Lobpreis Prayāgas am Zusammenfluss von Gaṅgā und Yamunā als Sitz der Götter, als 'Schoß der Erde' und Opferaltar Prajāpatis. Baden (bes. im Monat Māgha), Spenden und Sterben dort bringen unvergänglichen Lohn; am Ende werden weitere Tīrthas der Umgebung genannt. Einige Schreibfehler der Digitalisierung (V. 2, 12, 13).
Agni sprach: Ich will die höchste Größe Prayāgas verkünden, die Genuss und Erlösung gewährt. In Prayāga weilen die Götter mit Brahmā, Viṣṇu an der Spitze und die besten der Munis,
die mit Ungestüm vorüberströmt und alle Tīrthas in den Schatten stellt. Die Tochter des Tapana [Anm.: der Sonne, d.i. die Yamunā] ist dort, berühmt in den drei Welten.
oder durch Berühren seiner Erde wird man von allen Sünden befreit. In Prayāga am Zusammenfluss sind Gabe, Śrāddha, Japa und dergleichen unvergänglich [in ihrer Frucht].
na devavacanādvipra na lokavacanādapi / matirutkramaṇīyānte prayāge maraṇaṃ prati //
Weder auf das Wort der Götter hin, o Brahmane, noch auf das Wort der Leute hin soll man am Ende [des Lebens] den Entschluss aufgeben, in Prayāga zu sterben.
Hier ist die Bhogavatī des Vāsuki, das vorzügliche Haṃsaprapatana. Was [an Frucht] durch die Spende von einer Koṭi Kühe [erlangt wird], das ist die Frucht eines dreitägigen Badens
gaṅādvāre prayāge ca gaṅgāsāgarasaṅgame / atra dānāddivaṃ yāti rājendro jāyate 'tra ca //
in Gaṅgādvāra, in Prayāga und an der Mündung der Gaṅgā ins Meer. Durch Spenden hier gelangt man in den Himmel und wird hier [wieder] als König der Könige geboren.
Wer an der Wurzel des Banyanbaums, am Zusammenfluss und dergleichen stirbt, gelangt in die Stadt Viṣṇus. [Ferner] das liebliche Urvaśīpulina und ebenso das Tīrtha Sandhyāvaṭa [?],
Wort für Wort
vaṭa-mūle
an der Wurzel des Banyanbaums
saṅgama-ādau
am Zusammenfluss usw.
mṛtaḥ
gestorben
viṣṇu-purīm vrajet
gelangt in Viṣṇus Stadt
urvaśī-pulinam
Sandbank der Urvaśī
sandhyāvatas unsicher; wohl sandhyāvaṭas zu lesen.