Quellen der Menschheit

Agni-Purāṇa

Kapitel 54: liṅgamānādikathanam Darlegung der Maße usw. des Liṅga

Der Erhabene erläutert die Materialien des Liṅga (Salz, Butterschmalz, Stoff, Ton, Holz, Stein, Perlen, Metalle, Quecksilber) und ihre Wirkungen, die Größenklassen beweglicher und feststehender Liṅgas (insgesamt 108), die Āya-Rechnung, die Typen Āḍhya, Anāḍhya, Surejya, Tulya und Vardhamāna, die Kopfformen sowie die Proportionen der vier-, drei- und eingesichtigen Mukhaliṅgas. Das Kolophon nennt das Kapitel abweichend 'vyaktāvyaktalakṣaṇa' (Kennzeichen des manifesten und unmanifesten [Liṅga]). Der Text ist in den technisch-mathematischen Partien (bes. V. 14-31, 40-47) stark verderbt; mehrere Zahlenangaben und Typennamen sind unsicher.

bhagavānuvāca | vakṣyāmyanyaprakāreṇa liṅgamānādikaṃ śṛṇu / vakṣye lavaṇajaṃ liṅgaṃ ghṛtajaṃ buddhivardhanam //

Der Erhabene sprach: Ich will auf andere Weise [das Thema] der Maße usw. des Liṅga darlegen; höre! Ich will [zunächst] das aus Salz gefertigte Liṅga nennen; das aus Butterschmalz gefertigte mehrt die Einsicht.

Wort für Wort
bhagavān uvāca
der Erhabene sprach
anya-prakāreṇa
auf andere Weise
liṅga-māna-ādikam
Maß usw. des Liṅga
lavaṇajam
aus Salz entstanden
ghṛtajam
aus Butterschmalz gefertigt
buddhi-vardhanam
die Einsicht mehrend

bhūtaye vastraliṅgantu liṅgantātkālikaṃ viduḥ / pakvāpakvaṃ mṛṇmayaṃ syādapakvāt pakvajaṃ varaṃ //

Zum Wohlergehen [dient] das Liṅga aus Stoff; dieses Liṅga gilt als nur für den Augenblick bestimmt. Das tönerne ist gebrannt oder ungebrannt; besser als das ungebrannte ist das gebrannte.

Wort für Wort
bhūtaye
zum Wohlergehen
vastra-liṅgam
Liṅga aus Stoff
tātkālikam
augenblicklich, nur vorübergehend
pakva-apakvam
gebrannt und ungebrannt
mṛṇmayam
aus Ton
varam
besser, vorzüglich

tato dārumayaṃ puṇyaṃ dārujāt śailajaṃ varaṃ / śailādvaraṃ tu muktājaṃ tato lauhaṃ suvarṇajaṃ //

Danach ist das hölzerne verdienstvoll; besser als das hölzerne ist das steinerne; besser aber als das steinerne ist das aus Perlen; danach [folgen] das metallene und das goldene.

Wort für Wort
dārumayam
hölzern
puṇyam
verdienstvoll
śailajam
aus Stein
muktājam
aus Perlen
lauham
aus Metall (Eisen)
suvarṇajam
aus Gold

rājataṃ kīrtitaṃ tāmraṃ paittalaṃ bhuktimuktidaṃ / raṅgajaṃ rasaliṅgañca bhuktimuktipradaṃ varaṃ //

Das silberne, das kupferne und das messingene werden als Genuss und Erlösung gewährend gepriesen; das aus Zinn [?] gefertigte und das Quecksilber-Liṅga sind vorzüglich und gewähren Genuss und Erlösung.

Wort für Wort
rājatam
silbern
tāmram
kupfern
paittalam
aus Messing
bhukti-mukti-dam
Genuss und Erlösung gebend
raṅgajam
aus Zinn (raṅga) gefertigt
rasa-liṅgam
Quecksilber-Liṅga

raṅga wohl 'Zinn'; die Bedeutung ist nicht ganz sicher.

rasajaṃ rasalohādiratnagarbhantu vardhayet / mānādi neṣṭaṃ siddhādi sthāpitetha svayambhuvi //

Das aus Quecksilber gefertigte und das, welches Quecksilber, Metalle usw. und Edelsteine im Inneren birgt, soll [Gedeihen] mehren. Ein Maß usw. ist nicht erforderlich bei einem [Liṅga], das von Siddhas usw. aufgestellt wurde, und bei einem selbstentstandenen.

Wort für Wort
rasajam
aus Quecksilber
rasa-loha-ādi-ratna-garbham
Quecksilber, Metalle usw. und Edelsteine im Inneren tragend
vardhayet
soll mehren
māna-ādi na iṣṭam
Maß usw. ist nicht erforderlich
siddha-ādi-sthāpite
von Siddhas usw. aufgestellt
svayambhuvi
beim selbstentstandenen

vāme ca svecchayā teṣāṃ pīṭhaprāsādakalpanā / pūjayet sūryavimbasthaṃ darpaṇe prativimbitaṃ //

Und im Vāma-[System] [?] richtet sich die Anlage von Sockel und Tempel für diese nach Belieben. Man verehre [den Gott] als im Sonnenbild befindlich [oder] im Spiegel widergespiegelt.

Wort für Wort
vāme
im Linken / im Vāma-[Kult]
sva-icchayā
nach eigenem Belieben
pīṭha-prāsāda-kalpanā
Anlage von Sockel und Tempel
sūrya-bimba-stham
im Sonnenbild befindlich
darpaṇe prati-bimbitam
im Spiegel widergespiegelt

vāme ist mehrdeutig (linksseitig bzw. im Vāma-Kult); 'vimba' = bimba.

pūjye harastu sarvatra liṅge pūrṇārcanaṃ bhavet / hastottaravidhaṃ śailaṃ dārujaṃ tadvadeva hi //

Hara ist überall verehrungswürdig; im Liṅga aber geschieht die vollständige Verehrung. Das steinerne [Liṅga] ist nach dem Maß 'von einer Hand an aufwärts' [bemessen], ebenso auch das hölzerne.

Wort für Wort
pūjyaḥ haraḥ
Hara ist zu verehren
sarvatra
überall
pūrṇa-arcanam
vollständige Verehrung
hasta-uttara-vidham
nach dem Maß von einer Hand (Elle) an aufwärts
śailam
steinern
dārujam
hölzern

calamaṅgulamānena dvāragarbhakaraiḥ sthitam / aṅgulād gṛhaliṅgaṃ syādyāvat pañcaśāṅgulaṃ //

Das bewegliche [Liṅga] wird nach dem Aṅgula-Maß [bemessen]; [das feststehende] beruht auf [den Maßen von] Tür, Cella und Hand. Ein Hausliṅga soll von einem Aṅgula bis zu fünfzehn Aṅgulas [groß] sein.

Wort für Wort
calam
beweglich
aṅgula-mānena
nach dem Fingerbreit-Maß
dvāra-garbha-karaiḥ
nach Tür, Cella und Hand
gṛha-liṅgam
Hausliṅga
yāvat pañcadaśa-aṅgulam
bis zu fünfzehn Aṅgulas

pañcaśāṅgulaṃ wohl verschrieben für pañcadaśāṅgulaṃ (vgl. V. 12).

dvāramānāt trisaṅkhyākaṃ navadhā garbhamānataḥ / navadhā garbhamānena liṅgandhāmni ca pūjayet //

Nach dem Türmaß ist es dreifach, nach dem Cellamaß neunfach; nach dem neunfach [gestuften] Cellamaß [bemessen] soll man das Liṅga auch im Tempel verehren.

Wort für Wort
dvāra-mānāt
nach dem Türmaß
tri-saṅkhyākam
dreizählig
navadhā
neunfach
garbha-mānataḥ
nach dem Maß der Cella
dhāmni
im Tempel
pūjayet
soll verehren

Die Wiederholung 'navadhā garbhamānena' ist auffällig; vielleicht ist im zweiten Fall hastamānena (Handmaß) zu lesen.

evaṃ liṅgāni ṣaṭtriṃśat jñeyāni jyeṣṭhamānataḥ / madhyamānena ṣaṭtriṃśat ṣaṭtriṃśadadhamena ca //

So sind nach dem größten Maß sechsunddreißig Liṅgas zu kennen, nach dem mittleren Maß sechsunddreißig und sechsunddreißig nach dem geringsten.

Wort für Wort
evam
so
ṣaṭtriṃśat
sechsunddreißig
jyeṣṭha-mānataḥ
nach dem größten Maß
madhya-mānena
nach dem mittleren Maß
adhamena
nach dem geringsten

itthamaikyena liṅgānāṃ śatamaṣṭottaraṃ bhavet / ekāṅgulādipañcāntaṃ kanyasañcalamucyate //

Auf diese Weise ergeben sich zusammengenommen einhundertacht Liṅgas. [Das Liṅga] von einem Aṅgula bis fünf heißt das kleinste bewegliche.

Wort für Wort
ittham
auf diese Weise
aikyena
in der Summe
śatam aṣṭa-uttaram
hundertacht
eka-aṅgula-ādi-pañca-antam
von einem bis fünf Aṅgulas
kanyasam calam
das kleinste bewegliche

ṣadvādidaśaparyantañcalaṃ liṅgañca madhyamaṃ / ekādaśāṅgulādi syāt jyeṣṭhaṃ pañcadaśāntakam //

Das bewegliche Liṅga von sechs bis zehn [Aṅgulas] ist das mittlere; von elf Aṅgulas an bis fünfzehn ist es das größte.

Wort für Wort
ṣaḍ-ādi-daśa-paryantam
von sechs bis zehn
madhyamam
mittleres
ekādaśa-aṅgula-ādi
von elf Aṅgulas an
jyeṣṭham
größtes
pañcadaśa-antakam
bis fünfzehn reichend

ṣadvādi = ṣaḍādi (Digitalisierungsfehler).

ṣaḍaṅgulaṃ mahāratnai ratnair anyair navāṅgulam / ravibhirhemabhārotthaṃ liṅgaṃ śeṣaistripañcabhiḥ //

Aus großen Edelsteinen [sei das Liṅga] sechs Aṅgulas, aus anderen Edelsteinen neun Aṅgulas; das aus einer Goldmasse gefertigte Liṅga [habe] zwölf, [die Liṅgas] aus den übrigen [Stoffen] fünfzehn.

Wort für Wort
ṣaḍ-aṅgulam
sechs Aṅgulas
mahā-ratnaiḥ
aus großen Edelsteinen
nava-aṅgulam
neun Aṅgulas
ravibhiḥ
mit zwölf (Sonnen = 12)
hema-bhāra-uttham
aus einer Goldmasse gefertigt
tri-pañcabhiḥ
mit drei mal fünf (= 15)

ṣoḍaśāṃśe ca vedāṃśe yugaṃ luptvordhvadeśataḥ / dvātriṃśatṣoḍaśāṃśāṃś ca koṇayostu vilopayet //

Bei [einer Einteilung in] sechzehn Teile und in vier Teile nehme man vier [Teile] vom oberen Bereich weg; und an den beiden Ecken soll man zweiunddreißig [bzw.] sechzehn Teile [?] abtragen.

Wort für Wort
ṣoḍaśa-aṃśe
bei sechzehn Teilen
veda-aṃśe
bei vier Teilen (Veda = 4)
yugam luptvā
vier (yuga) wegnehmend
ūrdhva-deśataḥ
vom oberen Bereich
koṇayoḥ
an den beiden Ecken
vilopayet
soll abtragen

Technische Anweisung zur Formung des beweglichen Liṅga; Zahlenangaben im Text unklar.

caturniveśanāt kaṇṭho viṃśatistriyugais tathā / pārśvābhyāṃ tu viluptābhyāṃ calaliṅgaṃ bhavedvaraṃ //

Durch Einsetzen von vier [Teilen] entsteht der Hals, ebenso [der Rest] mit zwanzig [bzw.] dreimal vier [Teilen] [?]; wenn beide Seiten abgetragen sind, wird das bewegliche Liṅga vorzüglich.

Wort für Wort
catur-niveśanāt
durch Einsetzen von vier
kaṇṭhaḥ
Hals
viṃśatiḥ
zwanzig
tri-yugaiḥ
mit dreimal vier (= 12)
pārśvābhyām viluptābhyām
wenn beide Seiten abgetragen sind
cala-liṅgam
bewegliches Liṅga

Sinn des mittleren Abschnitts unsicher.

dhāmno yugartunāgāṃśair dvāraṃ hīnāditaḥ kramāt / liṅgadvārocchrayādarvāg bhavet pādonataḥ kramāt //

Die Tür [bemisst sich] nach dem Tempel mit vier, sechs und acht Teilen, der Reihe nach vom geringsten [Maß] an. Unterhalb der Höhe der Tür soll das Liṅga sein, der Reihe nach um ein Viertel vermindert.

Wort für Wort
dhāmnaḥ
vom Tempel
yuga-ṛtu-nāga-aṃśaiḥ
mit vier, sechs, acht Teilen
hīna-āditaḥ kramāt
der Reihe nach vom geringsten an
liṅga-dvāra-ucchrayāt arvāk
unterhalb der Türhöhe
pāda-ūnataḥ
um ein Viertel vermindert

garbhārdhenādhamaṃ liṅgaṃ bhūtāṃśaiḥ syāt tribhirvaraṃ / tayormadhye ca sūtrāṇi sapta sampātayet samaṃ //

Das niedrigste Liṅga misst die Hälfte der Cella, das beste drei Fünftel; zwischen diesen beiden lasse man sieben Schnüre in gleichem Abstand fallen.

Wort für Wort
garbha-ardhena
mit der Hälfte der Cella
adhamam
niedrigstes
bhūta-aṃśaiḥ tribhiḥ
mit drei Fünfteln (bhūta = 5)
tayoḥ madhye
zwischen beiden
sūtrāṇi sapta
sieben Schnüre
sampātayet samam
soll gleichmäßig fallen lassen

evaṃ syurnava sūtrāṇi bhūtasūtraiś ca madhyamaṃ / dvyantaro vāmavāmañca liṅgānāṃ dīrghatā nava //

So ergeben sich neun Schnüre; mit der fünften Schnur [ergibt sich] das mittlere [Liṅga]; mit einem Zwischenraum von zwei [Schnüren] jeweils nach links [?]: die Längen der Liṅgas sind neun.

Wort für Wort
nava sūtrāṇi
neun Schnüre
bhūta-sūtraiḥ
mit der fünften Schnur (bhūta = 5)
madhyamam
mittleres
dvi-antaraḥ
mit zwei Zwischenräumen
liṅgānām dīrghatā
die Längen der Liṅgas

vāmavāmañca unklar, möglicherweise verderbt.

hastādvivardhate hasto yāvatsyur nava pāṇayaḥ / hīnamadhyottamaṃ liṅgaṃ trividhaṃ trividhātmakam //

Von einer Hand an wächst [das Maß] um je eine Hand, bis es neun Hände sind. Das Liṅga ist niedrig, mittel oder hoch, dreifach, und jede Stufe wiederum dreifach.

Wort für Wort
hastāt
von einer Hand (Elle) an
vivardhate
wächst
nava pāṇayaḥ
neun Hände
hīna-madhya-uttamam
niedrig, mittel, hoch
trividha-ātmakam
jeweils dreifach

ekaikaliṅgamadhyeṣu trīṇi trīṇi ca pādaśaḥ / liṅgāni ghaṭayeddhīmān ṣaṭsu cāṣṭottareṣu ca //

Zwischen je einem Liṅga lasse der Kluge jeweils drei [weitere] Liṅgas in Viertelschritten bilden, [und zwar] bei den sechs und bei den [Maßen] über acht [?].

Wort für Wort
eka-eka-liṅga-madhyeṣu
zwischen je einem Liṅga
trīṇi trīṇi
je drei
pādaśaḥ
in Vierteln
ghaṭayet
soll bilden
dhīmān
der Kluge
ṣaṭsu ca aṣṭa-uttareṣu
bei den sechs und bei denen über acht

Zweiter Halbvers unklar.

sthiradīrghaprameyāttu dvāragarbhakarātmikā / bhāgeśañcāpyamīśañca devejyantulyasaṃjñitaṃ //

Aus dem Längenmaß des feststehenden [Liṅga], das auf Tür, Cella und Hand beruht, [ergeben sich die Arten] Bhāgeśa [?], Amīśa [?], Devejya und das 'Tulya' Genannte.

Wort für Wort
sthira-dīrgha-prameyāt
aus dem Längenmaß des festen
dvāra-garbha-kara-ātmikā
auf Tür, Cella und Hand beruhend
deva-ijyam
von Göttern verehrt
tulya-saṃjñitam
'gleich' genannt

bhāgeśa und amīśa wohl verderbt; nach V. 27 wären āḍhya und anāḍhya zu erwarten, devejya entspricht surejya.

catvāri liṅgarūpāṇi viṣkambheṇa tu lakṣayet / dīrghamāyānvitaṃ kṛtvā liṅgaṃ kuryāt trirūpakaṃ //

Vier Formen des Liṅga soll man nach dem Durchmesser bestimmen. Nachdem man die Länge mit dem Āya-[Maß] in Übereinstimmung gebracht hat, fertige man das Liṅga dreigestaltig.

Wort für Wort
catvāri liṅga-rūpāṇi
vier Liṅga-Formen
viṣkambheṇa
nach dem Durchmesser
lakṣayet
soll bestimmen
dīrgham āya-anvitam
die Länge mit dem Āya versehen
tri-rūpakam
dreigestaltig

āya: architektonische Proportionsrechnung zur Ermittlung glückbringender Maße.

caturaṣṭāṣṭavṛttañca tattvatrayaguṇātmakaṃ / liṅgānāmīpsitaṃ dairghyaṃ tena kṛtvāṅgulāni vai //

[Es sei] viereckig, achteckig und rund, aus der Dreiheit der Prinzipien und der Guṇas bestehend. Hat man die gewünschte Länge der Liṅgas damit in Aṅgulas gebracht,

Wort für Wort
catur-aṣṭa-aṣṭa-vṛttam
vier-, achtkantig und rund
tattva-traya-guṇa-ātmakam
aus Prinzipien-Dreiheit und Guṇas bestehend
īpsitam dairghyam
die gewünschte Länge
kṛtvā aṅgulāni
in Aṅgulas gebracht

caturaṣṭāṣṭavṛtta wohl für caturasra-aṣṭāsra-vṛtta (Brahmā-, Viṣṇu-, Rudra-Teil).

dhvajādyāyaiḥ surair bhūtaiḥ śikhibhirvā haret kṛtiṃ / tānyaṅgulāni yaccheṣaṃ lakṣayecca śubhāśubhaṃ //

so teile man die Zahl durch die mit Dhvaja beginnenden Āyas, durch die Töne [?], durch die Elemente oder durch die Feuer; der Rest dieser Aṅgulas zeige Glück oder Unglück an.

Wort für Wort
dhvaja-ādi-āyaiḥ
durch die Āyas, beginnend mit Dhvaja
svaraiḥ (surair)
durch die Töne
bhūtaiḥ
durch die Elemente
śikhibhiḥ
durch die Feuer
haret
soll teilen
śeṣam
Rest

surair wohl für svarair (Töne), vgl. V. 25.

dhvajādyā dhvajasiṃhebhavṛṣāḥ jyeṣṭhāḥ pare śubhāḥ / svareṣu ṣaḍjagāndhārapañcamāḥ śubhadāyakāḥ //

Unter den mit Dhvaja beginnenden [Āyas] sind Dhvaja, Siṃha, Ibha und Vṛṣa die besten, die übrigen [nicht] glückbringend [?]. Unter den Tönen bringen Ṣaḍja, Gāndhāra und Pañcama Glück.

Wort für Wort
dhvaja-siṃha-ibha-vṛṣāḥ
Banner, Löwe, Elefant, Stier
jyeṣṭhāḥ
die besten
pare
die übrigen
svareṣu
unter den Tönen
ṣaḍja-gāndhāra-pañcamāḥ
Ṣaḍja, Gāndhāra, Pañcama
śubha-dāyakāḥ
Glück gebend

pare śubhāḥ wohl für pare 'śubhāḥ zu lesen.

bhūteṣu ca śubhā bhūḥ syādagniṣvāhavanīyakaḥ / uktāyāmasya cārdhāṃśe nāgāṃśair bhājite kramāt //

Unter den Elementen ist die Erde glückbringend, unter den Feuern das Āhavanīya. Wenn man die Hälfte der genannten Länge der Reihe nach durch acht Teile geteilt hat,

Wort für Wort
bhūteṣu
unter den Elementen
bhūḥ
die Erde
agniṣu
unter den Feuern
āhavanīyakaḥ
das Āhavanīya-Feuer
ukta-āyāmasya ardha-aṃśe
bei der Hälfte der genannten Länge
nāga-aṃśaiḥ bhājite
durch acht (nāga = 8) Teile geteilt

rasabhūtāṃśaṣaṣṭhāṃśatryaṃśādhikaśarair bhavet / āḍhyānāḍhyasurejyārkatulyānāñcaturasratā //

so ergibt sich mit sechs, fünf Teilen, einem Sechstel, einem Drittel mehr und fünf die Viereckigkeit (der quadratische Querschnitt) von Āḍhya, Anāḍhya, Surejya, Arka [?] und Tulya.

Wort für Wort
rasa-bhūta-aṃśa
sechs (rasa), fünf (bhūta) Teile
ṣaṣṭha-aṃśa
ein Sechstel
tri-aṃśa-adhika
ein Drittel mehr
śaraiḥ
mit fünf (śara = 5)
āḍhya-anāḍhya-surejya-tulyānām
von Āḍhya, Anāḍhya, Surejya, Tulya
caturasratā
Viereckigkeit

arka in der Typenreihe unklar (vielleicht verderbt).

pañcamaṃ vardhamānākhyaṃ vyāsānnāhapravṛddhitaḥ / dvidhā bhedā bahūnyatra vakṣyante viśvakarmataḥ //

Das fünfte heißt Vardhamāna, wegen der Zunahme des Umfangs gegenüber dem Durchmesser. Hierbei gibt es in zweifacher Weise viele Unterarten; sie werden nach Viśvakarman dargelegt werden.

Wort für Wort
pañcamam
das fünfte
vardhamāna-ākhyam
Vardhamāna genannt
vyāsāt nāha-pravṛddhitaḥ
wegen der Zunahme des Umfangs gegenüber dem Durchmesser
dvidhā bhedāḥ bahūni
zweifach viele Unterarten
viśvakarmataḥ
nach Viśvakarman

āḍhyādīnāṃ tridhā sthaulyādyavadhūtaṃ tadaṣṭadhā / tridhā hastājjinākhyañca yuktaṃ sarvasamena ca //

Von Āḍhya usw. [gibt es] nach der Dicke drei Arten; das Abgetragene [?] davon ist achtfach; dreifach nach der Hand; und das Jina Genannte, verbunden mit dem Sarvasama.

Wort für Wort
āḍhya-ādīnām
von Āḍhya usw.
tridhā sthaulyāt
dreifach nach der Dicke
aṣṭadhā
achtfach
hastāt
nach der Hand
jina-ākhyam
Jina (= 24) genannt
sarvasamena
mit dem Allgleichen

yavadhūtaṃ verderbt (vielleicht yad avadhūtam); Vers insgesamt schwer verständlich.

pañcaviṃśatiliṅgāni nādye devārcite tathā / pañcasaptabhirekatvājjinair bhaktair bhavanti hi //

Fünfundzwanzig Liṅgas [gibt es] beim Anāḍhya [?] und ebenso beim Devārcita; durch Zusammenfassung [und] Teilung durch fünf, sieben und vierundzwanzig entstehen sie.

Wort für Wort
pañcaviṃśati-liṅgāni
fünfundzwanzig Liṅgas
anāḍhye (nādye)
beim Anāḍhya
deva-arcite
beim Devārcita
pañca-saptabhiḥ
mit fünf und sieben
ekatvāt
durch Zusammenfassung
jinaiḥ bhaktaiḥ
durch vierundzwanzig geteilt

nādye wohl für anāḍhye.

caturdaśasahasrāṇi caturdaśaśatāni ca / evamaṣṭāṅgulavistāro navaikakaragarbhataḥ //

Vierzehntausend und vierzehnhundert [ergeben sich]; so ist die Breite acht Aṅgulas, ausgehend von einer Cella von neun [bzw.] einer Hand [?].

Wort für Wort
caturdaśa-sahasrāṇi
vierzehntausend
caturdaśa-śatāni
vierzehnhundert
aṣṭa-aṅgula-vistāraḥ
Breite von acht Aṅgulas
nava-eka-kara-garbhataḥ
von einer Cella von neun / einer Hand

Rechnung im Text nicht nachvollziehbar.

teṣāṃ koṇārdhakoṇasthaiścintyāt koṇāni sūtrakaiḥ / vistāraṃ madhyamaḥ kṛtvā sthāpyaṃ vā madhyatastrayaṃ //

Deren Ecken soll man mittels der Schnüre an den Ecken und Halbecken ermitteln; nachdem man die Breite bestimmt hat, setze man die Mitte [fest] oder von der Mitte aus drei [Teile].

Wort für Wort
koṇa-ardha-koṇa-sthaiḥ sūtrakaiḥ
mit den Schnüren an Ecken und Halbecken
cintyāt
ermittle
koṇāni
die Ecken
vistāram
die Breite
madhyataḥ trayam
von der Mitte aus drei

vibhāgādūrdhvamaṣṭāsro dvyaṣṭāsraḥ syācchivāṃśakaḥ / pādājjānvantako brahmā nābhyanto viṣṇurityataḥ //

Über der Teilung ist [der Teil] achtkantig, sechzehnkantig ist der Śiva-Teil. [Entsprechend gilt]: vom Fuß bis zum Knie ist Brahmā, bis zum Nabel Viṣṇu,

Wort für Wort
vibhāgāt ūrdhvam
über der Teilung
aṣṭa-asraḥ
achtkantig
dvi-aṣṭa-asraḥ
sechzehnkantig
śiva-aṃśakaḥ
der Śiva-Teil
pādāt jānu-antakaḥ
vom Fuß bis zum Knie
nābhi-antaḥ
bis zum Nabel

mūrdhvānto bhūtabhāgeśo vyakte 'vyakte ca tadvati / pañcaliṅgavyavasthāyāṃ śiro vartulamucyate //

bis zum Scheitel der Herr der Wesen [Śiva] – beim manifesten, beim unmanifesten und beim beides besitzenden [Liṅga]. Bei der Anordnung der fünf Liṅgas heißt der Kopf rund.

Wort für Wort
mūrdha-antaḥ
bis zum Scheitel
bhūta-bhāga-īśaḥ
der Herr der Wesen [?]
vyakte avyakte ca
beim manifesten und beim unmanifesten
tadvati
beim beides besitzenden
pañca-liṅga-vyavasthāyām
bei der Anordnung der fünf Liṅgas
śiraḥ vartulam
der Kopf ist rund

bhūtabhāgeśa: vielleicht 'Herr des Wesens-Teils'; Bezug auf den Rudra-Teil.

chatrābhaṃ kukkuṭābhaṃ vā bālendupratimākṛtiḥ / ekaikasya caturbhedaiḥ kāmyabhedāt phalaṃ vade //

[Der Kopf] ist schirmförmig, hahnförmig oder hat die Gestalt der jungen Mondsichel. Nach den vier Unterarten eines jeden will ich die Frucht gemäß den Unterschieden der Wünsche nennen.

Wort für Wort
chatra-ābham
schirmförmig
kukkuṭa-ābham
hahnförmig
bāla-indu-pratimā-ākṛtiḥ
von der Gestalt der jungen Mondsichel
catur-bhedaiḥ
mit vier Unterarten
kāmya-bhedāt
nach den Unterschieden der Wünsche
phalam vade
die Frucht nenne ich

liṅgamastakavistāraṃ vasubhaktantu kārayet / ādyabhāgaṃ caturdhā tu vistārocchrāyato bhajet //

Die Breite des Liṅga-Kopfes lasse man in acht [Teile] teilen; den ersten Teil aber teile man vierfach nach Breite und Höhe.

Wort für Wort
liṅga-mastaka-vistāram
die Breite des Liṅga-Kopfes
vasu-bhaktam
in acht (vasu) geteilt
ādya-bhāgam
den ersten Teil
caturdhā
vierfach
vistāra-ucchrāyataḥ
nach Breite und Höhe

catvāri tatra sūtrāṇi bhāgabhāgānupātanāt / puṇḍarīkantu bhāgena viśālākhyaṃ vilopanāt //

Dort [entstehen] vier Schnüre durch Fallenlassen Teil um Teil. [Die Kopfform heißt] Puṇḍarīka bei [Abtragen von] einem Teil, Viśāla durch [weiteres] Abtragen,

Wort für Wort
catvāri sūtrāṇi
vier Schnüre
bhāga-bhāga-anupātanāt
durch Fallenlassen Teil um Teil
puṇḍarīkam
Puṇḍarīka ('Lotus')
bhāgena
mit einem Teil
viśāla-ākhyam
Viśāla genannt
vilopanāt
durch Abtragen

triśātanāttu śrīvatsaṃ śatrukṛdvedalopanāt / śiraḥ sarvasame śreṣṭhaṃ kukkuṭābhaṃ surāhvaye //

Śrīvatsa durch Abtragen von drei, Śatrukṛt durch Abtragen von vier [Teilen]. Beim Sarvasama ist der Kopf [in dieser Art] der beste; beim nach den Göttern benannten [Liṅga] ist er hahnförmig.

Wort für Wort
tri-śātanāt
durch Abtragen von drei
śrīvatsam
Śrīvatsa
śatrukṛt
Śatrukṛt ('Feind-bewirkend' [?])
veda-lopanāt
durch Abtragen von vier
sarva-same
beim Allgleichen
sura-āhvaye
beim nach den Göttern benannten

caturbhāgātmake liṅgetrapuṣaṃ dvayalopanāt / anādyasya śiraḥ proktamardhacandraṃ śiraḥ śṛṇu //

Beim aus vier Teilen bestehenden Liṅga [entsteht] Trapuṣa durch Abtragen von zwei. [Dies] ist als Kopf des Anāḍhya [?] genannt; höre [nun] den Halbmond-Kopf.

Wort für Wort
catur-bhāga-ātmake liṅge
beim aus vier Teilen bestehenden Liṅga
trapuṣam
Trapuṣa ('Gurke')
dvaya-lopanāt
durch Abtragen von zwei
anādyasya śiraḥ
Kopf des Anādya/Anāḍhya
ardha-candram śiraḥ
Halbmond-Kopf

anādyasya wohl für anāḍhyasya.

aṃśāt prānte yugāṃśaiś ca tvekāhānyāmṛtākṣakaṃ / pūrṇabālendukumudaṃ dvitrivedakṣayāt kramāt //

Am Rand, vom [ersten] Teil aus mit vier Teilen: bei Wegfall eines [Teils] Amṛtākṣa; Pūrṇa, Bālendu und Kumuda durch Wegfall von zwei, drei und vier, der Reihe nach.

Wort für Wort
aṃśāt prānte
vom Teil aus am Rand
yuga-aṃśaiḥ
mit vier Teilen
eka-hānyām
bei Wegfall eines
amṛtākṣakam
Amṛtākṣa
pūrṇa-bālendu-kumudam
Pūrṇa, Bālendu, Kumuda
dvi-tri-veda-kṣayāt
durch Wegfall von zwei, drei, vier

ṛtākṣakaṃ wohl als amṛtākṣakaṃ (nach ekahānyām) zu lesen.

catustrirekavadanaṃ mukhaliṅgamataḥ śṛṇu / pūjābhāgaṃ prakartavyaṃ mūrtyagnipadakalpitaṃ //

[Es gibt Liṅgas] mit vier, drei und einem Gesicht; höre nun vom Gesichts-Liṅga. Der Verehrungsteil ist so auszuführen, dass er nach Mūrti-, Agni- und Pada-[Zahlen] eingeteilt ist [?].

Wort für Wort
catuḥ-triḥ-eka-vadanam
vier-, drei-, eingesichtig
mukha-liṅgam
Gesichts-Liṅga
pūjā-bhāgam
den Verehrungsteil
prakartavyam
ist auszuführen
mūrti-agni-pada-kalpitam
nach Mūrti (8), Agni (3) und Feldern eingeteilt

Die Zahlwörter mūrti (8) und agni (3) ergeben vielleicht 24 Felder.

arkāṃśaṃ pūrvavat tyaktvā ṣaṭ sthānāni vivartayat / śironnatiḥ prakartavyā lalāṭaṃ nāsikā tataḥ //

Nachdem man wie zuvor zwölf Teile beiseitegelassen hat, gestalte man sechs Stellen aus: die Erhebung des Kopfes ist zu machen, [dann] die Stirn, danach die Nase,

Wort für Wort
arka-aṃśam
zwölf (arka = 12) Teile
pūrvavat tyaktvā
wie zuvor beiseitegelassen
ṣaṭ sthānāni
sechs Stellen
vivartayet
soll ausgestalten
śiraḥ-unnatiḥ
Erhebung des Kopfes
lalāṭam nāsikā
Stirn, Nase

vivartayat wohl für vivartayet.

vadanaṃ civukaṃ grīvā yugabhāgair bhujākṣibhiḥ / karābhyāṃ mukulīkṛtya pratimāyāḥ pramāṇataḥ //

Mund, Kinn [und] Hals, mit je vier Teilen [bzw.] mit zwei [und] zwei [?]; nachdem man mit beiden Händen eine Knospe geformt hat, gemäß dem Maß des Bildes.

Wort für Wort
vadanam civukam grīvā
Mund, Kinn, Hals
yuga-bhāgaiḥ
mit vier Teilen
bhuja-akṣibhiḥ
mit Armen und Augen (je 2)
karābhyām mukulī-kṛtya
mit den Händen zur Knospe formend
pratimāyāḥ pramāṇataḥ
nach dem Maß des Bildes

bhujākṣibhiḥ vermutlich Zahlwort; Deutung unsicher.

mukhaṃ prati samaḥ kāryo vistārādaṣṭamāṃśataḥ / caturmukhaṃ mayā proktaṃ trimukhañcocyate śṛṇu //

Gegenüber jedem Gesicht ist [der Vorsprung] gleich zu machen, [nämlich] ein Achtel der Breite. Das vierköpfige habe ich dargelegt; nun wird das dreigesichtige genannt, höre!

Wort für Wort
mukham prati
je Gesicht
samaḥ kāryaḥ
gleich zu machen
vistārāt aṣṭama-aṃśataḥ
mit einem Achtel der Breite
catur-mukham
das vierköpfige
tri-mukham
das dreigesichtige

karṇapādādhikāstasya lalāṭādīni nirdiśet / bhujau caturbhirbhāgaistu kartavyau paścimorjitaṃ //

Bei diesem soll man Stirn usw. um ein Viertel des Ohres größer angeben [?]; die beiden Arme sind mit vier Teilen zu machen, nach hinten (Westen) kräftig [ausgebildet].

Wort für Wort
karṇa-pāda-adhikāḥ
um ein Ohr-Viertel größer
lalāṭa-ādīni
Stirn usw.
bhujau
die beiden Arme
caturbhiḥ bhāgaiḥ
mit vier Teilen
paścima-ūrjitam
nach Westen hin kräftig

vistarādaṣṭamāṃśena mukhānāṃ pratinirgamaḥ / ekavaktraṃ tathā kāryaṃ pūrvasyāṃ saumyalocanaṃ //

Das Hervortreten der Gesichter [betrage] ein Achtel der Breite. Ebenso ist das eingesichtige zu fertigen, im Osten, mit mildem Blick.

Wort für Wort
vistarāt aṣṭama-aṃśena
mit einem Achtel der Breite
mukhānām pratinirgamaḥ
das Hervortreten der Gesichter
eka-vaktram
eingesichtig
pūrvasyām
im Osten
saumya-locanam
mit mildem Blick

lalāṭanāsikāvaktragrīvāyāñca vivartayet / bhujācca pañcamāṃśena bhujahīnaṃ vivartayet //

An Stirn, Nase, Mund und Hals soll man es ausgestalten; und vom Arm aus mit einem Fünftel gestalte man es armlos [?].

Wort für Wort
lalāṭa-nāsikā-vaktra-grīvāyām
an Stirn, Nase, Mund und Hals
vivartayet
soll ausgestalten
pañcama-aṃśena
mit einem Fünftel
bhuja-hīnam
armlos

Zweiter Halbvers unklar.

vistārasya ṣaḍaṃśena mukhair nirgamanaṃ hitaṃ / sarveṣāṃ mukhaliṅgānāṃ trapuṣaṃ vātha kukkuṭaṃ //

Ein Hervortreten der Gesichter um ein Sechstel der Breite ist angemessen. [Der Kopf] aller Gesichts-Liṅgas ist gurkenförmig (Trapuṣa) oder hahnförmig (Kukkuṭa).

Wort für Wort
vistārasya ṣaḍ-aṃśena
mit einem Sechstel der Breite
mukhaiḥ nirgamanam
Hervortreten durch die Gesichter
hitam
angemessen
sarveṣām mukha-liṅgānām
aller Gesichts-Liṅgas
trapuṣam vā atha kukkuṭam
gurken- oder hahnförmig

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