Quellen der Menschheit

Agni-Purāṇa

Kapitel 345: kāvyaguṇavivekaḥ Unterscheidung der Vorzüge der Dichtung

Agni begründet, dass Dichtung neben Schmuck auch Vorzüge (guṇa) braucht, und teilt sie in allgemeine und besondere ein. Behandelt werden die Wortvorzüge (śleṣa, lālitya, gāmbhīrya, saukumārya, udāratā, ojas usw.), die Bedeutungsvorzüge (mādhurya, saṃvidhāna, komalatva, udāratā, prauḍhi, sāmayikatva) und die Vorzüge beider (prasāda, saubhāgya, yathāsaṅkhya, praśastatā, pāka, rāga). Einige Stellen sind verderbt (V. 2, 6, 16); bei pāka werden nur drei der vier Arten genannt.

agnir uvāca | alaṃkṛtamapi prītyai na kāvyaṃ nirguṇaṃ bhavet / vapuṣyalalite strīṇāṃ hāro bhārāyate paraṃ //

Agni sprach: Auch eine geschmückte Dichtung wird, wenn sie ohne Vorzüge (guṇa) ist, keine Freude bereiten; an einem reizlosen Körper von Frauen wird eine Halskette nur zur Last.

Wort für Wort
alaṃkṛtam api
auch geschmückt
prītyai na
nicht zur Freude
kāvyam nirguṇam
Dichtung ohne Vorzüge
vapuṣi alalite strīṇām
am reizlosen Körper der Frauen
hāraḥ bhārāyate
die Kette wird zur Last

na ca vācyaṃ guṇo doṣo bhāva eva bhaviṣyati / guṇāḥ śleṣādayo doṣā gūḍārthādyāḥ pṛthak kṛtāḥ //

Man darf auch nicht sagen: „Der Vorzug wird eben das Fehlen von Fehlern sein.“ Denn die Vorzüge, śleṣa und die übrigen, und die Fehler, gūḍhārtha (dunkle Bedeutung) und die übrigen, sind gesondert behandelt.

Wort für Wort
na ca vācyam
man darf nicht sagen
guṇaḥ doṣa-abhāvaḥ eva
der Vorzug ist bloß Fehlerlosigkeit
guṇāḥ śleṣa-ādayaḥ
die Vorzüge, śleṣa usw.
doṣāḥ gūḍha-artha-ādyāḥ
die Fehler, dunkle Bedeutung usw.
pṛthak kṛtāḥ
gesondert behandelt

guṇo doṣo bhāva eva wohl zu lesen guṇo doṣābhāva eva.

yaḥ kāvye mahatīṃ chāyāmanugṛhṇātyasau guṇaiḥ / sambhavatyeṣa sāmānyo vaiśeṣika iti dvidhā //

Was der Dichtung großen Glanz verleiht, das ist der Vorzug; er ist zweifach: allgemein (sāmānya) und besonders (vaiśeṣika).

Wort für Wort
kāvye mahatīm chāyām
der Dichtung großen Glanz
anugṛhṇāti
verleiht
guṇaḥ
Vorzug
sāmānyaḥ vaiśeṣikaḥ
allgemein, besonders
dvidhā
zweifach

asau guṇaiḥ wohl für asau guṇaḥ.

sarvasādhāraṇībhūtaḥ sāmanya iti manyate / śabdamarthamubhau prāptaḥ sāmānyo bhavati tridhā //

Der allen gemeinsame gilt als allgemein; der allgemeine ist dreifach, je nachdem er sich auf das Wort, die Bedeutung oder beide bezieht.

Wort für Wort
sarva-sādhāraṇī-bhūtaḥ
allen gemeinsam geworden
sāmānyaḥ iti manyate
gilt als allgemein
śabdam artham ubhau prāptaḥ
auf Wort, Bedeutung oder beide bezogen
tridhā
dreifach

sāmanya = sāmānya.

śabdamāśrayate kāvyaṃ śarīraṃ yaḥ sa tadguṇaḥ / śloṣo lālityāgāmbhīryasaukumāryamudāratā //

Der [Vorzug], der sich auf das Wort als den Körper der Dichtung stützt, ist dessen Vorzug: Wohlgefügtheit (śleṣa), Anmut (lālitya), Tiefe (gāmbhīrya), Zartheit (saukumārya), Erhabenheit (udāratā),

Wort für Wort
śabdam āśrayate
stützt sich auf das Wort
kāvyam śarīram
den Körper der Dichtung
śleṣaḥ lālityam
Wohlgefügtheit, Anmut
gāmbhīrya-saukumāryam
Tiefe, Zartheit
udāratā
Erhabenheit

śloṣo = śleṣo.

satyeva yaugikī ceti guṇāḥ śabdasya saptadhā / suśliṣṭasanniveśatvaṃ śabdānāṃ śleṣa ucyate //

satī [?] und yaugikī – so sind die Vorzüge des Wortes siebenfach. Die wohlgefügte Anordnung der Wörter heißt śleṣa.

Wort für Wort
satī eva yaugikī ca
satī [?] und yaugikī
guṇāḥ śabdasya saptadhā
die Wortvorzüge siebenfach
su-śliṣṭa-sanniveśatvam
wohlgefügte Anordnung
śabdānām
der Wörter
śleṣaḥ ucyate
heißt śleṣa

satyeva unklar; da V. 10 ojas definiert, ist vielleicht ojas statt satī zu lesen.

guṇādeśādinā pūrvaṃ padasambaddhamakṣaraṃ / yatrasandhīyate naiva tallālityamudāhṛtaṃ //

Wo eine Silbe, die mit dem vorangehenden Wort verbunden ist, durch Guṇa-Substitution und dergleichen gar nicht [im Sandhi] verschmolzen wird, das nennt man lālitya.

Wort für Wort
guṇa-ādeśa-ādinā
durch Guṇa-Ersatz usw.
pūrvam pada-sambaddham akṣaram
die mit dem vorigen Wort verbundene Silbe
na eva sandhīyate
wird nicht verschmolzen
lālityam
Anmut

viśiṣṭalakṣaṇollekhalekhyamuttānaśabdakam / gāmbhīryaṃ kathayantyāryāstadevānyeṣu śabdatāṃ //

Den [Ausdruck], der durch die Hervorhebung ausgezeichneter Merkmale darzustellen ist und hervortretende Wörter hat, nennen die Edlen gāmbhīrya; eben das [nennen] andere śabdatā [?].

Wort für Wort
viśiṣṭa-lakṣaṇa-ullekha-lekhyam
durch Hervorhebung ausgezeichneter Merkmale darzustellen
uttāna-śabdakam
mit hervortretenden Wörtern
gāmbhīryam kathayanti āryāḥ
nennen die Edlen Tiefe
anyeṣu śabdatām
bei anderen śabdatā [?]

aniṣṭhurākṣaraprāyaśabdatā sukumāratā / uttānapadataudaryayutaślāghyair viśeṣaṇaiḥ //

Ein Wortgebrauch mit überwiegend nicht harten Silben ist Zartheit (sukumāratā). Die Offenheit der Wörter, verbunden mit lobenswerten Attributen, ist Erhabenheit (audārya).

Wort für Wort
aniṣṭhura-akṣara-prāya-śabdatā
Wortgebrauch mit meist nicht harten Silben
sukumāratā
Zartheit
uttāna-padatā
Offenheit der Wörter
audārya
Erhabenheit
ślāghyaiḥ viśeṣaṇaiḥ
mit lobenswerten Attributen

ojaḥ samāsabhūyastvametatpadyādijīvitaṃ / ābrahma stambhaparyantamojasaikena pauruṣaṃ //

Kraft (ojas) ist das Übergewicht an Komposita; das ist das Leben der Verse und dergleichen. Vom Brahman bis zum Grashalm beruht Mannhaftigkeit allein auf Kraft.

Wort für Wort
ojaḥ
Kraft
samāsa-bhūyastvam
Übergewicht der Komposita
padya-ādi-jīvitam
Leben der Verse usw.
ā-brahma-stamba-paryantam
vom Brahman bis zum Grashalm
ojasā ekena pauruṣam
Mannhaftigkeit allein durch Kraft

ucyamānasya śabdena yena kenāpi vastunaḥ / utkarṣamāvahannartho guṇa ity abhidhīyate //

Die Bedeutung, die einem durch irgendein Wort ausgesprochenen Gegenstand Vorzüglichkeit verleiht, heißt [Bedeutungs-]Vorzug.

Wort für Wort
ucyamānasya śabdena
des durch ein Wort Ausgesprochenen
yena kena api vastunaḥ
irgendeines Gegenstands
utkarṣam āvahan
Vorzüglichkeit verleihend
arthaḥ guṇaḥ
die Bedeutung ist Vorzug

mādhuryaṃ sambidhānañca komalatvamudāratā / prauḍhiḥ sāmayikatvañca tadbhedāḥ ṣaṭcakāśati //

Lieblichkeit (mādhurya), Vorsorge (saṃvidhāna), Weichheit (komalatva), Erhabenheit (udāratā), Reife (prauḍhi) und Zeitgemäßheit (sāmayikatva) – diese seine Arten glänzen sechsfach.

Wort für Wort
mādhuryam saṃvidhānam
Lieblichkeit, Vorsorge
komalatvam udāratā
Weichheit, Erhabenheit
prauḍhiḥ sāmayikatvam
Reife, Zeitgemäßheit
tad-bhedāḥ ṣaṭ
seine sechs Arten
cakāsati
glänzen

sambidhānañ = saṃvidhānaṃ; cakāśati = cakāsati.

krodherṣyākāragāmbhīryātmādhuryaṃ dhairyagāhitā / sambidhānaṃ parikaraḥ syādapekṣitasiddhaye //

Lieblichkeit ist das Festhalten an Fassung bei Zorn und Eifersucht aus der Würde der Haltung [?]; Vorsorge (saṃvidhāna) ist die Bereitstellung der Mittel (parikara) zur Erreichung des Erforderlichen.

Wort für Wort
krodha-īrṣyā
Zorn, Eifersucht
ākāra-gāmbhīryāt
aus Würde der Haltung [?]
dhairya-gāhitā
Festhalten an Fassung
parikaraḥ
Bereitstellung der Mittel
apekṣita-siddhaye
zur Erreichung des Erforderlichen

Analyse von krodherṣyākāragāmbhīryāt unsicher.

yatkāṭhinyādinirmuktasanniveśaviśiṣṭatā / tiraskṛtyaiva mṛdutā bhāti komalateti sā //

Die Ausgezeichnetheit einer Anordnung, die frei von Härte und dergleichen ist, in der gerade dadurch, dass sie [die Härte] zurückdrängt, Sanftheit erscheint – das ist Weichheit (komalatā).

Wort für Wort
kāṭhinya-ādi-nirmukta
frei von Härte usw.
sanniveśa-viśiṣṭatā
Ausgezeichnetheit der Anordnung
tiraskṛtya eva
gerade durch Zurückdrängen
mṛdutā bhāti
erscheint Sanftheit
komalatā
Weichheit

lakṣyate sthūlalakṣatvapravṛtteryatra lakṣaṇam / guṇasya tadudāratvamāśayasyātisauṣṭhavaṃ //

Wo durch das Verfolgen eines großen Ziels das Kennzeichen eines Vorzugs erkennbar wird, das ist Erhabenheit (udāratva): die große Vortrefflichkeit der Gesinnung.

Wort für Wort
lakṣyate
wird erkannt
sthūla-lakṣatva-pravṛtteḥ
durch das Verfolgen eines großen Ziels
lakṣaṇam guṇasya
das Kennzeichen des Vorzugs
udāratvam
Erhabenheit
āśayasya atisauṣṭhavam
große Vortrefflichkeit der Gesinnung

abhipretaṃ prati yato nirvāhasyopapādikāḥ / yuktayo hetugarbhiṇyaḥ prauḍhāprauḍhirudāhṛtā //

Die mit Gründen versehenen Begründungen, durch die die Durchführung in Bezug auf das Beabsichtigte zustande gebracht wird, heißen Reife (prauḍhi).

Wort für Wort
abhipretam prati
in Bezug auf das Beabsichtigte
nirvāhasya upapādikāḥ
die Durchführung herbeiführend
yuktayaḥ hetu-garbhiṇyaḥ
mit Gründen versehene Begründungen
prauḍhiḥ udāhṛtā
heißt Reife

prauḍhāprauḍhir verderbt; gelesen prauḍhiḥ.

svatantrasyānyatantrasya vāhyāntaḥsamayogataḥ / tatra vyutpattirarthasya yā sāmayikateti sā //

Die Bestimmung der Bedeutung, die sich aus den äußeren und inneren Lehrsätzen (samaya) des eigenen und eines fremden Systems ergibt – das ist Zeitgemäßheit bzw. Lehrgemäßheit (sāmayikatā).

Wort für Wort
svatantrasya anyatantrasya
des eigenen und fremden Systems
bāhya-antaḥ-samaya-yogataḥ
aus äußeren und inneren Lehrsätzen
vyutpattiḥ arthasya
Bestimmung der Bedeutung
sāmayikatā
Lehrgemäßheit

vāhyāntaḥsamayogataḥ = bāhyāntaḥ-samaya-yogataḥ.

śabdārthavupakurvāṇo nāmnobhayaguṇaḥ smṛtaḥ / tasya prasādaḥ saubhāgyaṃ yathāsaṅkhyaṃ praśastatā //

Der [Vorzug], der Wort und Bedeutung zugleich fördert, heißt dem Namen nach „Vorzug beider“. Seine [Arten sind]: Klarheit (prasāda), Liebreiz (saubhāgya), entsprechende Reihenfolge (yathāsaṅkhya), Lobwürdigkeit (praśastatā),

Wort für Wort
śabda-arthau upakurvāṇaḥ
Wort und Bedeutung fördernd
ubhaya-guṇaḥ
Vorzug beider
prasādaḥ saubhāgyam
Klarheit, Liebreiz
yathāsaṅkhyam
entsprechende Reihenfolge
praśastatā
Lobwürdigkeit

śabdārthavupakurvāṇo = śabdārthāv upakurvāṇo.

pāko rāga iti prājñaiḥ ṣaṭprapañcavipañcitāḥ / suprasiddharthapadatā prasāda iti gīyate //

Reife (pāka) und Färbung (rāga) – von den Kundigen als sechs Ausprägungen dargelegt. Klarheit (prasāda) heißt die Verwendung von Wörtern mit wohlbekannter Bedeutung.

Wort für Wort
pākaḥ rāgaḥ
Reife, Färbung
prājñaiḥ
von den Kundigen
ṣaṭ-prapañca-vipañcitāḥ
in sechs Ausprägungen dargelegt
suprasiddha-artha-padatā
Wörter mit wohlbekannter Bedeutung
prasādaḥ
Klarheit

suprasiddharthapadatā = suprasiddhārthapadatā.

utkarṣavān guṇaḥ kaścidyasminnukte pratīyate / tatsaubhāgyamudāratvaṃ pravadanti manīṣiṇaḥ //

Wenn, sobald [etwas] ausgesprochen ist, irgendein hervorragender Vorzug erkannt wird, so nennen die Weisen das Liebreiz (saubhāgya) oder Erhabenheit (udāratva).

Wort für Wort
utkarṣavān guṇaḥ kaścit
irgendein hervorragender Vorzug
yasmin ukte pratīyate
wird beim Ausgesprochenen erkannt
saubhāgyam udāratvam
Liebreiz, Erhabenheit
pravadanti manīṣiṇaḥ
nennen die Weisen

yathāsaṅkhyamanuddeśaḥ sāmanyamatidiśyate / samaye varṇanīyasya dāruṇasyāpi vastunaḥ //

Yathāsaṅkhya ist, wenn [etwas] ohne [erneute] Einzelnennung der Reihe nach auf ein Gemeinsames übertragen wird [?]. [Praśastatā ist,] wenn bei Gelegenheit ein zu beschreibender, selbst furchtbarer Gegenstand

Wort für Wort
yathāsaṅkhyam
entsprechende Reihenfolge
anuddeśaḥ
ohne Einzelnennung
sāmānyam atidiśyate
wird auf Gemeinsames übertragen
samaye varṇanīyasya
bei Gelegenheit des zu Beschreibenden
dāruṇasya api vastunaḥ
auch eines furchtbaren Gegenstands

Definition von yathāsaṅkhya unsicher.

adāruṇena śabdena prāśastyamupavarṇanaṃ / uccaiḥ pariṇatiḥ kāpi pāka ity abhidhīyate //

mit nicht furchtbaren Worten beschrieben wird: [das ist] die Lobwürdigkeit (praśastatā). Eine gewisse hohe Reifung heißt pāka (Reife).

Wort für Wort
adāruṇena śabdena
mit nicht furchtbarem Wort
prāśastyam
Lobwürdigkeit
upavarṇanam
Beschreibung
uccaiḥ pariṇatiḥ kā api
eine gewisse hohe Reifung
pākaḥ
Reife

mṛdvīkānārikelāmbupākabhedāccaturvidhaḥ / ādāvante ca saurasyaṃ mṛdvīkāpāka eva saḥ //

Sie ist vierfach, nach den Arten der Reife von Traube, Kokosnuss, Wasser [und …]. Wenn am Anfang und am Ende Wohlgeschmack herrscht, ist das eben die Traubenreife.

Wort für Wort
mṛdvīkā
Traube
nārikela
Kokosnuss
ambu
Wasser
pāka-bhedāt caturvidhaḥ
nach Reifearten vierfach
ādau ante ca saurasyam
am Anfang und Ende Wohlgeschmack

Es werden nur drei der vier Arten genannt.

kāvyecchayā viśeṣo yaḥ sarāga iti gīyate / abhyāsopahitaḥ kāntiṃ sahajāmapi vartate //

Die Besonderheit, die dem Wunsch der Dichtung entspricht, heißt Färbung (rāga); durch Übung erworben, übertrifft [?] sie selbst den angeborenen Glanz.

Wort für Wort
kāvya-icchayā
nach dem Wunsch der Dichtung
viśeṣaḥ
Besonderheit
rāgaḥ
Färbung
abhyāsa-upahitaḥ
durch Übung erworben
kāntim sahajām api
auch den angeborenen Glanz

vartate hier wohl im Sinn von ativartate.

hāridraś caiva kausumbho nīlī rāgaś ca sa tridhā / vaiśeṣikaḥ parijñeyo yaḥ svalakṣaṇagocaraḥ //

Die Färbung ist dreifach: gelb wie Kurkuma (hāridra), rot wie Saflor (kausumbha) und blau wie Indigo (nīlī). Der besondere (vaiśeṣika) [Vorzug] ist als derjenige zu verstehen, der sein Eigenmerkmal zum Bereich hat.

Wort für Wort
hāridraḥ
kurkumafarben
kausumbhaḥ
saflorfarben
nīlī
indigofarben
vaiśeṣikaḥ parijñeyaḥ
der besondere ist zu verstehen
sva-lakṣaṇa-gocaraḥ
das Eigenmerkmal betreffend

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