Quellen der Menschheit

Agni-Purāṇa

Kapitel 174: prāyaścittāni Sühnehandlungen

Agni behandelt Sühnen für Versäumnisse und Störungen beim Götterdienst (versäumte Verehrung, Berührung des Bildes durch Unreine, verdorbenes Opfermaterial, heruntergefallenes Bild) und erklärt dann das Gedenken an Hari, Bußübungen, Mantras, Gaben, Gelübde, Wallfahrtsorte und die Meditation des Brahman als sündentilgend. Abschließend wird Viṣṇu als Inbegriff aller Wissenschaften gepriesen. In der Versnummerierung fehlt Vers 17; Verse 6, 10 und 24 sind nur unsicher verständlich.

agnir uvāca | devāśramārcanādīnāṃ prāyaścittantu lopataḥ / pūjālope cāṣṭaśataṃ japeddviguṇapūjanaṃ //

Agni sprach: (Nun) die Sühne für das Versäumen der Verehrung von Göttern (in Tempeln), in Einsiedeleien usw.: Beim Versäumen der Verehrung murmle er hundertachtmal (den Mantra) und vollziehe eine doppelte Verehrung;

Wort für Wort
deva-āśrama-arcana-ādīnām
der Verehrung von Göttern, Einsiedeleien usw.
lopataḥ
wegen des Versäumens
pūjā-lope
beim Versäumen der Verehrung
aṣṭa-śatam japet
murmle hundertachtmal
dviguṇa-pūjanam
doppelte Verehrung

aṣṭaśatam hier als ‚108‘ aufgefasst.

pañcopaniṣadair mantrair hutvā brāhmaṇabhojanaṃ / sūtikāntyajakodakyāspṛṣṭe deve śataṃ japet //

nachdem er mit den fünf Upaniṣad-Mantras geopfert hat, (folgt) eine Brahmanenspeisung. Ist das Götterbild von einer Wöchnerin, einem Niedrigstgeborenen oder einer Menstruierenden berührt worden, murmle er hundertmal,

Wort für Wort
pañca-upaniṣadaiḥ mantraiḥ
mit den fünf Upaniṣad-Mantras
hutvā
geopfert habend
brāhmaṇa-bhojanam
Brahmanenspeisung
sūtikā-antyajaka-udakyā-spṛṣṭe
von Wöchnerin, Niedrigem, Menstruierender berührt
deve
beim Götterbild
śatam japet
murmle hundertmal

pañcopaniṣada: die fünf ‚Upaniṣad‘-Mantras des Pāñcarātra-Rituals.

pañcopaniṣadaiḥ pūjāṃ dviguṇaṃ snānameva ca / viprabhojyaṃ homalope homasnānaṃ tathārcanaṃ //

(vollziehe) mit den fünf Upaniṣad-Mantras die Verehrung, und zwar doppelt, ebenso das Bad (des Bildes), und eine Brahmanenspeisung. Beim Versäumen des Feueropfers (vollziehe er) Feueropfer, Bad und ebenso Verehrung.

Wort für Wort
pūjām dviguṇam
doppelte Verehrung
snānam
Bad
vipra-bhojyam
Brahmanenspeisung
homa-lope
beim Versäumen des Feueropfers
homa-snānam arcanam
Opfer, Bad, Verehrung

homadravye mūṣikādyair bhakṣite kīṭasaṃyute / tāvanmātraṃ parityajya prokṣya devādi pūjayet //

Ist Opfermaterial von Mäusen und dergleichen angefressen oder mit Insekten behaftet, so soll er nur so viel (wie betroffen ist) entfernen, (den Rest) besprengen und die Götter usw. verehren.

Wort für Wort
homa-dravye
beim Opfermaterial
mūṣika-ādyaiḥ bhakṣite
von Mäusen usw. gefressen
kīṭa-saṃyute
mit Insekten behaftet
tāvat-mātram parityajya
nur so viel entfernend
prokṣya
besprengend
pūjayet
er verehre

aṅkurārpaṇamātrantu chinnaṃ bhinnaṃ parityajet / aspṛśyaiś caiva saṃspṛṣṭe anyapātre tadarpaṇaṃ //

Was nur zur Sprossendarbringung (dient), soll er, wenn es abgeschnitten oder zerbrochen ist, entfernen. Ist es von Unberührbaren berührt, (erfolgt) die Darbringung in einem anderen Gefäß.

Wort für Wort
aṅkura-arpaṇa-mātram
nur zur Sprossendarbringung
chinnam bhinnam
abgeschnitten, zerbrochen
parityajet
entferne er
aspṛśyaiḥ saṃspṛṣṭe
von Unberührbaren berührt
anya-pātre tat-arpaṇam
Darbringung in anderem Gefäß

aṅkurārpaṇa: Ritus des Keimenlassens von Saaten vor einer Weihehandlung.

devamānuṣavighnaghnaṃ pūjākāle tathaiva ca / mantradravyādivyatyāse mūlaṃ japtvā punarjapet //

(Das Murmeln), das Hindernisse von Göttern und Menschen vernichtet, (gilt) ebenso zur Zeit der Verehrung [?]. Bei Vertauschung von Mantras, Stoffen und dergleichen murmle er den Grundmantra und murmle (dann) von neuem.

Wort für Wort
deva-mānuṣa-vighna-ghnam
Götter- und Menschenhindernisse vernichtend
pūjā-kāle
zur Zeit der Verehrung
mantra-dravya-ādi-vyatyāse
bei Vertauschung von Mantras, Stoffen usw.
mūlam japtvā
den Grundmantra gemurmelt
punaḥ japet
murmle erneut

Erste Vershälfte syntaktisch unvollständig; Deutung unsicher.

kumbhenāṣṭaśatajapo deve tu patite karāt / bhinne naṣṭe copavāsaḥ śatahomācchubhaṃ bhavet //

Fällt das Götterbild aus der Hand, (gilt) hundertachtfaches Murmeln mit dem (Wasser-)Krug; ist es zerbrochen oder verloren, Fasten; durch hundert Feueropfer wird es (wieder) heilvoll.

Wort für Wort
kumbhena
mit dem Krug
aṣṭa-śata-japaḥ
hundertachtfaches Murmeln
deve patite karāt
wenn das Bild aus der Hand fällt
bhinne naṣṭe
zerbrochen, verloren
upavāsaḥ
Fasten
śata-homāt śubham
durch hundert Opfer heilvoll

kumbhena: wohl Besprengung bzw. Bad aus dem Krug während des Murmelns.

kṛte pāpe 'nutāpo vai yasya puṃsaḥ prajāyate / prāyaścittantu tasyaikaṃ harisaṃsmaraṇaṃ paraṃ //

Bei welchem Menschen nach begangener Sünde Reue entsteht, für den ist das Gedenken an Hari die eine, höchste Sühne.

Wort für Wort
kṛte pāpe
nach begangener Sünde
anutāpaḥ
Reue
prajāyate
entsteht
prāyaścittam ekam
die eine Sühne
hari-saṃsmaraṇam param
das höchste Gedenken an Hari

cāndrāyaṇaṃ parāko vā prājāpatyamaghaughanut / sūryeśaśaktiśrīśadimantrajapyamaghaughanut //

Cāndrāyaṇa, Parāka oder Prājāpatya vertreiben die Sündenflut; das Murmeln der Mantras Sūryas, Īśas, Śaktis, Śrīśas und anderer vertreibt die Sündenflut.

Wort für Wort
cāndrāyaṇam parākaḥ
Mondgelübde, Parāka
prājāpatyam
Prājāpatya
agha-ogha-nut
die Sündenflut vertreibend
sūrya-īśa-śakti-śrīśa-ādi
Sūrya, Śiva, Śakti, Viṣṇu usw.
mantra-japyam
Murmeln der Mantras

śrīśadi für śrīśādi.

gāyatrīpraṇavastotramantrajapyamaghāntakaṃ / kādyair āvījasaṃyuktair ādyair ādyaistadantakaiḥ //

Das Murmeln von Gāyatrī, Praṇava, Lobpreisen und Mantras beendet die Sünde; (ebenso Mantras,) die mit ka usw. beginnen, mit Keimsilben verbunden sind und jeweils mit dem ersten (Laut) anfangen und mit jenem enden [?].

Wort für Wort
gāyatrī-praṇava
Gāyatrī und Oṃ
stotra-mantra-japyam
Murmeln von Preisliedern und Mantras
agha-antakam
die Sünde beendend
ka-ādyaiḥ
mit ka usw. beginnend
ā-bīja-saṃyuktaiḥ
mit Keimsilben verbunden
tad-antakaiḥ
damit endend

Zweite Vershälfte technisch-mantrisch und unklar; Übersetzung unsicher.

sūryeśaśaktiśrīśādimantrāḥ koṭyadhikāḥ pṛthak / oṃhrīmādyāś caturthyantā namontāḥ sarvakāmadāḥ //

Die Mantras Sūryas, Īśas, Śaktis, Śrīśas usw., jeweils mehr als zehn Millionen, die mit oṃ hrīṃ beginnen, (den Gottesnamen) im Dativ haben und auf namaḥ enden, gewähren alle Wünsche.

Wort für Wort
koṭi-adhikāḥ pṛthak
je über zehn Millionen
oṃ-hrīṃ-ādyāḥ
mit oṃ hrīṃ beginnend
caturthī-antāḥ
im Dativ endend
namaḥ-antāḥ
auf namaḥ endend
sarva-kāma-dāḥ
alle Wünsche gewährend

hrīm für hrīṃ.

nṛsiṃhadvādaśāṣṭārṇamālāmantrādyaghaughanut / āgneyasya purāṇasya paṭhanaṃ śravaṇādikaṃ //

Die Mantras Nṛsiṃhas, der zwölfsilbige und der achtsilbige (Mantra), die Kranz-Mantras usw. vertreiben die Sündenflut; (ebenso) das Rezitieren, Hören usw. des Agni-Purāṇa.

Wort für Wort
nṛsiṃha
Mannlöwe (Viṣṇu)
dvādaśa-aṣṭa-arṇa
zwölf- und achtsilbig
mālā-mantra
Kranz-Mantras
āgneyasya purāṇasya
des Agni-Purāṇa
paṭhanam śravaṇa-ādikam
Rezitieren, Hören usw.

dvividyārūpako viṣṇuragnirūpastu gīyate / paramātmā devamukhaṃ sarvavedeṣu gīyate //

Viṣṇu, der die Gestalt der zweifachen Wissenschaft hat, wird als von Agnis Gestalt besungen; als höchstes Selbst, als Mund der Götter wird er in allen Veden besungen.

Wort für Wort
dvi-vidyā-rūpakaḥ
Gestalt des zweifachen Wissens
agni-rūpaḥ
von Agnis Gestalt
gīyate
wird besungen
parama-ātmā
höchstes Selbst
deva-mukham
Mund der Götter
sarva-vedeṣu
in allen Veden

dvividyā: das höhere und das niedere Wissen.

pravṛttau tu nivṛttau tu ijyate bhuktimuktidaḥ / agnirūpasya viṣṇorhi havanaṃ dhyānamarcanaṃ //

Auf dem Weg des Tätigseins wie auf dem der Abkehr wird er verehrt, der Genuss und Erlösung gewährt. Denn das Opfern, Meditieren und Verehren des Viṣṇu in Agnis Gestalt,

Wort für Wort
pravṛttau nivṛttau
im Tätigsein und in der Abkehr
ijyate
wird verehrt
bhukti-mukti-daḥ
Genuss und Erlösung gewährend
agni-rūpasya viṣṇoḥ
des Viṣṇu in Agnis Gestalt
havanam dhyānam arcanam
Opfern, Meditieren, Verehren

japyaṃ stutiś ca praṇatiḥ śārīrāśeṣāghaughanut / daśasvarṇāni dānāni dhānyadvādaśameva ca //

Murmeln, Preisen und Verneigung vertreiben die gesamte Flut körperlicher Sünden. Die zehn Gaben (wie) Gold und die zwölf Getreide(gaben) als zwölfte [?],

Wort für Wort
japyam stutiḥ praṇatiḥ
Murmeln, Preis, Verneigung
śārīra-aśeṣa-agha-ogha-nut
alle körperlichen Sünden tilgend
daśa svarṇāni dānāni
zehn Gaben mit Gold
dhānya-dvādaśam
Getreide als zwölfte

daśasvarṇāni ... dhānyadvādaśam: vermutlich zehn Gabenarten mit Gold und eine Reihe von zwölf mit Getreide; unsicher.

tulāpuruṣamukhyāni mahādānāni ṣoḍaśa / annadānāni mukhyāni sarvāṇyaghaharāṇi hi //

die sechzehn großen Gaben, angeführt vom Tulāpuruṣa, und die vorzüglichen Speisegaben – sie alle nehmen die Sünde hinweg.

Wort für Wort
tulā-puruṣa-mukhyāni
mit dem Aufwiegen beginnend
mahā-dānāni ṣoḍaśa
sechzehn große Gaben
anna-dānāni mukhyāni
vorzügliche Speisegaben
agha-harāṇi
sündentilgend

tulāpuruṣa: das Aufwiegen des Gebers mit Gold als Gabe.

tithivārarkṣasaṅkrāntiyogamanvādikālake / bratādi sūryeśaśaktiśrīśāderaghaghātanaṃ //

Gelübde usw., (gehalten) zu den Zeiten von Mondtagen, Wochentagen, Mondhäusern, Sonneneintritten, Yogas, Manvantara-Anfängen usw. für Sūrya, Īśa, Śakti, Śrīśa usw., vernichten die Sünde.

Wort für Wort
tithi-vāra-ṛkṣa
Mondtag, Wochentag, Mondhaus
saṅkrānti-yoga
Sonneneintritt, Yoga
manu-ādi-kālake
zu Manvantara-Anfängen usw.
vrata-ādi
Gelübde usw.
agha-ghātanam
sündenvernichtend

In der Versnummerierung fehlt 17 (Sprung von 16 auf 18). bratādi für vratādi.

gaṅgā gayā prayāgaś ca kāśyayodhyā hy avamtikā / kurukṣetraṃ puṣkarañca naimiṣaṃ puruṣottamaḥ //

Gaṅgā, Gayā und Prayāga, Kāśī, Ayodhyā und Avantikā, Kurukṣetra und Puṣkara, Naimiṣa und Puruṣottama,

Wort für Wort
gaṅgā gayā prayāgaḥ
Gaṅgā, Gayā, Prayāga
kāśī ayodhyā avantikā
Kāśī, Ayodhyā, Avantī
kurukṣetram puṣkaram
Kurukṣetra, Puṣkara
naimiṣam puruṣottamaḥ
Naimiṣa, Puruṣottama

avamtikā für avantikā.

śālagrāmaprabhāsādyaṃ tīrthañcaghoghaghātakaṃ / ahaṃ brahma paraṃ jyotiriti dhyānamaghaughanut //

Śālagrāma, Prabhāsa und die übrigen – (jeder) Wallfahrtsort vernichtet die Sündenflut. Die Meditation ‚Ich bin das Brahman, das höchste Licht‘ vertreibt die Sündenflut.

Wort für Wort
śālagrāma-prabhāsa-ādyam
Śālagrāma, Prabhāsa usw.
tīrtham
Wallfahrtsort
agha-ogha-ghātakam
die Sündenflut vernichtend
aham brahma param jyotiḥ
ich bin Brahman, das höchste Licht
dhyānam
Meditation

tīrthañcaghoghaghātakam für tīrthaṃ cāghaughaghātakam.

purāṇaṃ brahma cāgneyaṃ brahmā viṣṇurmaheśvaraḥ / avatārāḥ sarvapūjāḥ pratiṣṭhāpratimādikaṃ //

Das Purāṇa, das Brahman, das Agni-(Purāṇa), Brahmā, Viṣṇu und Maheśvara, die Herabkünfte, alle Verehrungen, die Einsetzung von Götterbildern und dergleichen,

Wort für Wort
purāṇam brahma āgneyam
Purāṇa, Brahman, das Agni-(Purāṇa)
brahmā viṣṇuḥ maheśvaraḥ
Brahmā, Viṣṇu, Śiva
avatārāḥ
Herabkünfte
sarva-pūjāḥ
alle Verehrungen
pratiṣṭhā-pratimā-ādikam
Bildeinsetzung usw.

jyotiḥśāstrapurāṇāni smṛtayastu tapovrataṃ / arthaśāstrañca sargādyā āyurvedo dhanurmatiḥ //

die Sternkunde, die Purāṇas, die Smṛtis, Askese und Gelübde, die Staatslehre, die Schöpfung und das Übrige, die Heilkunde, die Bogenlehre,

Wort für Wort
jyotiḥ-śāstra
Sternkunde
smṛtayaḥ
Überlieferungswerke
tapaḥ-vratam
Askese und Gelübde
artha-śāstram
Staatslehre
āyurvedaḥ
Heilkunde
dhanur-matiḥ
Bogenkunde

dhanurmatiḥ für dhanurvedaḥ (‚Kenntnis des Bogens‘).

śikṣā chando vyākaraṇaṃ niruktañcābhidhānakaṃ / kalpo nyāyaś ca mīmāṃsā hy anyat sarvaṃ hariḥ prabhuḥ //

Phonetik, Metrik, Grammatik, Etymologie und Lexikographie, Ritualkunde, Logik und Mīmāṃsā und alles andere – (das alles ist) Hari, der Herr.

Wort für Wort
śikṣā chandaḥ
Phonetik, Metrik
vyākaraṇam niruktam
Grammatik, Etymologie
abhidhānakam
Lexikographie
kalpaḥ nyāyaḥ mīmāṃsā
Ritualkunde, Logik, Mīmāṃsā
hariḥ prabhuḥ
Hari, der Herr

eke dvayoryato yasmin yaḥ sarvamiti veda yaḥ / taṃ dṛṣṭvānyasya pāpāni vinaśyanti hariś ca saḥ //

Wer ihn als den kennt, der im Einen und im Zweifachen ist, aus dem und in dem (alles ist), der alles ist [?] – durch dessen Anblick vergehen auch die Sünden eines anderen; und er (selbst) ist Hari.

Wort für Wort
eke dvayoḥ
im Einen, in den Zweien
yataḥ yasmin
aus dem, in dem
yaḥ sarvam
der alles ist
iti veda yaḥ
wer so weiß
tam dṛṣṭvā
ihn gesehen habend
anyasya pāpāni vinaśyanti
die Sünden eines anderen vergehen

Erste Vershälfte schwer verständlich (eke dvayor yato yasmin); Übersetzung unsicher.

vidyāṣṭādaśarūpaś ca sūkṣmaḥ sthūlo 'paro hariḥ / jyotiḥ sadakṣaraṃ brahma paraṃ viṣṇuś ca nirmalaḥ //

Hari hat die Gestalt der achtzehn Wissenschaften, er ist fein, grob und das Andere (Jenseitige); Licht, das Seiende, das Unvergängliche, das höchste Brahman ist Viṣṇu, der Makellose.

Wort für Wort
vidyā-aṣṭādaśa-rūpaḥ
Gestalt der achtzehn Wissenschaften
sūkṣmaḥ sthūlaḥ
fein, grob
aparaḥ
das Andere
jyotiḥ sat akṣaram
Licht, Seiendes, Unvergängliches
brahma param
höchstes Brahman
nirmalaḥ
makellos

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