herrn der Wasser (Gen.Pl.; 3.Sg.Impf.; Akk.Sg.)
vāsavaṃ sarvadevānām adhyakṣam akarot prabhuḥ
Vāsava zum Aufseher aller Götter machte der Herr (Akk.Sg.; Gen.Pl.; 3.Sg.Impf.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzpassage; die Zuordnung Virūpākṣa (Śiva? Aufseher der Mātṛ-Scharen) ist unsicher.
tatra tretāyuge kāle saṃkalpāj jāyate prajā; na hy abhūn maithuno dharmas teṣām api janādhipa
Dort, im Zeitalter Tretā, wird Nachkommenschaft durch den [bloßen] Entschluss geboren; denn auch bei ihnen gab es nicht die Paarungs-Satzung, o Herr der Menschen.
Wort für Wort
tatra tretāyuge kāle
dort, im Tretā-Zeitalter, in der Zeit (Adv.; Lok.Sg.)
saṃkalpāj jāyate prajā
durch den Entschluss wird Nachkommenschaft geboren (Abl.Sg.; 3.Sg.Präs.Med.; Nom.Sg.f.)
na hy abhūn maithuno dharmas
denn nicht war der Paarungs-Brauch (3.Sg.Aor.; Nom.Sg.)
teṣām api janādhipa
auch bei ihnen, o Menschenherr (Gen.Pl.; Vok.)
Präsens jāyate neben abhūt im zweiten Halbvers; Tempus wie im Text belassen.
eṣa bhūtapatis tāta svadhyakṣaś ca prakīrtitaḥ; niradhyakṣāṃs tu kaunteya kīrtayiṣyāmi tān api
Dies ist der Herr der Wesen, mein Lieber, [und] als einer mit eigenem Aufseher gepriesen; die aber ohne Aufseher, o Sohn der Kuntī, will ich [dir] verkünden, auch sie.
Wort für Wort
eṣa bhūtapatis tāta
dies ist der Herr der Wesen, Lieber (Nom.Sg.; Vok.)
svadhyakṣaś ca prakīrtitaḥ
und als mit eigenem Aufseher gepriesen (Nom.Sg.; Part.Perf.Pass.)
niradhyakṣāṃs tu kaunteya
die Aufseherlosen aber, Sohn der Kuntī (Akk.Pl.; Vok.)
aindraṃ rūpaṃ samāsthāya hy asurebhyaś caran mahīm; sa eva bhagavān devo veditvaṃ ca gatā mahī; evaṃbhūte bhūtasṛṣṭir nārasiṃhādayaḥ kramāt; prādurbhāvāḥ smṛtā viṣṇor jagatīrakṣaṇāya vai; eṣa kṛṣṇo mahāyogī tattatkāryānurūpaṇam; hiraṇyakaśipuṃ daityaṃ hiraṇyākṣaṃ tathaiva ca; rāvaṇaṃ ca mahādaityaṃ hatvāsau puruṣottamaḥ; bhūmer duḥkhopanāśārthaṃ brahmaśakrādibhiḥ stutaḥ; ātmano 'ṅgān mahātejā udbabarha janārdanaḥ; sitakṛṣṇau mahārāja keśau harir udāradhīḥ; vasudevasya devakyām eṣa jāta ihottamaḥ; dehavān iha viśvātmā saṃbandhī te janārdanaḥ; āvirbabhūva yogīndro manotīto jagatpatiḥ; acintyaḥ puruṣavyāghra naiva kevalamānuṣaḥ; avyaktādiviśeṣāntaṃ parīmāṇārthasaṃyutam; krīḍā harer idaṃ sarvaṃ kṣaram ity eva dhāryatām; akṣaraṃ tatparaṃ nityaṃ vairūpyaṃ jagato hareḥ; tad viddhi rūpam atulam amṛtatvaṃ bhavajjitam; tad eva kṛṣṇo dāśārhaḥ śrīmāñ śrīvatsalakṣaṇaḥ; na bhūtasṛṣṭisaṃsthānaṃ deho 'sya paramātmanaḥ; dehavān iha yo viṣṇur asau māyāmayo hariḥ; ātmano lokarakṣārthaṃ dhyāhi nityaṃ sanātanam; aṅgāni caturo vedā mīmāṃsā nyāyavistaraḥ; itihāsapurāṇāni dharmāḥ svāyaṃbhuvādayaḥ; ya enaṃ prativartante vedāntāni ca sarvaśaḥ; bhaktihīnā na tair yānti nityam enaṃ kathaṃ cana; sarvabhūteṣu bhūtātmā tattadbuddhiṃ samāsthitaḥ; tasmād buddhas tvam evainaṃ dhyāhi nityam atandritaḥ
In Indras Gestalt umherziehend auf der Erde, [gegen/vor] die Asuras [?] – eben dieser erhabene Gott; und die Erde ist zur Erkenntnis(-Fähigkeit) gelangt [?]. Wenn es so steht, [folgt] die Erschaffung der Wesen; die Erscheinungen, die Nṛsiṃha [Mannlöwe] usw., werden der Reihe nach als Viṣṇus [Erscheinungen] überliefert, zum Schutz der Welt. Dieser Kṛṣṇa, der große Yogin, [erscheint] jeweils der betreffenden Aufgabe angepasst [?]. Den Daitya Hiraṇyakaśipu und ebenso Hiraṇyākṣa und den großen Daitya Rāvaṇa erschlug dieser Höchste der Männer, von Brahmā, Śakra und anderen gepriesen zur Beseitigung des Leids der Erde. Aus seinen eigenen Gliedern zog der Hochglänzende, Janārdana, [hervor] ein weißes und ein schwarzes Haar, o Großkönig, Hari, der Hochgesinnte. Dieser Höchste ist hier als Sohn des Vasudeva von Devakī geboren; verkörpert ist hier das All-Selbst, dein Verwandter Janārdana; der Herr der Yogins, dem Denken entrückt, der Herr der Welt, ist [sichtbar] erschienen. Undenkbar, o Tigergleicher unter den Männern, ist er, keineswegs bloß ein Mensch. Vom Unmanifesten an bis zum Sonderdasein am Ende, verbunden mit maßhaltigen Dingen [?] – Haris Spiel ist dies alles; als „vergänglich“ nur möge man es auffassen. Das Unvergängliche, das darüber hinaus ist, ewig, [ist] die Andersgestaltigkeit der Welt Haris. Erkenne dies als die unvergleichliche Gestalt, die Unsterblichkeit, [das] das Werden Besiegende [?]. Eben dies ist Kṛṣṇa, der Dāśārha, der Glanzvolle, mit dem Śrīvatsa-Zeichen. Nicht in der Anordnung der Wesens-Schöpfung [besteht] der Körper dieses höchsten Selbst. Der hier verkörperte Viṣṇu, dieser Hari, ist aus Māyā gemacht. Meditiere ständig über den Ewigen, den Uralten, zum Schutz der Welt seiner selbst [?]. Die Glieder [des Veda], die vier Veden, die Mīmāṃsā, die Ausführung der Nyāya[-Lehre], Itihāsas und Purāṇas, die Satzungen des Svāyaṃbhuva und anderer, und die Vedānta[-Texte] allenthalben – [die,] die sich ihm zuwenden [?] – ohne Hingabe gelangen sie durch diese niemals irgendwie zu ihm. In allen Wesen hat das Selbst der Wesen die jeweilige Erkenntnis[-form] angenommen. Darum, du Erwachter, meditiere ständig unermüdlich über ihn.
darum, du Erwachter, meditiere über ihn stets unermüdlich (Nom.Sg.; Imp.2.Sg.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Stark verderbte, in sich nicht klar gegliederte Zusatzpassage (Halbverse teils syntaktisch unverbunden); veditvaṃ ca gatā mahī, tattatkāryānurūpaṇam, parīmāṇārthasaṃyutam, bhavajjitam und ātmano lokarakṣārtham sind unsicher.
Auch Nārada hielt sodann das Höchste des Kṛṣṇa, o Herrscher der Menschen, für dessen Ewigkeit, o Armgewaltiger, der Wahrheit gemäß, o Stier der Bharatas.
Wort für Wort
nārado 'py atha kṛṣṇasya
auch Nārada sodann von Kṛṣṇa (Nom.Sg.; Gen.Sg.)
paraṃ mene narādhipa
das Höchste hielt er, o Menschenherr (Akk.Sg.n.; 3.Sg.Perf.Med.; Vok.)
śāśvatatvaṃ mahābāho
[die] Ewigkeit, Großarmiger (Akk.Sg.n.; Vok.)
yathāvad bharatarṣabha
der Wahrheit gemäß, Stier der Bharatas (Adv.; Vok.)
paraṃ mene ... śāśvatatvam: Konstruktion knapp; wörtlich etwa „hielt das Höchste [und] die Ewigkeit Kṛṣṇas [für wahr]“.