Kapitel 235: gṛhasthadharma
Die Pflichten und Lebensweisen des Hausvaters und sein Lohn
Vyāsa schildert den zweiten Lebensabschnitt, den des Hausherrn: seine vier Lebensweisen, Gastpflicht, Verzicht auf Streit mit den Angehörigen und den Lohn in den Himmelswelten; am Ende leitet er zum dritten Āśrama über.
Vyāsa sprach: Den zweiten Teil des Lebens soll der Haushälter im Haus verweilen, [zusammen] mit der auf rechtmäßigem Weg erlangten Gattin, nachdem er die [heiligen] Feuer entzündet hat, fest im Gelübde.
Wort für Wort
vyāsa uvāca
Vyāsa sprach (Nom.Sg.; Perf. 3.Sg.)
dvitīyam āyuṣo bhāgam
den zweiten Teil des Lebens (Akk.Sg.; Gen.Sg.)
gṛhamedhī gṛhe vaset
der Haushälter soll im Haus wohnen (Nom.Sg.; Lok.Sg.; Opt. 3.Sg.)
dharmalabdhair yuto dārair
verbunden mit rechtmäßig erlangten Gattinnen [Pl. der Gattin als Kollektiv] (Instr.Pl.)
agnīn utpādya
die Feuer erzeugt/entzündet habend (Akk.Pl.; Abs.)
Dann [der], der nichts für den morgigen Tag hat, oder der, der die Taubenweise angenommen hat, soll seinen Lebensunterhalt beschaffen. Von diesen ist jeweils der folgende der bessere, dem Dharma gemäß der beste Eroberer der Welten.
Wort für Wort
aśvastano 'tha
der ohne Vorrat für morgen, dann (Nom.Sg.; Partikel)
kāpotīm āśrito vṛttim
der die Taubenweise Angenommen-habende, [diese] Lebensweise (Akk.Sg.f.; Part.Perf.Pass. aktivisch)
āharet
er soll herbeiholen (Opt. 3.Sg.)
teṣāṃ paraḥ paro jyāyān
von diesen ist der jeweils folgende der bessere (Gen.Pl.; Nom.Sg.; Komp.)
dharmato lokajittamaḥ
dem Dharma nach der beste Welteneroberer (Abl.-Adv.; Nom.Sg.Superl.)
Einer bestreitet [sein Leben] mit sechs Werken, ein anderer kommt mit dreien aus, einer mit zweien; der vierte aber ist in der Opfersitzung des Brahman gegründet. Große Gelübde des Haushälters werden hier in dieser Welt verkündet.
Wort für Wort
ṣaṭkarmā vartayaty ekaḥ
einer, der sechs Werke hat, unterhält sich (Nom.Sg.; Präs. 3.Sg.Kaus.)
tribhir anyaḥ pravartate
ein anderer verfährt mit dreien (Instr.Pl.; Nom.Sg.; Präs.Med.)
dvābhyām ekaḥ
einer mit zweien (Instr.Du.; Nom.Sg.)
caturthas tu brahmasatre vyavasthitaḥ
der vierte aber ist in der Brahman-Opfersitzung gegründet (Nom.Sg.; Lok.Sg.; Part.)
gṛhamedhivratāny atra mahānty īha pracakṣate
die Gelübde des Haushälters werden hier als große verkündet (Nom.Pl.n.; Adv.; Präs. 3.Pl.Med.)
Die sechs, drei, zwei Werke sind nicht näher bestimmt (üblich: Opfern, Opfernlassen, Lehren, Lernen, Geben, Nehmen usw.); brahmasatra hier vermutlich das Vedastudium/-rezitieren.
Nicht für sich selbst soll er Speise kochen lassen, und nicht nutzlos Tiere töten lassen; ob beseelt oder unbeseelt, es verdient die Weihe mit dem Yajus-Spruch.
Wort für Wort
nātmārthaṃ pācayed annam
nicht für sich selbst lasse er Speise kochen (Akk.Sg.; Opt.Kaus.)
na vṛthā ghātayet paśūn
nicht nutzlos lasse er Tiere töten (Adv.; Opt.Kaus.; Akk.Pl.)
prāṇī vā yadi vāprāṇī
ob ein Lebewesen oder ein Nicht-Lebewesen (Nom.Sg.)
saṃskāraṃ yajuṣārhati
es verdient die Weihe durch den Yajus [-Spruch] (Akk.Sg.; Instr.Sg.; Präs. 3.Sg.)
Sinn von „beseelt oder unbeseelt“ (Opfertier bzw. Opfergabe/Pflanze) nicht ganz sicher.
na divā prasvapej jātu na pūrvāpararātrayoḥ; na bhuñjītāntarākāle nānṛtāv āhvayet striyam
Niemals soll er am Tag schlafen, nicht in der ersten und der letzten Nachtwache; nicht soll er zwischen[durch, außerhalb der Mahlzeiten] essen, und nicht zur Unzeit [d. h. außerhalb der fruchtbaren Zeit] die Frau rufen.
Wort für Wort
na divā prasvapej jātu
niemals soll er am Tag schlafen (Adv.; Opt.)
na pūrvāpararātrayoḥ
nicht in der ersten und der letzten Nacht[wache] (Lok.Du.)
na bhuñjītāntarākāle
nicht soll er essen in der Zwischenzeit (Opt.Med.; Lok.Sg.)
nānṛtāv āhvayet striyam
nicht soll er zur Unzeit die Frau rufen (Lok.Sg.; Opt.; Akk.Sg.)
Kein Brahmane soll in seinem Haus [je] ohne Speise, kein[er] unverehrt weilen; ebenso sind seine Gäste stets zu ehren, [sie,] die Opfer- und Totenspende[n] tragen.
Wort für Wort
nāsyānaśnan vased vipraḥ
nicht soll bei ihm ein Brahmane ohne zu essen weilen (Gen.; Part.Präs.; Opt.; Nom.Sg.)
gṛhe kaś cid apūjitaḥ
im Haus irgendeiner unverehrt (Lok.Sg.; Nom.Sg.; Part.)
tathāsyātithayaḥ pūjyāḥ
ebenso sind seine Gäste zu ehren (Nom.Pl.; Gerundiv)
havyakavyavahāḥ sadā
die Götter- und Ahnenspenden Tragenden, stets (Nom.Pl.; Adv.)
[Zu ehren sind die] im Veda, Wissen und Gelübde Gebadeten [d. h. Vollendeten], Śrotriyas, Vedakundigen, die von der eigenen Pflicht Lebenden, Gezähmten, Ritenkundigen, Asketen; für sie wird Opfer- und Totenspende zur Ehrung bestimmt.
Wort für Wort
vedavidyāvratasnātāḥ
in Veda, Wissen und Gelübde Gebadete [Snātakas] (Nom.Pl.)
śrotriyā vedapāragāḥ
Śrotriyas, Vedakundige (Nom.Pl.)
svadharmajīvino dāntāḥ
von der eigenen Pflicht Lebende, Gezähmte (Nom.Pl.)
kriyāvantas tapasvinaḥ
Riten-Vollziehende, Asketen (Nom.Pl.)
teṣāṃ havyaṃ ca kavyaṃ cāpy
ihnen Götterspende und auch Ahnenspende (Gen.Pl.; Nom.Sg.n.)
arhaṇārthaṃ vidhīyate
wird zur Ehrung angeordnet (Akk.-Adv.; Präs.Pass.)
na kharaiḥ saṃprayātasya svadharmājñānakasya ca; apaviddhāgnihotrasya guror vālīkakāriṇaḥ
Nicht [ist die Gabe] für den, der auf Eseln gefahren ist, für den, der die eigene Pflicht nicht kennt, für den, der das Agnihotra verworfen hat, für den Lehrer, der [Ehrbarkeit?] vortäuscht [?].
Wort für Wort
na kharaiḥ saṃprayātasya
nicht für den, der mit Eseln gefahren ist (Instr.Pl.; Gen.Sg.; Part.)
svadharmājñānakasya ca
und für den, der die eigene Pflicht nicht kennt (Gen.Sg.)
apaviddhāgnihotrasya
für den, der das Agnihotra weggeworfen hat (Gen.Sg.; Komp.)
guror vālīkakāriṇaḥ
des Lehrers, vālīka-tuend [?] (Gen.Sg.)
Elliptisch: das Regens (Gabe/Ehrung) ist nicht ausgedrückt. vālīkakārin unklar (evtl. „Falsches/Verdrehtes tuend“).
vighasāśī bhaven nityaṃ nityaṃ cāmṛtabhojanaḥ; amṛtaṃ yajñaśeṣaṃ syād bhojanaṃ haviṣā samam; bhṛtyaśeṣaṃ tu yo 'śnāti tam āhur vighasāśinam
Er soll stets ein Vighasa-Esser sein und stets ein Nektar-Esser; Nektar sei der Rest des Opfers, eine Speise gleich der Opfergabe; wer aber den Rest der Diener isst, den nennen sie einen Vighasa-Esser.
Wort für Wort
vighasāśī bhaven nityam
ein Vighasa-Esser soll er stets sein (Nom.Sg.; Opt.)
nityaṃ cāmṛtabhojanaḥ
und stets einer, der Nektar isst (Nom.Sg.)
amṛtaṃ yajñaśeṣaṃ syād
Nektar sei der Opferrest (Nom.Sg.; Opt.)
bhojanaṃ haviṣā samam
Speise, der Opfergabe gleich (Nom.Sg.; Instr.Sg.)
bhṛtyaśeṣaṃ tu yo 'śnāti
wer aber den Rest der Diener isst (Akk.Sg.; Präs.)
svadāranirato dānto hy anasūyur jitendriyaḥ; ṛtvikpurohitācāryair mātulātithisaṃśritaiḥ
Dem eigenen Weib ergeben, gezähmt, ohne Missgunst, die Sinne besiegt, soll er mit Opferpriestern, Hauspriestern, Lehrern, Mutterbruder, Gästen und Schutzsuchenden Streit nicht anfangen,
Wort für Wort
svadāranirato dānto
der eigenen Gattin ergeben, gezähmt (Nom.Sg.)
hy anasūyur jitendriyaḥ
ohne Missgunst, die Sinne besiegt (Nom.Sg.)
ṛtvikpurohitācāryair
mit Opferpriestern, Hauspriestern, Lehrern (Instr.Pl.)
mātulātithisaṃśritaiḥ
mit Mutterbrüdern, Gästen, Schutzsuchenden (Instr.Pl.)
Satz setzt sich in V. 14–15 fort: vivādaṃ na samācaret.
[ebenso] mit Alten, Kindern, Kranken, Ärzten, Verwandten, Angeheirateten und Sippenangehörigen, mit Mutter und Vater, Schwestern, Bruder, Sohn und Gattin,
Wort für Wort
vṛddhabālāturair vaidyair
mit Alten, Kindern, Kranken, Ärzten (Instr.Pl.)
jñātisaṃbandhibāndhavaiḥ
mit Verwandten, Angeheirateten, Sippengenossen (Instr.Pl.)
mātāpitṛbhyāṃ jāmībhiḥ
mit Mutter und Vater, mit Schwestern (Instr.Du.; Instr.Pl.)
etair jitais tu jayati sarvāṃl lokān na saṃśayaḥ; ācāryo brahmalokeśaḥ prājāpatye pitā prabhuḥ
Wenn diese besiegt [d. h. für ihn gewonnen] sind, erobert er alle Welten, daran ist kein Zweifel. Der Lehrer ist Herr der Brahma-Welt, im Prajāpati-Bereich der Vater der Gebieter;
Wort für Wort
etair jitais tu jayati
durch diese Besiegten aber gewinnt er (Instr.Pl.; Part.; Präs.)
sarvāṃl lokān na saṃśayaḥ
alle Welten, kein Zweifel (Akk.Pl.; Nom.Sg.)
ācāryo brahmalokeśaḥ
der Lehrer [ist] Herr der Brahma-Welt (Nom.Sg.)
prājāpatye pitā prabhuḥ
im Prajāpati-[Bereich] der Vater Gebieter (Lok.Sg.n.; Nom.Sg.)
saṃbandhibāndhavā dikṣu pṛthivyāṃ mātṛmātulau; vṛddhabālāturakṛśās tv ākāśe prabhaviṣṇavaḥ
die Angeheirateten und Sippengenossen [sind] in den Himmelsrichtungen, auf der Erde Mutter und Mutterbruder; Alte, Kinder, Kranke und Abgemagerte aber sind im Luftraum die Mächtigen.
Wort für Wort
saṃbandhibāndhavā dikṣu
Angeheiratete und Sippengenossen in den Himmelsrichtungen (Nom.Pl.; Lok.Pl.)
pṛthivyāṃ mātṛmātulau
auf der Erde Mutter und Mutterbruder (Lok.Sg.; Nom.Du.)
Der ältere Bruder ist dem Vater gleich, Gattin und Sohn der eigene Leib, das Gesinde der eigene Schatten, die Tochter aber das höchste Mitleiderregende [oder: der höchste Gegenstand des Erbarmens].
Wort für Wort
bhrātā jyeṣṭhaḥ samaḥ pitrā
der ältere Bruder [ist] dem Vater gleich (Nom.Sg.; Instr.Sg.)
bhāryā putraḥ svakā tanuḥ
Gattin [und] Sohn [sind] der eigene Leib (Nom.Sg.)
chāyā svā dāśavargas tu
der eigene Schatten [ist] aber die Schar der Dienstleute (Nom.Sg.)
duhitā kṛpaṇaṃ param
die Tochter [ist] das höchste Mitleidswürdige (Nom.Sg.; Nom.Sg.n.)
Darum soll er, von diesen beleidigt, es stets ohne Erregung ertragen: der am Hausdharma Erfreute, Wissende, stets im Dharma [Verharrende], der die Mühsal Besiegt hat.
Wort für Wort
tasmād etair adhikṣiptaḥ
darum von diesen beschimpft (Abl.-Adv.; Instr.Pl.; Part.)
sahen nityam asaṃjvaraḥ
soll er ertragen, stets ohne Fieber/Erregung (Opt.; Nom.Sg.)
gṛhadharmarato vidvān
am Hausdharma sich Erfreuender, wissend (Nom.Sg.)
dharmanityo jitaklamaḥ
stets dem Dharma [ergeben], die Ermüdung besiegt (Nom.Sg.)
Nicht an Gewinn gebunden soll er irgendein Werk oder eine Pflicht ausüben. Der Lebensweisen des Hausherrn sind drei; unter ihnen ist die [letzte] die höchste, das Heilsziel [?].
Wort für Wort
na cārthabaddhaḥ karmāṇi
und nicht an Nutzen/Gewinn gebunden, Werke (Nom.Sg.; Akk.Pl.)
dharmaṃ vā kaṃ cid ācaret
oder irgendeine Pflicht soll er ausüben (Akk.Sg.; Opt.)
gṛhasthavṛttayas tisraḥ
die Lebensweisen des Hausherrn [sind] drei (Nom.Pl.f.)
tāsāṃ niḥśreyasaṃ param
von diesen [ist] das Heilsziel das Höchste (Gen.Pl.; Nom.Sg.n.)
V. 2 nennt vier Lebensweisen, hier tisraḥ (drei) – Zählung offenbar nach anderer Gliederung; niḥśreyasaṃ param unsicher gedeutet.
parasparaṃ tathaivāhuś cāturāśramyam eva tat; ye coktā niyamās teṣāṃ sarvaṃ kāryaṃ bubhūṣatā
Ebenso sagen sie gegenseitig [?]: das eben ist die Vierstufigkeit der Lebensstadien; die genannten Regeln sind von dem, der gedeihen will, sämtlich zu befolgen.
Wort für Wort
parasparaṃ tathaivāhuś
gegenseitig, ebenso sagen sie (Adv.; Perf. 3.Pl.)
cāturāśramyam eva tat
das ist eben die Vierstufigkeit der Lebensstadien (Nom.Sg.n.)
ye coktā niyamās teṣāṃ
und welche Regeln genannt wurden, von diesen (Nom.Pl.; Part.; Gen.Pl.)
sarvaṃ kāryaṃ bubhūṣatā
alles ist zu tun von dem, der gedeihen will (Nom.Sg.n.; Gerundiv; Instr.Sg.Part.Des.)
Bei denen, die vom Topfkorn leben, den Ährenlesern und ebenso denen, die die Taubenweise angenommen haben – in dessen Reich diese Würdigen wohnen, gedeiht dieses Reich.
Wort für Wort
kumbhīdhānyair uñchaśilaiḥ
mit den Topfkorn-Besitzern, den Ährenlesern (Instr.Pl.)
kāpotīṃ cāsthitais tathā
und ebenso mit denen, die die Taubenweise angenommen haben (Akk.Sg.f.; Instr.Pl.Part.)
yasmiṃś caite vasanty arhāḥ
in dem diese Würdigen wohnen (Lok.Sg.; Nom.Pl.; Präs. 3.Pl.)
Die Himmelswelt ist den Hausvätern, den Hochgesinnten, zuträglich: ein Himmel, mit Himmelswagen ausgestattet, vom Veda gesehen [d. h. verkündet], wohlblühend.
Wort für Wort
svargaloko gṛhasthānām
die Himmelswelt für die Hausväter (Nom.Sg.; Gen.Pl.)
In der Himmelswelt ist den Hausvätern, den Selbstbeherrschten, ein fester Stand; von Brahmā ist diese Stufenleiter eingerichtet, von der aus man befreit wird; den zweiten [Stand?] der Reihe nach erreichend, wird er in der Himmelswelt verehrt.
Wort für Wort
svargaloke gṛhasthānām
in der Himmelswelt für die Hausväter (Lok.Sg.; Gen.Pl.)
pratiṣṭhā niyatātmanām
fester Stand für die Selbstbeherrschten (Nom.Sg.; Gen.Pl.)
brahmaṇā vihitā śreṇir
von Brahmā angeordnet die Stufenreihe (Instr.Sg.; Part.; Nom.Sg.)
eṣā yasmāt pramucyate
diese, von der aus man befreit wird (Nom.Sg.f.; Präs.Pass.)
dvitīyaṃ kramaśaḥ prāpya
den zweiten der Reihe nach erreicht habend (Akk.Sg.; Adv.; Abs.)
svargaloke mahīyate
in der Himmelswelt wird er verehrt (Lok.Sg.; Präs.Pass.)
Der Halbvers dvitīyaṃ … ist syntaktisch und inhaltlich unklar (welcher „zweite“?).
Darauf [folgt] der höchste, erhabene dritte Lebensstand, sagen sie, für die, die den Leib aufgeben: der unübertreffliche der Waldbewohner [und] Hausvorstände; höre dies über die, die den Leib kasteien.
Wort für Wort
ataḥ paraṃ paramam udāram
danach der höchste, erhabene (Adv.; Akk.Sg.)
āśramaṃ tṛtīyam āhus
Lebensstand, den dritten, sagen sie (Akk.Sg.; Perf. 3.Pl.)
tyajatāṃ kalevaram
für die, die den Leib verlassen (Gen.Pl.Part.; Akk.Sg.)
vanaukasāṃ gṛhapatinām
der Waldbewohner [und] Hausherren (Gen.Pl.)
anuttamaṃ śṛṇuṣvaitat
den unübertrefflichen; höre dies (Akk.Sg.; Imp.Med.)
kliṣṭaśarīrakāriṇām
[über die,] die den Leib quälen (Gen.Pl.)
gṛhapatinām neben vanaukasām ungewöhnlich (evtl. Waldbewohner mit Hausvorstand-Haltung).